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Die Blüte – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

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Team Digital
Die Blüte – Aufbau und Funktion (Basiswissen)
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse - Sekundarstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Blüte – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

Inhalt

Was ist eine Blüte?

Zahlreiche Pflanzen erfreuen uns durch eine farbenfrohe Blüte. Biologie als Naturwissenschaft beschäftigt sich mit ihrem Aufbau und der Funktion.
Blüten bestehen aus abgewandelten Blättern, die jeweils eine bestimmte Aufgabe haben. Sie dienen der Fortpflanzung der Pflanzen, denn aus der Blüte entwickelt sich nach der Bestäubung und Befruchtung die Frucht mit dem Samen.

Beispiele für Blütenpflanzen

Viele Pflanzen sind durch ihre großen, auffälligen Blüten gekennzeichnet, wie zum Beispiel die Tulpe, die Narzisse oder die Rose. Aber auch unsere Obstbäume (z. B. Kirsch- oder Apfelbaum) oder Nutzpflanzen (z. B. Tomatenstrauch) bilden Blüten aus. Ohne sie gäbe es keine Kirschen, Äpfel oder Tomaten. Manche Pflanzen haben auch eher unscheinbare Blüten, wie beispielsweise die Gräser oder manche Bäume und Sträucher.

Blüte – Aufbau

Obwohl Blüten auf den ersten Blick sehr unterschiedlich aussehen können, ist der grundlegende Aufbau der Blüte bei vielen Pflanzen ähnlich.

Eine typische Blüte besteht aus

  • den Kelchblättern,
  • den Kronblättern,
  • den Staubblättern und
  • den Fruchtblättern.

Blüte – Funktion

Bei der Kirschblüte kann man die einzelnen Blütenbestandteile gut erkennen. Jeder Bestandteil hat eine bestimmte Aufgabe.
Die grünen Kelchblätter und die weißen Kronblätter bieten den inneren Blütenbestandteilen Schutz. Außerdem wirkt die weiße Färbung der Kronblätter anziehend auf Insekten. Dies ist wichtig für die Bestäubung.
Die Staubblätter bestehen aus dem Staubfaden und dem Staubbeutel. Hier befinden sich die Pollenkörner, die auch als Blütenstaub bezeichnet werden. Die Staubblätter sind die männlichen Blütenorgane der Blütenpflanze. Sie bilden die männlichen Geschlechtszellen.
Das Fruchtblatt ist das weibliche Blütenorgan der Pflanze. Die meisten Blüten haben mehrere Fruchtblätter, die zu einem Stempel verwachsen sind. Dieser besteht aus Fruchtknoten, Griffel und Narbe. Im Fruchtknoten befindet sich die Samenanlage mit der Eizelle.

Schaubild zum Aufbau der Blüte

Bestäubung und Befruchtung

Die Bestäubung einer Blüte erfolgt oft durch Insekten. Um auf Insekten anziehend zu wirken, sind die Kronblätter oft auffällig gefärbt. Außerdem locken viele Blüten die Insekten durch ihren Duft und süßen Nektar an. Bei der Suche nach Nektar streifen die Insekten an den Staub- und Fruchtblättern entlang. Dabei gelangt Pollen auf die klebrige Narbe. Nun kann sich der Pollenschlauch ausbilden. Dadurch erreichen die männlichen Geschlechtszellen die Eizelle und es kommt zur Befruchtung der Pflanze. Schließlich kann sich aus der Samenanlage des Fruchtknotens die Frucht mit dem Samen entwickeln.

Kurze Zusammenfassung zum Video Die Blüte – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

Die Funktion und der Aufbau der Blüte werden dir in diesem Video ausführlich erklärt. Du siehst, wo sich Kelch-, Kron-, Staub- und Fruchtblätter befinden und welche Aufgabe sie haben. Du wirst sehen, dass Blüten nicht etwa den Zweck erfüllen, uns Menschen mit ihrem hübschen Aussehen zu begeistern. Blüten dienen der Fortpflanzung und sind daher für die Pflanze enorm wichtig.

Blütenbestandteile Tabelle

Blütenbestandteile
Kelchblätter Schutz- und Stützfunktion
Kronblätter Anlockung von Bestäubern
Staubblätter männlicher Teil der Blüte
Fruchtblätter weiblicher Teil der Blüte
Blütenboden trägt die Blütenblätter

Transkript Die Blüte – Aufbau und Funktion (Basiswissen)

