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Caesar – De bello Gallico 05:32 min

5 Kommentare
  1. Zu Anfang sehe ich LATEIN. Dann folgen Kapitel GRAMMATIK, HINTERGRUNDWISSEN etc. bis AUTOREN und WERKE. Wie bzw. wo kann ich schnell erkennen, welche Kapitel ich mit Erfolg beendet habe? Zurzeit muss ich die einzelnen Kapitel anklicken und suchen, was beendet ist. Das ist sehr viel vertane Zeit! und dann: Was bedeutet es, wenn ein gelbes Sternchen ganz oder nur halb abgedunkelt ist?

    Von Schnee Michel, vor 7 Monaten
  2. Cool

    Von Patricianad Noah, vor 11 Monaten
  3. Hallo Ingrid,

    da hast du recht. Wir werden diesen Fehler schnellstmöglich beheben.

    Viele Grüße,

    Felix

    Von Felix T., vor mehr als 2 Jahren
  4. Danke, hat sehr weitergeholfen, aber eine Sach ist in dem Video und in der Übung nicht ganz richtig. Es waren 8 Bücher auch wenn das achte von Aulus Hirtius war.

    Von Ingrid 6, vor mehr als 2 Jahren
  5. Echt super video!Hat mir echt weiter geholfen:-)
    Danke:-)

    Von Lojewski, vor mehr als 5 Jahren

Caesar – De bello Gallico Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Caesar – De bello Gallico kannst du es wiederholen und üben.

  • Skizziere die Stationen in Caesars Leben.

    Tipps

    Lies dir erst einmal alle Ereignisse durch. Beginne dann am besten mit dem ersten und verschiebe es ganz nach oben.

    Überlege, was logischerweise früher und später passieren muss.

    Caesar ging aus machtpolitischen Gründen nach Gallien.

    Lösung

    Gaius Iulius Caesar wird im Jahr 59 v. Chr. Konsul. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er einen äußert kostspieligen Wahlkampf veranstalten. Auf eigene Kosten lässt er Gladiatorenspiele durchführen und die Menge verpflegen. Caesar tritt sein Amt deshalb hoch verschuldet an. Durch seine volksfreundliche Politik macht er sich schnell Feinde im Senat. Eine Rettung ist für ihn, dass er sich das Amt des Prokonsuls im unruhigen Gallien sichern kann. Nun setzt er alles darauf, seine Finanzen und seine Machtposition zu festigen. Deshalb beginnt er ohne Erlaubnis des Senats im Jahre 58 v. Chr. einen Feldzug, der acht Jahre dauert. Am Ende des Kriegs steht die Unterwerfung Galliens. Nun kann Caesar seine neue Provinz ausbeuten. Er hat ein treu ergebenes Heer hinter sich, das er durch die Kriegsbeute bezahlt.

  • Bestimme das Tempus aller Prädikate im Textabschnitt.

    Tipps

    Schlage die Formen nach, falls du unsicher bist.

    Lösung

    Caesar verwendet im vorliegenden Textabschnitt sehr viel Präsens - besonders bei Verben, die seine Tätigkeit beschreiben: maturat (er beeilt sich), contendit (er eilt), pervenit (er kommt an), imperat (er befiehlt).

    Das wirkt alles sehr energisch und zackig und soll den Hörer fesseln und von Caesars Entschlossenheit überzeugen. Es erscheint, als befinde der Leser mitten im Geschehen.

    Vergangene Ereignisse werden kurz im Plusquamperfekt abgehandelt (cum nuntiatum esset), Zusatzinformationen über Randgeschehnisse stehen im Imperfekt (erat ... legio una).

  • Ergänze den Text über Caesars Werk.

    Tipps

    Lies den Text Satz für Satz und überlege zuerst, welches Wort sinngemäß in die Lücke passt. Suche dann das richtige Wort und ziehe es in die Lücke.

    Lösung

    Caesars Werk heißt ausgeschrieben „Comentarii de bello Gallico“, also: Notizen über den Gallischen Krieg. Tatsächlich hat sich Caesar beim Verfassen jedoch größte Mühe gegeben. Der Titel ist also eine Untertreibung und deutet gleichzeitig an, dass es sich um einen sachlichen und neutralen Bericht handelt.

