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Die richtige Lernsituation - Grundlagen für besseres Lernen

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Die richtige Lernsituation - Grundlagen für besseres Lernen
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse - Sekundarstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse

Beschreibung Die richtige Lernsituation - Grundlagen für besseres Lernen

Inhalt

  • Die richtige Lernsituation schaffen
  • Lernplatz
  • Lernzeit
  • Die richtige Lernsituation schaffen

    Lernen ist ein sehr komplizierter Vorgang. Viele unterschiedliche Faktoren haben einen Einfluss darauf, ob man erfolgreich lernen kann oder nicht. Der Ort, an dem man lernt, und die Zeitplanung sind zwei dieser Faktoren. Da Lernen so individuell ist, kann man keine allgemeinen Regeln dafür aufstellen. Im Folgenden gibt es aber ein paar Hinweise, auf die man achten kann, um für sich selbst eine möglichst förderliche Lernsituation zu erstellen.

    Faktoren für eine gute Lernsituation

    Lernplatz

    Ein passender Lernplatz kann dabei helfen, erfolgreich zu lernen. Am wichtigsten ist es dabei, sich einen Ort zu suchen, an dem man sich wohlfühlt. Denn dann kann man sich am besten konzentrieren und es gibt weniger Ablenkungen. Der eine lernt vielleicht am liebsten zuhause am eigenen Schreibtisch, der andere lieber in der Bücherei und wieder jemand anderes am liebsten draußen. Man muss auch nicht immer am selben Ort lernen, sondern kann zwischen unterschiedlichen Orten wechseln.

    Egal, welchen Lernplatz man sich aussucht, wichtig ist immer, dass man sich dort konzentrieren kann. Dafür gibt es ein paar Tipps.

    Die richtige Lernumgebung schaffen

    Damit man sich an seinem Lernplatz wohlfühlt, kann man einige Dinge beachten. Die meisten Menschen lernen besser an einem hellen Ort mit genügend frischer Luft und einer angenehmen Temperatur, die im Idealfall um die 20 Grad Celsius beträgt.

    Oft fühlt man sich zuhause am wohlsten. Zuhause gibt es meist aber auch vieles, was einen ablenken kann, zum Beispiel Unterhaltungsmedien. In diesem Fall ist vielleicht die Bücherei, in der schon von der Sache her ein ablenkungsfreieres Lernumfeld herrscht, eine Überlegung wert.

    Ruhe

    Eine ruhige Umgebung kann die Konzentration fördern und damit das Lernen erleichtern. Es kann also nicht schaden, sich einen ruhigen Ort zum Lernen zu suchen und mögliche Störquellen wie das Handy auszuschalten. So kann man sich am besten eine produktive Lernsituation schaffen. Wenn völlige Ruhe nicht möglich ist, zum Beispiel, weil man in der Bücherei arbeitet oder zuhause noch andere Menschen sind, kann man sich mit Ohrstöpseln behelfen.

    Manche Menschen brauchen aber keine völlige Ruhe fürs Lernen. Sanfte Hintergrundmusik ohne Gesang kann die Konzentration fördern und leisere Nebengeräusche überdecken.

    In völliger Ruhe zu lernen ist übrigens nicht immer der Weisheit letzter Schluss. In bestimmten Lernphasen, zum Beispiel bei der Wiederholung oder der Vertiefung des Stoffs, kann es auch sehr sinnvoll sein, sich Lernpartner zu suchen und in der Gruppe zu arbeiten. Man sollte das Lernfeld und die Lernsituation also immer den Bedürfnissen anpassen.

    Arbeitsmaterialien

    Alle Arbeitsmaterialien sollten am Lernort Platz finden. Es ist hilfreich, den Lernplatz vorzubereiten und die Arbeitsmaterialien so zu platzieren, dass man sie gut erreichen kann. Muss man nämlich erst umständlich nach etwas suchen, reißt einen das aus der Konzentration und das Lernen wird unterbrochen.

    Lernzeit

    Wenn man beim Lernen die Zeitplanung ein wenig im Auge behält, kann das sehr hilfreich sein. Natürlich sollte man ausgeruht sein, also am besten nicht mitten in der Nacht mit dem Lernen anfangen, und man sollte sich genug Zeit nehmen.

