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Merkmale der Wirbeltierklassen
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Grundlagen zum Thema Merkmale der Wirbeltierklassen

Wirbeltiere – Definition

Wirbeltiere sind Tiere, die ein knöchernes Skelett mit Schädelknochen und Wirbelsäule besitzen. Ihnen werden die Wirbellosen Tiere gegenübergestellt, die eben keine Wirbelsäule besitzen.

Um eine bessere Übersicht über die große Anzahl verschiedener Wirbeltiere zu bekommen, wurden fünf Klassen eingeführt – Fische, Lurche (Amphibien), Kriechtiere (Reptilien), Vögel und Säugetiere.

Stammbaum der Wirbeltiere

Mithilfe eines Stammbaums ist es möglich Verwandtschaftsverhältnisse über viele Generationen und ganze Zeitepochen darzustellen. Bei den Wirbeltieren wurde dazu viel Forschung betrieben. Es kam heraus, dass die Evolution der Wirbeltiere wohl im Wasser begann mit den Fischen. Durch den zunehmenden Landgang entwickelten sich irgendwann die ersten Amphibien, durch weitere physiologische Anpassung (z. B. die Atmung betreffend) dann die Reptilien, später die Vögel und letztendlich die Säugetiere.

Dinosaurier bildeten vor etwa 250 Millionen Jahren eine eigene Gruppe der Landwirbeltiere. Sie stammen nach heutigem Wissensstand, genauso wie Krokodile, von den Archosauriern ab. Beide Reptilien-Gruppen (Dinos und Krokodile) entwickelten sich isoliert voneinander weiter. Vögel stammen wahrscheinlich direkt von Dinosauriern ab.

Auf den ersten Blick gibt es große Unterschiede zwischen den fünf Wirbeltierklassen. Aber welche Merkmale haben alle Wirbeltiere gemeinsam? Das wollen wir in diesem Text herausfinden.

Wirbeltiere – Merkmale

Wenn man einen Hecht, eine Ringelnatter, einen Kakadu, einen Pfeilgiftfrosch und einen Elefanten miteinander vergleicht, sind die Merkmale, die den Wirbeltieren gemeinsam sind, nicht gerade offensichtlich. Trotzdem findet man einige Merkmale, die alle Wirbeltiere aufweisen. Durch die Entwicklung der Wirbeltiere in der Evolution wurden auch die Ausprägungsformen dieser Merkmale zunehmend komplexer.

Gemeinsamkeiten der Wirbeltiere – Skelett

Schauen wir uns den Hund an und heben einmal die Merkmale hervor, die alle Wirbeltiere gemeinsam haben. Meist lässt sich der Körper eines Wirbeltieres in Kopf, Rumpf, Schwanz und zwei Paar Gliedmaßen einteilen. Wie der Name Wirbeltiere schon vermuten lässt, haben alle Wirbeltiere ein Knochenskelett mit einer Wirbelsäule.

Merkmale der Wirbeltiere Beispiel Skelett Hund mit Beschriftung

Aber nicht bei allen Wirbeltieren ist dieser Aufbau sofort ersichtlich. Wir Menschen besitzen beispielsweise von der Schwanzwirbelsäule nur noch ein Überbleibsel (Rudiment), das Steißbein. Bei Schlangen hingegen sind die Anlagen für die Gliedmaßen sehr stark zurückgebildet oder gar nicht mehr vorhanden. In der folgenden Abbildung siehst du verschiedene Skelette der Wirbeltiere im Vergleich.

Gemeinsamkeiten der Wirbeltiere Skelette von Wirbeltieren

Alle Wirbeltiere besitzen den gleichen Grundbauplan. Alle besitzen eine Wirbelsäule, ein verknöchertes oder knorpeliges Skelett und ein Gehirn, das vom Schädel geschützt wird.

Gemeinsamkeiten der Wirbeltiere – Nervensystem

Die Wirbeltiere besitzen ein zentrales Nervensystem (ZNS), welches sich aus Gehirn und Rückenmark zusammensetzt und aus vielen Millionen Nervenzellen besteht. Diese leiten aufeinander abgestimmte Signale weiter und steuern dadurch im Körper alle möglichen Vorgänge.

Gemeinsamkeiten der Wirbeltiere – Blutkreislauf

Alle Wirbeltierklassen besitzen ein geschlossenes Blutkreislaufsystem. Das Blut fließt in Gefäßen, wie Venen, Arterien und Kapillaren, die das Blut im Körper verteilen. Das Herz fungiert dabei als Pumpe.