Heute sprechen wir über Blüten. Nöp, nein nicht über Falschgeld! Es geht um die echten, wunderschönen Blüten. Mit ihrer Farbpracht verzücken sie einfach jeden. Lass uns gemeinsam mehr über ihren „Aufbau und ihre Funktion“ erfahren. Im Gegensatz zu Falschgeld sind diese Blüten echt, sie spielen sogar eine wichtige Rolle für uns und jedes Bauteil hat eine bestimmte Funktion. Welche könnte das jeweils sein? Schauen wir uns den Bau einer Blüte zur Beantwortung dieser Frage einmal genauer an. Exemplarisch betrachten wir dazu gleich eine Kirschblüte. Weitere Beispiele für Blütenpflanzen sind übrigens Tulpen, Rosen, Orchideen, aber auch Tomatensträucher, Schnittlauch und viele mehr. Fallen dir noch mehr Beispiele für blühende Pflanzen ein? Schreib sie gern in die Kommentare. Zurück zur Kirschblüte. Den auffälligsten Teil der Blüte bilden die großen, zarten Kronblätter. Sie sind bei der Kirschblüte weiß oder rosa gefärbt und wirken anziehend auf Insekten, was wiederum wichtig für die Bestäubung ist. Darunter erkennst du die grünen Kelchblätter. Ihr kräftiger Bau lässt erkennen, dass sie die Blüte einmal schützend umhüllt haben. Nach dem Aufblühen sind sie zum Blütenstiel gebogen. Im Blüteninneren erkennst du die fadenartigen Staubblätter, sie sind der männliche Teil der Blüte. Der kleine gelbe Kopf wird Staubbeutel genannt, der lange, dünne Stiel heißt Staubfaden. Später werden wir uns die Funktion der Staubblätter noch einmal genauer ansehen. Nun, was erkennst du noch? In der Mitte der Blüte ragt ein Gebilde heraus, mit einer Verdickung am unteren Ende. Diese Verdickung bildet den Fruchtknoten. Den oberen, länglichen Teil nennt man Griffel und ihm sitzt die Narbe auf. Das gesamte Gebilde aus Fruchtknoten, Griffel und Narbe heißt Stempel. Der Stempel besteht aus miteinander verwachsenen Fruchtblättern und enthält, als weiblicher Blütenteil, die Samenanlage mit Eizelle. Fruchtblätter, Staubblätter, Kelchblätter, Kronblätter – du merkst schon, eine Blüte setzt sich grundsätzlich aus verschiedenen, umgewandelten Blättern zusammen. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass alle Teile der Kirschblüte kreisförmig angeordnet sind. Rupft man die Blüte systematisch von außen nach innen auseinander und erstellt daraus ein Legebild, erhält man ebenfalls einen Überblick über deren Grundbauplan. Dieses Legebild wird auch als Blütendiagramm bezeichnet. Die Bestandteile der Kirschblüte findet man in der Regel übrigens auch bei den anderen Blütenpflanzen. Anzahl, Farbe und Form variieren allerdings stark. Was ist nun die Funktion der einzelnen Blütenbestandteile? Nun, wir haben bereits gelernt, dass die Kelchblätter eine Schutzfunktion haben. Außerdem wissen wir, dass der auffälligste Teil der Blüte – die Kronblätter – eine anziehende Wirkung auf Insekten ausübt. Diese Funktion ist wichtig für die Bestäubung. Wenn wir einen kurzen Exkurs wagen, zur Bestäubung durch Insekten, lernen wir auch etwas über die Funktion der restlichen Blütenbestandteile. Wenn beispielsweise eine Biene durch die auffällig bunten Kronblätter oder auch den Duft einer Blüte angelockt wird, stets auf der Suche nach süßem Nektar, streift sie an den Staubbeuteln entlang und pudert sich somit mit Blütenstaub ein. Na und? Nun ja, Blütenstaub ist eine andere Bezeichnung für die winzigen Pollenkörner aus den Staubbeuteln. Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Die Staubbeutel stellen ja, wie wir bereits gelernt haben, den männlichen Teil der Blüte dar, die Pollenkörner sind die männlichen Samen. Fliegt die Biene nun zur nächsten Blüte, bleiben einige Pollenkörner auf deren klebriger Narbe haften. Die Narbe ist wiederum Teil des Stempels mit Samenanlage – der weibliche Teil der Blüte. Hier findet also die Befruchtung statt. Die Hauptfunktion der Blüte ist folglich die Fortpflanzung. Die Übertragung des Pollens einer Blüte auf eine andere nennt man Bestäubung. Pflanzen, die ihren Blütenstaub von Insekten transportieren lassen, nennt man Insektenblütler. Sie tragen häufig auffällige, große Blüten – wie die Kirsche, duften und sondern süßen Nektar ab. Eine Bestäubung ohne die Hilfe von Insekten ist ebenfalls möglich – das schauen wir uns jedoch ein anderes Mal an. Fassen wir nun noch einmal zusammen, was wir heute über Bau und Funktion der Blüte gelernt haben. Eine Blüte ist typischerweise aus Kelchblättern, Kronblättern, Staubblättern und Fruchtblättern aufgebaut. Farbe, Form und Anzahl der Blätter variieren von Blütenpflanze zu Blütenpflanze. Die einzelnen Bauteile haben unterschiedliche Funktionen. So dienen die Kelchblätter beispielsweise dem Schutz der zarten Kronblätter. Diese wirken durch ihre auffällige Farbe und Größe bei Insektenblütlern meist anziehend auf Insekten, was für die Bestäubung wichtig ist. Die Blüte dient im Allgemeinen also der Fortpflanzung und ist für die Pflanze somit enorm wichtig. Übrigens: manche Blüten kann man sogar essen. Hast du das gewusst? Würde ich aber nicht unbedingt ausprobieren und bei denen hier erst recht nicht.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. Wir haben dieses Thema gerade in der Schule. Dort nutzen wir für Beispiele immer die Kirschblüte. Ich finde es toll , dass ihr die auch nehmt für das Video

    Von MaiMai, vor etwa einem Monat
  2. Gänseblümchen,Jasmin,Kamille und Lavendel

    Von Ben, vor etwa 2 Monaten
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