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Pablo Picasso

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Team Zeitreise
Pablo Picasso
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Grundlagen zum Thema Pablo Picasso

Inhalt

Pablo Picasso – Biografie

Möchtest du ein Referat über Pablo Picasso vorbereiten oder mehr über Pablo Picassos Leben erfahren? – Hier bekommst du die wichtigsten Informationen über einen der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Pablo Picasso

Pablo Picasso – die ersten Jahre

Auch wenn er heute als einer der berühmtesten Maler gilt, war Pablo Picassos Lebenslauf von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Geboren wurde Pablo Picasso im Jahr 1881 im spanischen Málaga. Durch seinen Vater, einen Maler und Kunstlehrer, begann Picasso früh mit dem Malen. Ebenso früh war sein Leben von Krankheit und Tod beeinflusst; so starb eine seiner Schwestern als Kind an Diphtherie. Bereits mit 14 Jahren schaffte er die Aufnahmeprüfung an einer Kunstakademie in Barcelona und 1897 studierte er kurzzeitig an einer angesehenen Akademie in Madrid.
Nach seiner unter anderem krankheitsbedingten Rückkehr nach Barcelona 1898 hatte Pablo Picasso wesentliche Kontakte zur künstlerischen Avantgarde (einer von Fortschritt und Radikalität geprägten Bewegung) des sogenannten katalanischen Modernisme. Seine erste Ausstellung war wenig erfolgreich. Als wegbereitend für Pablo Picassos Biografie erwies sich sein Besuch der Weltausstellung 1900 in Paris, denn dort konnte er die Werke bedeutender französischer Vertreter des Impressionismus betrachten.

Pablo Picasso – der künstlerische Durchbruch

In der Folge entwickelte Picasso erstmals seinen eigenen Stil, der unter dem Namen Blaue Periode (1901-1904) bekannt wurde. Namensgebend waren die unterschiedlichen Blautöne, mit denen er überwiegend arbeitete. 1904 zog er schließlich nach Paris, was einen entscheidenden Einfluss auf seine weitere Karriere hatte. Dort lernte er unter anderem Fernande Olivier kennen, die nicht nur seine Geliebte, sondern auch sein Modell wurde.
In Paris verkehrte er fortan in Kreisen, die zu dieser Zeit noch unbekannt waren, später aber weltbekannt wurden. Zur damaligen künstlerischen Avantgarde gehörten beispielsweise Henri Matisse, Juan Gris oder George Braque. Mit Letzterem begründete Picasso den sogenannten Kubismus. Zur Geltung kamen dort zersplitterte Formen und Farben, die zunehmend geometrische und abstrakte Strukturen aufwiesen.
Gefördert wurde er zudem von Getrude Stein, einer in Paris lebenden US-amerikanischen Schriftstellerin und Kunstsammlerin, welche die Kunst- und später auch Schriftstellerszene bei sich versammelte. So gelang es Pablo Picasso mit der Zeit, sich einen immer größeren Namen zu machen.

Pablo Picasso – Wirkung und Bedeutung

Zu seinem künstlerischen Wirken, das am Ende über 15.000 Werke umfasst, gehörte eine stetige Veränderung seines Stils und der Materialien, mit denen er arbeitete. Einen unbestreitbaren Einfluss hatte er beispielsweise auch auf den in den 1920er-Jahren entstehenden Surrealismus, auch wenn er der Gruppierung der Surrealisten ablehnend gegenüberstand. 1936 wurde er schließlich Direktor des Madrider Museo del Prado, einem der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In dieser Zeit nahm Pablo Picasso einen zunehmend politischen Standpunkt ein und zeigte während des spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) seine Verbundenheit mit den Idealen der republikanischen Seite, die gegen die faschistische Falange (eine ehemalige spanische Partei) unter dem späteren Diktator Francisco Franco kämpfte. 1937 entwarf er sein wohl berühmtestes Gemälde „Guernica”. Dabei handelt es sich um ein kolossales Anti-Kriegs-Bild, das die Zerstörung der gleichnamigen baskischen Stadt im Bürgerkrieg durch deutsche Luftangriffe behandelt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte sich Pablo Picasso bereits einen großen Namen in der Kunstwelt gemacht und galt schon zu Lebzeiten als einer der einflussreichsten Künstler seiner Zeit. Am 8. April 1973 starb Pablo Picasso mit 91 Jahren im französischen Mougins und wurde anschließend im Garten seines Schlosses begraben.
Heute gehören seine Werke zu den populärsten und teuersten Kunstwerken der Welt. Es existieren mehrere Museen mit seinem Namen, die seinen Nachlass verwalten. Bis heute wird der Name Pablo Picasso mit Radikalität, Fortschritt und Unangepasstheit verbunden.

Pablo Picasso – bekannte Werke

  • „Guernica” (1937): ein für den spanischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung entworfenes monumentales Gemälde, das die Schrecken des spanischen Bürgerkriegs anhand der Zerstörung der gleichnamigen Stadt im Baskenland schildert
  • „Les Demoiselles d’Avignon” (1907): ein Frauen zeigendes Gemälde, das den Kubismus einleitete und heute als entscheidend für die weitere Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts gesehen wird
  • „Das Blaue Zimmer” (1901): Bildnis einer sich badenden Prostituierten, in dem sich die Vorliebe Picassos für weibliche Körper widerspiegelt, stellvertretend für seine Blaue Periode

Pablo Picasso – Steckbrief

  • geboren am 25. Oktober 1881 in Málaga, gestorben am 8. April 1973 in Mougins
  • als Maler, Bildhauer, Grafiker und öffentliche Person einer der bedeutendsten Vertreter der Modernen Kunst
  • ständige Anpassung seines Stils und der angewandten Materialien, heute vor allem bekannt für die Stilrichtung des Kubismus
  • politisches Engagement aufseiten der Republik im spanischen Bürgerkrieg und später in der Kommunistischen Partei
  • insgesamt über 15.000 Werke, die sich in allen bedeutenden Kunstmuseen der Welt finden lassen
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