Blutkreisläufe der Wirbeltiere Beispiele

Vergleicht man die Blutkreisläufe der Wirbeltiere, so kann man die Entwicklung während der Evolution nachvollziehen. Beginnend mit den Fischen enden wir mit den am höchsten entwickelten Wirbeltieren – den Säugetieren. Auch die Herzen der Wirbeltiere unterscheiden sich stark voneinander.

Gemeinsamkeiten der Wirbeltiere – Atemsysteme

Um Sauerstoff aufzunehmen, haben sich im Tierreich unterschiedliche Atmungssysteme entwickelt. Besonders aufwendige Atmungssysteme finden wir bei den Wirbeltieren. Im Laufe der Evolution sind die Systeme zur Atmung bei den Wirbeltieren immer komplizierter und leistungsstärker geworden. Fische besitzen Kiemen, Amphibien verfügen über sackförmige Lungen und Hautatmung, Reptilien besitzen eine einfach gekammerte Lunge, Vögel einer stärker gekammerte Lunge und Luftsäcke und die Säugetiere verfügen über ein weit verzweigtes Röhrensystem, das in kleinen Lungenbläschen endet.

Weitere gemeinsame Merkmale der Wirbeltiere sind hochentwickelte Augen und Nieren, die als Ausscheidungsorgan dienen.

Wirbeltierklassen

In diesem Abschnitt wollen wir uns die verschiedenen Wirbeltierklassen etwas genauer ansehen. Die Wirbeltierklasse der Fische ist dabei die artenreichste von allen.

Verteilung der Wirbeltierklassen

Fische

Fische leben ausschließlich im Wasser. Dazu sind sie an das Leben im Wasser angepasst. Sie haben zum Beispiel Atmungsorgane (Kiemen), die geschützt unter den Kiemendeckeln liegen. Zudem haben sie Flossen entwickelt und verfügen über einen stromlinienförmigen Körper, der das Gleiten durch das Wasser mit wenig Strömungswiderstand ermöglicht. Fische sind wechselwarme Tiere, ihre Körpertemperatur ist also stets von der Umgebungstemperatur abhängig. Beispiele für Fische sind Karpfen, Hecht oder Hai.

Lurche (Amphibien)

Lurche werden auch Amphibien genannt. Es gibt Frosch- und Schwanzlurche. Grundsätzlich leben Lurche entweder im Wasser oder in feuchten Gebieten in der Nähe von Gewässern. Sie haben nämlich eine drüsige, dünne Haut, die stets feucht gehalten werden muss. Lurche sind wechselwarme Tiere. Sie begeben sich zur Fortpflanzung stets ins Wasser. Außerdem verändert sich ihr Aussehen im Laufe ihres frühen Lebens stark – diese Gestaltwandlung nennt man auch Metamorphose. Beispiele für Lurche sind Laubfrösche oder Salamander.

Kriechtiere (Reptilien)

Kriechtiere werden auch Reptilien genannt. Sie leben meist in wärmeren Regionen, auch sie sind wechselwarme Tiere. Man erkennt sie an ihrer trockenen, schuppigen Haut mit sogenannten Hornschuppen, die sie vor Austrocknung schützen. Die meisten Kriechtiere legen Eier mit einer festen Schale. Beispiele für Kriechtiere sind diverse Schlangen-, Schildkröten- oder Echsenarten.

Vögel

Vögel besiedeln ganz unterschiedliche Gebiete wie Seen, Gebirge, Wälder, Eisflächen usw. Die meisten von ihnen können fliegen. Dazu haben sich ihre Vordergliedmaßen zu Flügeln entwickelt. Außerdem verfügen sie über Federn und einen Schnabel. Vögel legen Eier, die eine feste Kalkschale haben. Sie sind gleichwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur ist also konstant und wird so reguliert, dass sie unabhängig von der Umgebungstemperatur gleich warm bleibt. Beispiele für Vögel sind Bussarde, Pinguine oder Adler.

Säugetiere

Die letzte Klasse der Wirbeltiere ist die der Säugetiere. Säugetiere kommen sowohl an Land als auch im Wasser vor. Fast alle Säugetiere bringen ihren Nachwuchs lebend zur Welt. Ihr namensgebendes Merkmal ist, dass die Muttertiere die Jungtiere mit Milch säugen. Auch wir Menschen zählen zu den Säugetieren. Säugetiere sind, genauso wie die Vögel, gleichwarme Tiere. Körperbehaarung bzw. Fell schützt bei der Regulation der Körpertemperatur vor Wärmeverlust. Beispiele für Säugetiere sind Affen, Wölfe, Löwen, Mäuse und Elefanten.

