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Natürliche Exponentialfunktion f(x)=e^x 08:04 min

6 Kommentare
  1. @Evarahimi:
    Diese Formel wird aus dem Beispiel abgeleitet. Da sich das Kapital in 10 Jahren verdoppeln soll, erhöht es sich in dieser Zeit um 100%, also jedes Jahr jeweils um 10%. Nun wird dienormale Zinsformel verwendet: (1+10%)=(1+1/10) ist der Wachstumsfaktor, der Exponent ist 10, da es um die Zeitspanne von 10 Jahren geht.
    Wenn man das nun verallgemeinert, ist m die ANzahl der gleichen Zeiträume, also zB m=10, wenn der Zeitraum immer ein Jahr ist, oder m=20, wenn die 10 Jahre in 20 halbe Jahre unterteilt werden.
    So entsteht die allgemeine Formel (1+1/m)^m.
    Viel Erfolg beim Lernen wünscht Sofatutor!

    Von Jenny Marq, vor 5 Monaten
  2. Sehr gut erklärt, mir fehlt jedoch eine zusätzliche Information, wie man
    bei der Berechnung der Zinsen, auf den Term (1+1/m)^m kommt? Könnt ihr mir helfen?

    Von Evarahimi, vor 5 Monaten
  3. Sehr gut und verständlich erklärt

    Von Talina612, vor mehr als einem Jahr
  4. gut erklärt und nett vorgetragen

    Von Suskoenig, vor mehr als 4 Jahren
  5. Zackig erklärt, aber gut verständlich.

    Von Suessmann, vor mehr als 5 Jahren
  1. wie genau kommt man bei der Stammfunktion der Funktion =e^2x auf 1/2?

    Von Juliahipop, vor mehr als 5 Jahren
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Exponential- und e-Funktionen ableiten (1 Videos)

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Natürliche Exponentialfunktion f(x)=e^x Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Natürliche Exponentialfunktion f(x)=e^x kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe, wie die Euler'sche Zahl $e$ als Grenzwert bestimmt werden kann.

    Tipps

    $e$ ist der Anfangsbuchstabe des Mathematikers, der die ersten 200 Nachkommastellen berechnet hat.

    Eine irrationale Zahl

    • lässt sich nicht als Bruch darstellen,
    • ist eine Dezimalzahl, die weder endet noch periodisch ist.

    Berechne den angegebenen Grenzwert, indem du immer größer werdende $m$ einsetzt.

    Lösung

    Wenn man sich zum Beispiel die Zinsrechnung mit der Formel

    $K_n=K\cdot\left(1+\frac p{100}\right)^n$

    anschaut, gelangt man zu einer Exponentialfunktion. Das heißt, die Variable steht im Exponenten. Hier ist dies die Anzahl der Jahre $n$.

    Wenn man $1~€$ für 10 Jahre anlegen will, schaut man sich verschiedene Banken an. Das Kapital soll sich nach 10 Jahren verdoppeln, also um $100~\%$ erhöht haben. Die $100~\%$ werden auf 10 Jahre aufgeteilt: $\frac{100~\%}{10}=10~\%$.

    Wenn man sich dies für feinere Unterteilungen anschaut (jährlich, halbjährlich, ...), erhält man als Faktor

    $\left(1+\frac1m\right)^m$.

    Je höher das $m$ gewählt wird, desto näher kommt man der Euler'schen Zahl:

    $\lim\limits_{m\to\infty} \left(1+\frac1m\right)^m=e\approx 2,7183$.

    Die ersten Stellen dieser Zahl wurden von Jacob Bernoulli gefunden.

    Leonhard Euler berechnete die ersten 200 Nachkommastellen. Nach ihm ist die Zahl benannt.

    $e$ ist ebenso wie $\pi$ eine irrationale Zahl.

  • Bestimme die Grenzwerte der Funktion $f(x)=e^x$.

    Tipps

    Schau dir den obigen Verlauf der Funktion an.

    Erstelle dir eine Wertetabelle und ermittle die Grenzwerte durch Testeinsetzen.

    $e\approx 2,718$ ist ein irrationale Zahl, die größer ist als $1$. Diese wird potenziert. Was passiert, wenn der Exponent immer größer wird?

    Lösung

    Bei Kurvenuntersuchungen werden oft auch die Grenzwerte betrachtet:

    Wie verhält sich die Funktion an den Grenzen des Definitionsbereiches? Wenn der Definitionsbereich die Menge der reellen Zahlen ist, werden die Grenzwerte für $x$ gegen $\pm \infty$ betrachtet.

    Bei der Exponentialfunktion $f(x)=e^x$ gilt

    $\lim\limits_{x\to \infty} e^x=\infty$

    sowie

    $\lim\limits_{x\to -\infty} e^x=0$.

  • Gib die Ableitungen sowie Stammfunktionen der Funktionen an.

    Tipps

    Ein Mathematiker-Witz:

    Es ist Wochenende und einige Funktionen feiern eine lustige Party. Alle haben Spaß. Nur die Exponentialfunktion $e^x$ sitzt etwas gelangweilt in der Ecke rum. Da kommt eine quadratische Funktion zu ihr und sagt 'Versuche doch mal dich zu integrieren!' 'Bringt ja auch nichts', sagt die Exponentialfunktion.

    Verwende zur Ableitung der Funktion $f(x)=e^{2x}$ die Kettenregel

    $(f(g(x)))'=f'(g(x))\cdot g'(x)$.

    Hier ist die äußere Funktion die Exponentialfunktion und die innere $2x$.