    Zeitplan

    Um effektiv zu lernen, hat es sich bewährt, sich Lernziele zu setzen und den Stoff in kleine Einheiten zu unterteilen. Mit dieser Vorbereitung kann man sich dann einen Zeitplan erstellen, anhand dessen man die Inhalte durcharbeitet.

    Pausen

    Beim Lernen sollte man regelmäßige Pausen einplanen. Zwischendurch kann man immer wieder Ein-Minuten-Pausen machen, in denen man Geist und Augen kurz entspannt, nach mehrstündigem Lernen ist eine längere Pause angebracht. Die Pause sollte man nicht am Lernort verbringen. Stattdessen sollte man zum Beispiel nach draußen gehen. Auch ein wenig Bewegung kann helfen, den Kopf freizubekommen.

    Viele Menschen sind zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich leistungsfähig. Es ist also sinnvoll, Pausen in Zeiten mit einem Leistungstief zu legen, um dann in den Hochphasen möglichst erfolgreich lernen zu können.

    Checkliste Lernsituation
    Lernplatz - sich wohlfühlen
    - wenig Ablenkung
    - Licht, Luft und angenehme Temperatur
    - Arbeitsmaterialien vorbereiten
    Lernzeit - Zeitplan erstellen
    - Lernziele setzen
    - Pausen einplanen