Wirbeltiere – Zusammenfassung

  • Wirbeltiere besitzen ein knöchernes Skelett mit Schädelknochen und Wirbelsäule.
  • Die Evolution der Wirbeltiere begann im Wasser. Mit dem zunehmenden Landgang haben sich irgendwann die ersten Reptilien entwickelt und später auch Vögel und Säugetiere.
  • Es gibt einige Gemeinsamkeiten im Grundbauplan der Wirbeltiere, aber auch Unterschiede. Grundsätzlich kann man Wirbeltiere in fünf Klassen einteilen.

Hier sind noch einmal alle Klassen der Wirbeltiere mit ihren Merkmalen in einer Tabelle zusammengefasst.

Fische Lurche
(Amphibien)
Kriechtiere
(Reptilien)
Vögel Säugetiere
Körper-
temperatur
wechselwarm wechselwarm wechselwarm gleichwarm gleichwarm
Körper-
bedeckung
Knochen-
schuppen mit
Schleimschicht
dünne Haut mit Schleimschicht Hornschuppen Federn Fell
Atmung Kiemen Sacklunge, Haut Lunge Lunge Lunge
Befruchtung äußere äußere (Froschlurch)
innere (Schwanzlurche)
innere innere innere
Lebensraum Wasser Wasser
feuchte Orte
Land
Wasser
Luft
Land
Wasser
Land
Wasser
Luft
Anzahl Arten
(Schätzung)
ca. 22 000 ca. 2 300 ca. 6 000 ca. 9 000 ca. 4 500
Beispiele Schleimaal, Hai, Karpfen Laubfrosch, Axolotl, Feuersalamander Schildkröte, Schlange, Krokodil Strauß, Pinguin, Amsel Mensch, Hund, Wal

Häufige Fragen zum Thema Merkmale von Wirbeltieren

Was sind Wirbeltiere?
Was sind die Merkmale der Wirbeltiere?
Welche Merkmale haben alle Wirbeltiere gemeinsam?
Welche Wirbeltierklassen gibt es?
Wie unterscheidet sich das Nervensystem von Wirbeltieren von anderen Tieren?