    Verwende zur Integration der Funktion $f(x)=e^{2x}$ die lineare Substitutionsregel der Integration

    $\int(f(ax+b))dx=\frac 1a\cdot F(ax+b)$.

    Lösung

    Das Schöne an der Funktion $f(x)=e^x$ ist, dass sie ihre Ableitung und Stammfunktion immer im Gepäck hat:

    • $f(x)=e^x$
    • $f'(x)=e^x$
    • $f''(x)=e^x$
    • ...
    • $F(x)=e^x+c$.
    Dies gilt jedoch nicht, wenn zum Beispiel der Exponent verändert wird:

    Mit der Kettenregel kann die Funkion $f(x)=e^{2x}$ abgeleitet werden:

    $f'(x)=2e^{2x}$.

    Auch bei der Stammfunktion muss man aufpassen. Es ist

    $F(x)=\frac12 e^{2x}+c$.

    Die Konstante $c$ bei den jeweiligen Stammfunktionen ist die sogenannte Integrationskonstante.

  • Ermittle die ersten beiden Ableitungen sowie die Stammfunktion der gegebenen Funktion.

    Tipps

    Merke dir: Sowohl beim Differenzieren als auch beim Integrieren bleibt der e-hoch-Term erhalten.

    Verwende

    • die Faktorregel $(a\cdot f(x))'=a\cdot f'(x)$ sowie
    • die Kettenregel $(f(g(x)))'=f'(g(x))\cdot g'(x)$.

    Verwende die lineare Substitutionsregel der Integration

    $\int(f(ax+b))dx=\frac1a\cdot F(ax+b)$.

    Achte auf die Vorzeichen.

    Lösung

    Es soll die Funktion $f(x)=3e^{-2x+3}$

    • zum einen zweimal abgeleitet
    • sowie zum anderen integriert werden.
    Zu den Ableitungen:
    • $f'(x)=3e^{-2x+3}\cdot (-2)=-6e^{-2x+3}$
    • $f''(x)=-6e^{-2x+3}\cdot (-2)=12e^{-2x+3}$
    Zu der Stammfunktion:

    $F(x)=3\cdot\frac1{-2}\cdot e^{-2x+3}+c=-\frac32e^{-2x+3}+c=-1,5e^{-2x+3}+c$.

  • Untersuche die Funktion $f(x)=e^{-x}$ auf ihre Grenzwerte.

    Tipps

    Beachte, dass du die Grenzwerte nicht aus dem Graphen abliest, sondern auf Grund der Grenzwerte weißt, wie der Graph der Funktion für große (gegen $\infty$) oder kleine (gegen $-\infty$) Werte für $x$ verläuft.

    Der Graph von $f(-x)$ entsteht aus dem zu $f(x)$ durch Spiegelung an der y-Achse.

    Es gilt für die natürliche e-Funktion $\large f(x)=e^x$:

    • $\lim\limits_{x\to \infty}e^x=\infty$ sowie
    • $\lim\limits_{x\to -\infty}e^x=0$.

    Lösung

    Ebenso wie bei den Ableitungen oder auch der Integration hat der Exponent eine Auswirkung auf die Grenzwerte. Man kann nicht immer davon ausgehen, dass für eine Exponentialfunktion für $x\to \infty$ auch die Funktionswerte gegen $\infty$ gehen.

    Es gilt

    • $\lim\limits_{x\to \infty}e^{-x}=0$ sowie
    • $\lim\limits_{x\to -\infty}e^{-x}=\infty$.
    Dies kann man
    • entweder über Testeinsetzen
    • oder die Tatsache, dass der Graph zu $e^{-x}$ aus dem zu $e^x$ durch Spiegelung an der y-Achse entsteht,
    nachweisen.

  • Leite die Funktion jeweils zweimal ab.

    Tipps

    Verwende

    • die Faktorregel $(a\cdot f(x))'=a\cdot f'(x)$ sowie
    • die Kettenregel $(f(g(x)))'=f'(g(x))\cdot g'(x)$.

    Mache dir bei beiden Funktionen klar, welche Funktion die innere Funktion und welche die äußere ist.

    Merke dir einige Ableitungen:

    • $(e^{-x})'=-e^{-x}$
    • $(e^{ax})'=ae^{ax}$ für $a\in\mathbb{R}$.

    Lösung

    Exponentialfunktionen mit der Euler'schen Zahl $e$ als Basis werden abgeleitet, indem man

    • zum einen weiß, dass $(e^x)'=e^x$ ist, und
    • zum anderen Ableitungsregeln verwendet.
    Die hier verwendeten Ableitungsregeln sind
    • die Faktorregel $(a\cdot f(x))'=a\cdot f'(x)$ sowie
    • die Kettenregel $(f(g(x)))'=f'(g(x))\cdot g'(x)$.
    Zunächst kann man die Funktion $f(x)=2e^{-x}$ ableiten. Hier ist die äußere Funktion $e^x$ und die innere $-x$. Hinzu kommt der Faktor $2$.

    Somit ergibt sich die erste Ableitung

    $f'(x)=2e^{-x}\cdot (-1)=-2e^{-x}$

    sowie die zweite Ableitung

    $f''(x)=2e^{-x}$.

    Nun kann die Funktion $g(x)=-e^{2x}$ ableitet werden. Hier ist die äußere Funktion $e^x$ und die innere $2x$. Hinzu kommt der Faktor $-1$.

    Somit ergibt sich die erste Ableitung

    $g'(x)=-e^{2x}\cdot 2=-2e^{2x}$

    sowie die zweite Ableitung

    $g''(x)=-4e^{2x}$.