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Transkript Verb – Bildung und Flexion

allo, in diesem Video geht es um Verben. Es die Wortart, die über die meisten unterschiedlichen Formen verfügt und dieses sollt ihr hier kennenlernen. Aber bevor es losgeht, was wäre denn, wenn es keine Verben gebe. Das würde dann so aussehen. Ich Bahnhof. Du Auto. Können wir mit diesen Sätzen etwas anfangen? Ist klar, was sie bedeuten? Ich gehe zum Bahnhof. Ich verstehe nur Bahnhof. Oder! Du kaufst ein Auto. Du leihst ein Auto. Erst ein Verb gibt dem Satz eine Bedeutung. Halten wir nochmal fest. Wir brauchen Verben, damit wir sagen können, was hier getan wird und was passiert. Jeder vollständige Satz enthält ein Verb. Verben gehören zu der Wortart, die man flektieren kann, daß heißt man kann sie verändern. Bei den Verben nennt man das Konjugation. Die Formveränderung unterscheidet man in Person, in Numerus, in Tempos, in Genus Verbi und in Modus. Damit das für euch keine Fremdwörter bleiben, folgt hier die Erklärung. Fangen wir mit der Person an. Bei der Personenform wird gefragt, wer tut etwas?  Es gibt die erste, zweite und dritte Person, zum Beispiel: ich spiele, du spielst, er, sie, es spielt. Das Verb verändert sich, indem man dem Verbstock verschiedene Änderungen angehängt werden kann. Eng damit verbunden ist der Numerus. Hier kann man fragen, wieviele tun etwas. Es wird zwischen Singular, also Einzahl und Plural, also Mehrzahl unterschieden, zum Beispiel, ich spiele, wir spielen. Kommen wir zur nächsten Kategorie, dem Tempus. Handlung und Geschehen können in verschiedenen Zeitformen stattfinden. Wann geschieht etwas? In der Gegenwart, also es passiert im Moment. In der Vergangenheit? Das Geschehen ist schon vorbei und in der Zukunft, das Geschehen kommt noch. Das zeitliche Geschehen wird im Deutschen in sechs verschiedenen Zeitformen ausgedrückt, Präsens, Präteritum und Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Nehmen wir als erstes das Präsens. Das Präsens bezeichnet ein Geschehen, das sich gerade ereignet hat, zum Beispiel: Sie liest ein Buch oder es sind Aussagen, die allgemein und immer gültig sind: Der Juli hat 31 Tage. Es bezeichnet auch ein Geschehen, das in der Zukunft liegt, zum Beispiel: Morgen gehe ich wieder in die Schule. Als nächstes kommen wir zum Perfekt. Das Perfekt bezeichnet ein vergangenes Geschehen, das bis in die Gegenwart reicht, zum Beispiel: Wir haben um 12 Uhr angefangen Mittag zu essen und wir essen immer noch. Das Perfekt kann auch ein Geschehen, das vor der Gegenwart liegt bezeichnen, das nennt man Vorzeitigkeit, zum Beispiel: Er ist zur Schwimmhalle gefahren, wo er jetzt trainiert. Als nächstes stelle ich euch das Präteritum vor. Das Präteritum bezeichnet ein vergangenes und abgeschlossenes Geschehen in der Vergangenheit, zum Beispiel: Ich aß gestern einen Apfel. Das Präteritum wird auch in Märchen und Romanen verwendet, zum Beispiel: Es war einmal ein König. Ein weitere Zeitform ist das Plusquamperfekt, es bezeichnet die Vorzeitigkeit zum Präteritum, zum Beispiel: Nachdem er die Flasche ausgetrunken hatte, brachte er sie in die Küche. Das waren die Zeitformen der Vergangenheit und jetzt kommt eine Zeitform der Zukunft, das ist das Futur I. Das Futur I bezeichnet ein Geschehen, das noch nicht stattgefunden hat. Ich werde dich morgen besuchen. Es kann aber auch eine