Transkript Merkmale der Wirbeltierklassen

CHAOS! Wie soll man in dieser UNORDNUNG ein Ladekabel finden? Und woher soll der nachher noch wissen, wo sein Kugelschreiber geblieben ist? So ist das im Leben – wir brauchen ORDNUNG! Das ist in der Tierwelt noch krasser – es gibt allein unzählige Wirbeltiere, über siebzigtausend Arten, WOW! Deshalb hat man sie in Klassen eingeteilt, guter Anfang! Schauen wir uns heute mal die "Merkmale der Wirbeltierklassen" an, damit wir überhaupt wissen, welche Tiere wir welcher Klasse zuordnen können. Nun gut, auch wenn sich die Kollegen hier nicht wirklich ähnlich sehen und auch in Merkmalen wie ihrer Fortbewegungsweise stark voneinander unterscheiden, haben sie doch mehr gemeinsam, als wir zunächst annehmen. Sie werden zusammen der Verwandtschaftsgruppe der WIRBELTIERE zugeordnet – genau wie der und auch der und der hier. Was waren nochmal gemeinsame Merkmale aller Wirbeltiere? Alle Wirbeltiere haben ein knöchernes Skelett mit einem Schädel, der das Gehirn schützt. Fast alle Wirbeltiere besitzen außerdem eine Wirbelsäule – daher auch der Name. Übrigens: Da tatsächlich nicht alle Wirbeltiere eine Wirbelsäule besitzen, wird von manchen Biologinnen und Biologen der Begriff "SCHÄDELtiere" bevorzugt. Der Körper eines Wirbeltiers lässt sich meist in Kopf, Rumpf, Schwanz und Gliedmaßen unterteilen. Hier beim Hund ganz klar zu erkennen. Doch gibt es Wirbeltiere, bei denen dieser Aufbau nicht sofort ersichtlich ist. Bei uns Menschen ist von der Schwanzwirbelsäule beispielsweise nur noch ein Überbleibsel vorhanden: das Steißbein. Gliedmaßen sind teilweise sogar gar nicht mehr vorhanden oder entsprechend ihrer Funktion ganz unterschiedlich ausgebildet. Die Gliedmaßen der Schlangen sind beispielsweise zurückgebildet. Menschen und Vögel haben zwar jeweils vier Gliedmaßen, bei Menschen sind diese jedoch als Arme und Beine und bei Vögeln als Flügel und Beine ausgebildet. Und hier kommen wir der Sache schon näher. Betrachten wir nun die Merkmale der einzelnen WirbeltierKLASSEN, um besser nach gemeinsamen Merkmalen ordnen zu können. Die fünf Wirbeltierklassen sind: Säugetiere , Vögel – da haben wir's, Menschen und Vögel gehören offensichtlich nicht einer gemeinsamen Klasse an, Reptilien , Amphibien und Fische. Wir beginnen mit den Säugetieren. Sie sind die höchst entwickelte Klasse der Wirbeltiere. Zu ihnen zählen beispielsweise wir Menschen , Katzen , Wale und Giraffen. Entsprechend ihres Nahrungsspektrums unterscheidet man zwischen Allesfressern , Fleischfressern und Pflanzenfressern. Das Merkmal, das am eindeutigsten mit der Namensgebung übereinstimmt, ist, dass die Jungen gesäugt und somit zunächst über die Muttermilch ernährt werden. Säugetiere sind gleichwarme Tiere, ihre Körpertemperatur bleibt also konstant. Zum Schutz vor Wärmeverlust tragen die meisten Säugetiere ein Fell. Sie atmen durch Lungen und gebären ihren Nachwuchs lebend. Achtung: Es gibt zwei Ausnahmen: Ameisenigel und Schnabeltier legen Eier. Die meisten Säugetiere leben an Land. Der hier natürlich nicht, Delphine auch nicht. Es gibt sogar welche, die fliegen können – Fledermäuse zum Beispiel. Betrachten wir die Klasse der Vögel. Dazu zählen beispielsweise Amseln , Pinguine und Eulen. Vögel sind ebenfalls gleichwarme Tiere. Sie tragen allerdings kein Fell, welches sie vor Wärmeverlust schützt, ihr Körper ist dagegen von Federn bedeckt. Die meisten Vögel können fliegen, manche nicht. Der Pinguin zum Beispiel ist dafür ein super Schwimmer. Ihre Lebensräume sind Luft, Wasser und Land. Die Ente nutzt alle drei dieser Lebensräume. Die Nahrung der Vögel ist vielseitig. Von Beeren und Samen über Insekten bis hin zu kleinen Tieren ist alles dabei – je nach Vogelart. Vögel atmen mithilfe von Lungen und Luftsäcken. Sie legen Eier und brüten diese aus, bis die Jungen schlüpfen. Weiter geht's! Reptilien sind im Gegensatz zu den Säugetieren und Vögeln sogenannte WECHSELwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur ist demnach nicht konstant, sondern abhängig von der Umgebungstemperatur. Kennst du Beispiele für Reptilien? Echsen , Schlangen und Schildkröten zählen beispielsweise dazu. Sie leben an Land oder im Wasser und bewegen sich kriechend oder schlängelnd fort. Sie atmen mithilfe gekammerter Lungen und ihr Körper ist von Hornschuppen bedeckt. Bei Schildkröten sind diese so weit verdickt, dass sie richtige Hornplatten bilden. Die Nahrung erstreckt sich von Insekten und Würmern bis hin zu kleineren oder größeren Säugetieren – ohje! Reptilien legen in der Regel Eier. Es gibt allerdings Ausnahmen, die Blindschleiche gebärt zum Beispiel lebend. Das Schlüpfen geschieht also während der Geburt. Machen wir weiter mit der Klasse der Amphibien. Sowohl Frosch- als auch Schwanzlurche gehören zu den Amphibien. Sie leben im und am Wasser oder in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit, ihr Körper ist nämlich von einer dünnen Schleimschicht bedeckt, die stets feucht gehalten werden muss. Amphibien sind ebenfalls wechselwarme Tiere. Die Körpertemperatur kann entsprechend der Außentemperatur im Winter sogar so weit sinken, dass die Tiere in eine Kältestarre verfallen. Sie können sich dann nicht mehr bewegen, bis es um sie herum wieder wärmer wird. Einigen wenigen Reptilien geht es da übrigens genau so. Zu ihrer Nahrung zählen zahlreiche wirbellose Tiere, wie zum Beispiel Spinnen oder Insekten. Auch Amphibien legen, bis auf ein paar Ausnahmen, Eier – meist ins Wasser, das nennt man übrigens LAICHEN. Amphibien machen im Laufe ihres Lebens eine sogenannte METAMORPHOSE, also einen Gestaltwandel, durch. Nach dem Schlüpfen leben sie als Larven im Wasser und atmen mithilfe von Kiemen. Nach der Metamorphose und als ausgewachsene Tiere, sind sie dann an das Landleben angepasst und atmen mithilfe von sackförmigen Lungen. Zusätzlich können sie über die Haut atmen – cool, oder? Uiii, da kommt ein Vertreter der letzten Wirbeltierklasse vorbeigeschwommen. Zur Klasse der Fische zählen beispielsweise Haie , Karpfen und Aale. Ganz offensichtlich ist ihr Lebensraum das Wasser – Süß- oder Salzwasser, um genauer zu sein. Um sich im Wasser gut fortbewegen zu können, haben die wechselwarmen Tiere meist einen stromlinienförmigen Körperbau. Ihr Körper ist zudem von Schuppen bedeckt. Das Nahrungsspektrum der Fische ist vielseitig. Sogenannte Friedfische ernähren sich von Pflanzen und Würmern , Raubfische jagen und fressen dagegen auch kleinere Fische. Die meisten Fische legen Eier. Es gibt ein paar Ausnahmen von Fischen, die Jungfische lebend gebären. Fische machen übrigens den größten Anteil der Wirbeltiere aus – irgendwie logisch, wenn man bedenkt, wie viel Wasser es auf unserer Erde gibt. Und jetzt überleg mal, wie viel Lebensraum unter Wasser noch unerforscht ist – WOW! Fassen wir zusammen. Alle Wirbeltiere haben typische Wirbeltier-Merkmale gemeinsam. Aufgrund von charakteristischen Eigenschaften, die den Körperbau oder die Lebensweise betreffen, können sie wiederum einer spezifischen Klasse zugeordnet werden. Es ergeben sich fünf Wirbeltierklassen. Auch wenn es ein bisschen gedauert hat – endlich haben wir etwas Ordnung.