Transkript Die richtige Lernsituation - Grundlagen für besseres Lernen

Wie lernt man falsch? Es ist 22:00 Uhr. Dirk muss am nächsten Morgen eine Klassenarbeit in Englisch schreiben. Er hat sich eine Pizza kommen lassen und zwei Kannen Kaffee aufgebrüht. So wird er in der Nacht keinen Hunger bekommen und nicht müde werden. Dirk hat vor, zu lernen bis die Sonne aufgeht. Dann noch schnell zwei Stunden schlafen und ab in die Schule. Viel Erfolg Dirk!Lernen kann viel einfacher sein, wenn zwei wichtige Dinge beachtet werden: Den Lernplatz richtig gestalten und die Lernzeit richtig einteilen. Erstens der Lernplatz: Am besten geeignet als Lernplatz ist ein Schreibtisch. Falls kein Schreibtisch zur Verfügung steht, tut es auch ein einfacher Tisch. Der Schreibtisch sollte ausschließlich zum Arbeiten benutzt werden. Das steigert die Konzentration. Man geht ja auch zum Fußballspielen auf den Fußballplatz oder zum Tanzen in den Club. Der Schreibtisch sollte ausreichend groß sein. Ausreichend bedeutet, dass alles, was zum Lernen benötigt wird, darauf genügend Platz hat. Tipp: Weg mit dem störenden Kram! Lernen bedeutet Arbeit. Der Schreibtisch ist unser Arbeitsplatz. Aber lernen soll auch Spaß machen und ein Arbeitsplatz, an dem man sich wohlfühlt, ist ein guter Anfang dafür. Der nächste Schritt dafür lautet: Ordnung auf dem Schreibtisch schaffen. Mit Ordnung ist nicht gemeint, dass alles ganz penibel aufgeräumt und sauber ist, sondern dass die Sachen, die ihr zum Lernen benötigt, an für euch sinnvollen Plätzen stehen. Hier ein Beispiel für eine mögliche Schreibtischordnung: In der Mitte die Schreibfläche. Am besten verseht ihr sie mit einer Unterlage, zum Beispiel einem großen Schreibblock. Links davon ist der Platz für das zu bearbeitende Material. Links darüber befindet sich das bereits abgearbeitete Material. Oben in der Mitte, möglichst in Griffweite, ist der Platz für das Werkzeug, Stifte, Taschenrechner, Zirkel und so weiter. Rechts oben ist ein guter Platz für Arbeitshilfen wie Duden, Wörterbuch oder die Lernkartei. Die beste Ordnung für seinen Schreibtisch wird bei jedem ein wenig anders aussehen. Wichtig ist es, ihm überhaupt eine Ordnung zu geben. Das Gehirn freut sich über klare Strukturen. Die richtige Körperhaltung ist besonders wichtig, um richtig lernen zu können. Durch falsches Sitzen werden Rückenschmerzen, Lernblockaden und sogar Kopfschmerzen verursacht. Die Sitzfläche soll nicht zu weich und nicht zu hart sein. Wenn beim Lernen etwas weh tut, läuft etwas falsch. Sprecht mit euren Eltern darüber. Schreibtisch und Schreibtischstuhl sollen so sein, dass man aufrecht sitzen kann. Das richtige Licht ist ein anderer wichtiger Faktor. Tageslicht ist die beste Lichtquelle. Stellt daher den Schreibtisch in die Nähe eines Fensters. Hier ist es am hellsten. Falls nicht genügend Tageslicht zur Verfügung steht, benötigt ihr eine Lampe. Ein Tipp: Energiesparlampen sind heller und verbrauchen weniger Energie. Die Lampe wird so platziert, dass die Schreibhand keinen Schatten auf die Arbeitsunterlage wirft. Für Rechtshänder ist es optimal, wenn das Licht über die linke Schulter kommt, für Linkshänder umgekehrt. Das richtige Klima Frische Luft tut gut. Das Gehirn benötigt beim Lernen viel Sauerstoff. Wird die Luft mal dick, verliert man leichter die Konzentration und wird schläfrig. Ihr sollt auch nicht frieren oder schwitzen. Wählt eine Temperatur, bei der ihr euch wohlfühlt. Ein Tipp: 20° ist eine gute Lerntemperatur. Sehr wichtig ist auch Ruhe. Eine ruhige Lernumgebung ist eine gute Lernumgebung. Sagt euren Eltern und Geschwistern, dass ihr gerade lernt und nicht gestört werden wollt. Manchmal hilft auch ein Zettel an der Tür: „Bitte Ruhe, ich lerne.” Handy und Telefon abschalten. Manchmal ist es nicht möglich, für Ruhe zu sorgen, weil andere vielleicht keine Rücksicht nehmen. In so einem Fall helfen Ohrstöpsel. Ohrstöpsel gibt es in Apotheken oder Drogeriemärkten zu kaufen. Das waren einige Regeln für die Gestaltung eines optimalen Lernplatzes. Aber auch die richtige Planung der Lernzeiten macht Lernen einfacher und entspannter. Wer seine Lernzeit plant, lernt mehr und muss weniger Zeit dafür aufwenden. Die Planung beginnt mit der Festlegung eines Zeitrahmens für das Lernen. Jeder Mensch hat einen so genannten Biorhythmus. Dieser Rhythmus bestimmt, wann wir ein Leistungshoch haben und wann ein Leistungstief. Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr liegt für viele Menschen das Leistungshoch. Ebenso zwischen 17:00 und 19:00 Uhr. Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr meist das Leistungstief. Das kann bei jedem ein wenig anders sein. Deshalb der Tipp: Sich selbst beobachten und die Lernzeiten nach den eigenen Leistungshochs planen. Außerdem ist es wichtig, die Lernzeit richtig einzuteilen. Es ist besser, in kleinen Portionen zu lernen, als alles auf einmal. Zur Einteilung des Stoffs gehört, dass wir eine Reihenfolge festlegen: Womit will man anfangen? Was kommt als nächstes? Womit aufhören? Es kann hilfreich sein, mit etwas zu beginnen, das einem nicht schwerfällt. Ein anfängliches Erfolgserlebnis steigert die Motivation. Daher der Tipp: Mit dem Einfachen beginnen. Auch Pausen gehören zur Planung der Lernzeit. Pausen bedeuten Abwechslung - zum Beispiel ins Freie gehen, Musik hören, Sport treiben. Der Pausenzeitplan sollte auf jeden Fall eingehalten werden. Tipp: Pausen ernst nehmen. Es ist ebenso falsch, die Pausen zu früh zu beenden als sie zu lange auszudehnen. Ist die Pause zu kurz, erholt man sich nicht. Ist sie zu lang, ist man raus aus dem Stoff. Hier drei Beispiele für eine sinnvolle Pause: Die 1-Minuten-Pause = Kurz zurücklehnen, entspannen, aus dem Fenster schauen. Sehr sinnvoll, denn sie steigert die Konzentration. Ungefähr alle 10 Minuten oder wenn man das Bedürfnis verspürt. Die 5-Minuten-Pause = Eine Pause, um kurz etwas zu trinken oder zu lüften. Ungefähr alle 30 Minuten. Die 2-Stunden-Pause = Spätestens nach 4 Stunden rausgehen, etwas völlig anderes tun. Na Dirk, ausgeschlafen? Mit der richtigen Vorbereitung macht Lernen Spaß. Es kostet weniger Zeit und ist extrem erfolgreich.

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