    Das ist ganz und gar nicht der Fall, denn Caesar beschreibt seine eigenen Großtaten in hellem Licht. Er geht Jahr für Jahr vor und schildert in acht Büchern die acht Kriegsjahre. Man nennt diese Vorgehensweise annalistisch - von lateinisch annus, das Jahr.

  • Entscheide, welche stilistischen Mittel Caesar im Textabschnitt verwendet.

    Tipps

    Lies dir den lateinischen Text und die Übersetzung genau durch. Versuche zu verstehen, wie er auf dich wirkt. Achte auf den Wortschatz.

    Wichtige Signalwörter sind:

    • iter facere,
    • proficisci,
    • contendere,
    • pervenire,
    • ...
    Lösung

    Am Textabschnitt kann man gut die stilistischen Merkmale Caesars erkennen:

    • wenig ausufernde Beschreibungen, dafür ein „zackiger“ und präziser Stil, der viele Handlungen in kurzer Zeit beschreibt
    • Caesar spricht über sich selbst in der dritten Person
    • er verwendet viele Verben der Bewegung, um seine Aktivität und Wendigkeit zu unterstreichen (contendit, proficisci...)
    • Gefühle oder äußere Umstände werden gar nicht behandelt
    • der Text ist auf die wesentlichen Informationen reduziert
  • Analysiere Caesars Stil und seine Absichten.

    Tipps

    Lies dir die stilistischen Merkmale auf der linken Seite einzeln durch. Überlege jeweils, welche Wirkung Caesar damit erzielen will. Verbinde dann die jeweils passenden Elemente.

    Lösung

    Caesars Stil wird oft als etwas „trocken“ beschrieben, da er keine große Variation in sein Werk bringt. Er schildert scheinbar nüchtern und offen die Ereignisse des Gallischen Kriegs - tatsächlich jedoch geht er mit Bedacht vor. Er wählt die Form eines „trockenen“ Berichts, um seine subjektive Sichtweise als objektiv richtig darzustellen.

    Dazu gehört auch, dass er über sich selbst in der 3. Person schreibt.

    Ereignisse, die ein schlechtes Licht auf Caesar werfen könnten, übergeht er im „Zeitaffer“.

    Wichtige Ereignisse dagegen schildert er in einem dramatischen Präsens, das Spannung erzeugen soll.

  • Entscheide, welche Aussagen im Zusammenhang mit „De bello Gallico“ zutreffen.

    Tipps

    Manche Aussagen sind frei erfunden.

    Im Jahre 59 v. Chr. hatte Caesar das Amt des Konsuls inne.

    Die von Caesar verfassten commentarii dienten als Rechenschaftsbericht an den Senat. Kannst du aus diesem Umstand Schlussfolgerungen ziehen?

    Lösung

    Caesar gehörte der Gruppe der Popularen an. Das waren mächtige Männer, die sich auf die Masse des Volkes stützten und es durch Gefälligkeiten an sich banden - politisch, aber auch materiell. Auf der Gegenseite standen viele Senatoren - sie waren die Optimaten, die sich nicht mit dem Volk einlassen wollten. Indem er als Konsul - dem höchsten Amt in Rom - viele populäre Maßnahmen ergriff, machte Caesar sich Feinde im Senat. Danach begann er einen achtjährigen Feldzug in Gallien, das zuvor nicht unter römischer Oberherrschaft gestanden hatte. Er machte es zur Provinz und sicherte sich durch Ausbeutung enorme finanzielle Mittel, die auch seiner treuen Gefolgschaft zugute kamen.

    Seine Taten in Gallien beschreibt Caesar in „De bello Gallico“. Man bezeichnet dieses Werk zwar als Commentarius, also als einen objektiven Bericht. Tatsächlich ist es jedoch stark von Caesars Sicht geprägt, der über sich selbst in der 3. Person schreibt. Er nutzt jedoch den knappen Stil, um sich als tatendurstiger und erfolgreicher Feldherr darzustellen.