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Merkmale der Wirbeltierklassen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Merkmale der Wirbeltierklassen kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne die typischen Merkmale der Wirbeltiere.

    Tipps

    Statt von Wirbeltieren wird manchmal auch von Schädeltieren gesprochen.

    Zwei der Antworten sind richtig.

    Lösung

    Alle Wirbeltiere besitzen einen knöchernen Schädel. Außerdem haben Wirbeltiere in der Regel eine Wirbelsäule. Ein paar wenige Vertreter bilden jedoch die Ausnahme und besitzen keine Wirbelsäule, weshalb manche Biologinnen und Biologen es bevorzugen, von Schädeltieren zu sprechen.
    Ein Fell ist nur für die Klasse der Säugetiere typisch, nicht für alle Wirbeltiere.
    In der Regel lässt sich der Körper von Wirbeltieren außerdem in Kopf, Rumpf, Schwanz und Gliedmaßen unterteilen.

  • Gib an, welcher Prozentsatz der Wirbeltierarten jeweils zu den unterschiedlichen Klassen gehört.

    Tipps

    Einer der Begriffe bleibt übrig, denn er beschreibt einen Stamm der wirbellosen Tiere.

    Amphibien haben eine empfindliche Haut, die leicht durch Schadstoffe beeinträchtigt werden kann. Sie sind durch Umweltverschmutzung, Klimawandel und Habitatverlust bedroht.

    Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent mit Wasser bedeckt.

    Lösung

    Die Fische umfassen um die 50 Prozent der Arten der gesamten Wirbeltiere.
    Es folgen die Vögel, dann die Reptilien und danach die Säugetiere.
    Die Amphibien machen den geringsten Anteil der Wirbeltiere aus.

  • Nenne typische Merkmale der Wirbeltierklassen.

    Tipps

    Jeder Klasse müssen je zwei Begriffe zugeordnet werden.

    Die Larven vieler Amphibien unterscheiden sich deutlich von den Adulten: Es kommt zu einem Gestaltwandel während der Entwicklung des Individuums.

    Hier siehst du eine typische Säugetiermutter mit ihren Jungen.