Vermutung bezeichnen: Das wird nicht gut gehen oder auch eine nachdrückliche Aufforderung: Du wirst jetzt damit aufhören. Kommen wir nun zur letzten Zeitform, das Futur II. Das Futur II bezeichnet ein Geschehen, das in der Zukunft als bereits abgeschlossen angesehen wird, es kommt ganz selten vor, zum Beispiel, Wenn du wieder da bist, werden wir schon umgezogen sein. Soviel zum Tempus. Nun kommen wir zur nächsten Form, das ist das Genus Verbi und hier stellt sich die Frage, von wem aus wird das Geschehen gesehen. Dabei unterscheidet man Aktiv und Passiv, zum Beispeil, Sie liest das Buch oder Passiv, Das Buch wird gelesen. Passiv oder Aktiv verwendet man je nachdem ob das Interesse auf dem liegt, der etwas tut also das Subjekt, der Täter beziehungsweise der Urheber eine Handlung oder eines Geschehens wird betont oder ob eher das Geschehen im Vordergrund steht also sie betonen den Vorgang. Als letzte Form behandeln wir den Modus. Beim Modus geht es um die Frage, Wie wird das Geschehen beurteilt? Verben können duch ihren Modus ausdrücken, ob es sich um eine reale Tatsache, einen Wunsch oder eine Aufforderung handelt. Man unterscheidet deshalb drei Modi. Das sind, der Indikativ, das ist die Möglichkeitsform, Die Kinder spielen im Garten. Die zweite Form ist der Konjunktiv, das ist die Möglichkeitsform, da wird nochmal unterschieden zwischen Konjuktiv I, also dabei werden Anleitungen ausgedrückt, zum Beispiel: Man nehme drei Eier. Auch die indirekte Rede kann man mit Konjuktiv I ausdrücken, zum Beispiel: Er sagte, er habe den Film gestern gesehen. Die zweite Form des Konjunktivs ist der Konjunktiv II. Dabei unterscheidet man auch wieder die Nichtwirklichkeit, Stell dir vor, morgen wäre dein Geburtstag. Man kann Wunschsätze mit dem Konjunktiv II ausdrücken. Wäre die Prüfung schon vorbei oder man kann Konditionalsätze machen: zum Beispiel, Wenn ich das Buch hätte, gebe ich es dir. Auch die Höflichkeit wird mit Konjuktiv II ausgedrückt: Könnten Sie das nocheinmal wiederholen und der dritte Modus ist der Imperativ, das ist die Befehlsform oder Aufforderungsform, zum Beispiel; Komm nach Hause! oder Sei mir nicht böse! So, jetzt kommen wir zum Schluß und da habe ich einen Satz mit einem Verb von dem wir die Form bestimmen wollen. Der Satz lautet folgendermaßen: Der Bäcker sagte, er habe heute keine Brötchen gebacken. Und nun bestimmen wir das Verb: er habe gebacken, also von der Person her ist es die dritte Person, Numerus wäre Singular, das ist eine Person, Tempos haben wir hier das Perfekt, das Genus Verbi ist aktiv und der Modus ist das Konjunktiv I. Ich hoffe ihr habt alles verstanden, das wars von mir und Tschüß bis zum nächsten Video.

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5 Kommentare
  1. Default

    beschreibung ist gut
    und Viedio auch danke

    Von Songuel Yapici, vor mehr als einem Jahr
  2. Default

    hab ich irgendwie nicht verstanden sorry ein bisschen deutlicher
    bitte

    Von Jaspreetsingh, vor fast 2 Jahren
  3. Foto %287%29

    ok

    Von Amelie N., vor fast 4 Jahren
  4. Stewie

    Warum kann man jetzt die Testfragen nicht mehr beantworten??????

    Von Johann Angerler, vor mehr als 4 Jahren
  5. Default

    Sehr übersichtlich und gut gegliedert. Die Beispiele sind hilfreich. Bitte noch ein oder zwei Bsp. Sätze zum Abschluss mehr.

    Von Ulrikeher01, vor etwa 7 Jahren