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Instrumentenkunde

Die Instrumentenkunde untersucht den Aufbau und die daraus resultierenden Klangeigenschaften der Instrumente.

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Womit beschäftigt sich die Instrumentenkunde?

Wie der Handwerker seinen Hammer und der Maler seinen Pinsel braucht der Musiker natürlich sein Instrument! Das stimmt nicht? Man könnte meinen, Sänger wären hier die Ausnahme der Regel, doch genau genommen ist die menschliche Stimme ebenso ein Instrument wie die Geige oder das Klavier. Sie benötigt nicht weniger Übung und Fleiß, um wirklich beherrscht zu werden.

Die Instrumentenkunde versucht nun der Lehre über alle Musikinstrumente näher zu kommen. Dabei befasst sie sich mit dem Aufbau und den daraus resultierenden Klangeigenschaften der Instrumente und klassifiziert sie anhand dessen in verschiedenen Gruppen.

Nicht verwechseln solltest du die Instrumentenkunde dabei mit der Lehre vom Einsatz der jeweiligen Instrumente bzw. ihrer Arrangements in den jeweiligen Kompositionen. Diese nennt man nämlich Instrumentationslehre oder Instrumentationskunde.

Hauptgruppen der Instrumente

Bevor die vier klassischen Hauptgruppen benannt werden, ist es wichtig für dich zu wissen, dass sich vor allem seit den letzten vier bis fünf Jahrzehnten eine neue Gruppe fest zu etablieren scheint: die elektronischen Musikinstrumente. Dabei können diese entweder klassische Instrumente auf elektronische Art und Weise widerspiegeln und verstärken oder Töne komplett digital erzeugen. Die Möglichkeiten scheinen hier grenzenlos, nur verschiebt sich der künstlerische Anspruch mehr und mehr in Richtung Technikwissen.

Zurück zur Kategorisierung der klassischen Instrumente. Man unterscheidet diese nun entweder nach ihrer Klangerzeugung oder nach ihrer Spielweise. Dabei kannst du sie zwar grob in Blasinstrumente, Saiteninstrumente, Tasteninstrumente und Schlaginstrumente unterteilen, doch sind diese Unterscheidungen nicht so präzise, als dass sie für alle Instrumente anwendbar wären. Das Klavier zum Beispiel wird zwar mit Hilfe von Tasten gespielt, der Klang aber wird durch Saiten erzeugt. Es könnte folglich in zwei Gruppen eingeordnet werden. Eine exakte Verortung, zumindest in die oben genannten Kategorien, ist also nicht immer möglich.

Untergruppen der Instrumente

Je nach Spielart oder Beschaffenheit werden die Hauptgruppen also noch in spezifischere Untergruppen unterteilt. Bei den Saiteninstrumenten unterscheiden wir die Streich - (Violine, Cello) und Zupfinstrumente (Gitarre, Harfe), die Tasteninstrumente (Cembalo) ergänzen sich durch die Gruppe der Tasteninstrumente mit Luftzufuhr (Akkordeon, Orgel), die Blasinstrumente unterteilen sich in Holzblasinstrumente (Flöte, Saxofon) und Blechblasinstrumente (Trompete, Horn) und bei den Schlaginstrumenten spricht man von den rhythmischen (Pauke, Tamburin) oder den melodischen (Xylophon, Glockenspiel) Schlaginstrumenten.

Geige

Wie bereits erwähnt, ist es hier auch durchaus möglich, den Gesang oder die Singstimme noch als eigenständige Instrumentengruppe hinzuzufügen. Dies wird je nach Auffassung und Lehre unterschiedlich gehandhabt.