    Lösung

    Die Klassen der Wirbeltiere haben typische Merkmale. Sie treffen nicht immer auf jede Art zu, aber dienen dennoch der Zuordnung in die unterschiedlichen Klassen.

    Die Besonderheiten der Säugetiere sind unter anderem, dass sie fast alle ein Fell haben und dass die Mütter ihre Jungtiere säugen.
    Die Besonderheiten der Vögel sind unter anderem, dass sie Federn haben und dass ihre vorderen Gliedmaßen zu Flügeln umgebildet sind.
    Die Besonderheit der Amphibien ist unter anderem, dass die meisten Arten eine Metamorphose durchmachen, also eine Gestaltwandlung vom Jungtier zum adulten Tier. Die Kaulquappen der Frösche atmen zum Beispiel mit Kiemen, während die Adulten mit ihrer Lunge atmen.
    Die Besonderheiten der Fische sind unter anderem, dass sie ihr ganzes Leben mit Kiemen atmen und dass sie Flossen besitzen.

  • Beschreibe, was die unterschiedlichen Wirbeltierklassen auszeichnet.

    Tipps

    Schaue dir die Haut dieses typischen Vertreters der Amphibien an.

    Schaue dir auch die Haut dieses typischen Vertreters der Reptilien an.

    Lösung

    Fische sind wechselwarm. Ihre Haut ist mit Schuppen bedeckt. Sie leben im Wasser und atmen mit Kiemen. Die meisten Arten legen Eier.

    Amphibien sind wechselwarm. Ihre Haut ist drüsenreich, mit ihr können sie auch atmen (Hautatmung). Bei fast allen Arten atmen Jungtiere mit Kiemen und Adulte mit einer Lunge. Bis auf wenige Ausnahmen bringen sie ihre Jungen in Eiern zur Welt.

    Reptilien sind wechselwarm. Ihre Haut ist mit Hornschuppen und teilweise auch Hornplatten bedeckt. Sie atmen mit einer Lunge. Bis auf wenige Ausnahmen bringen sie ihre Jungen in Eiern zur Welt.

    Vögel sind gleichwarm. Ihre Haut ist mit Federn bedeckt. Sie atmen mit einer Lunge mit Luftsäcken. Ihre Jungen bringen sie in Eiern zur Welt.

    Säugetiere sind gleichwarm. Die meisten Arten besitzen ein Fell. Sie atmen mit einer Lunge. Zudem sind fast alle Arten lebend gebärend. Säugetiere säugen ihren Nachwuchs. Daher stammt auch ihr Name.

  • Bestimme, welche Tiere zu welchen Wirbeltierklassen gehören.

    Tipps

    Die Haut von Amphibien ist feucht und glatt. Die Haut von Reptilien hingegen ist trocken und mit Schuppen bedeckt.

    Lösung

    Die Wirbeltiere lassen sich in fünf Klassen einordnen:

    • Fische,
    • Amphibien,
    • Reptilien,
    • Vögel und
    • Säugetiere.

  • Bestimme, zu welchen Klassen die Tiere gehören.

    Tipps

    Jeder Klasse müssen zwei Bilder zugeordnet werden.

    Hast du schon einmal vom Axolotl gehört? Axolotl durchlaufen keine für die Wirbeltierklasse typische Metamorphose.

    Schnabeltiere besitzen ein Fell.

    Wale müssen zum Atmen an die Wasseroberfläche schwimmen.

    Pinguine haben Federn.

    Lösung

    Einige Tierarten machen die Zuordnung in die Wirbeltierklassen schwierig, da sie nicht alle typischen Merkmale einer Klasse aufweisen.

    Außergewöhnliche Beispiele für Säugetiere sind die im Meer lebenden Wale und das Schnabeltier, das Eier legt. Es gehört dennoch zu den Säugetieren, denn es säugt seine Jungen.

    Interessante Vertreter für Fische sind Seepferdchen, deren Körpergestalt sehr von der typischen Stromlinienform der Fische abweicht, und Rochen.

    Besondere Vögel sind die an das Leben im Wasser angepassten Pinguine und die an das Leben an Land angepassten Strauße.

    Bei den Amphibien ist der Axolotl eine große Ausnahme, da dieser, anstatt eine Lunge zu entwickeln, die äußeren Kiemen behält. Darüber hinaus können Amphibien die bemerkenswertesten Farben haben, beispielsweise die Pfeilgiftfrösche.