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Mendel und die Regeln der Vererbung – es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 16)

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Es War Einmal Forscher Und Erfinder
Mendel und die Regeln der Vererbung – es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 16)
lernst du in der Sekundarstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Beschreibung Mendel und die Regeln der Vererbung – es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 16)

Inhalt

Gregor Mendel – Biologie

Hast du im Biologieunterricht schon einmal ein Kreuzungsschema erstellt? Dann hast du bestimmt auch die mendelschen Regeln kennengelernt. Diese spielen in der Genetik eine große Rolle. Wie du dir vielleicht denken kannst, wurden sie nach ihrem Entdecker benannt – Gregor Mendel. Doch wer war Gregor Mendel überhaupt und wie hat er so viel über die Regeln der Vererbung herausgefunden? Diesen Fragen wollen wir uns in einer kurzen Biografie zu Gregor Mendel widmen.

Gregor Mendel – Steckbrief

Im folgenden Steckbrief sind einige persönliche Informationen zu Gregor Mendel aufgelistet:

Steckbrief
Name Gregor Johann Mendel
Geburtsdatum
und Geburtsort
20. Juli 1822
in Heinzendorf (Hyncice, heutiges Tschechien)
Eltern Anton und Rosina Mendel
Ausbildung Studium der Theologie, Ökonomie, Obstbaumzucht und des Weinbaus
Lehramtsstudium (Prüfung nicht bestanden)
Tätigkeitsfeld Vererbungslehre
Todesdatum
und Ort des Todes
6. Januar 1884
in Brünn (Brno, heutiges Tschechien)

Gregor Mendel – Lebenslauf

In einem stichpunktartigen Lebenslauf wollen wir uns die wichtigsten beruflichen Stationen von Gregor Mendel ansehen:

  • 1840–1843: Studium am Philosophischen Institut der Universität Olmütz (abgebrochen)
  • 1843: Aufnahme im Abtei St. Thomas in Alt Brünn
  • 1845–1848: Studium der Theologie an der Brünner Bischöflichen Theologischen Lehranstalt und Studium der Ökonomie, Obstbaumzucht und des Weinanbaus an der Philosophischen Lehranstalt in Brünn
  • 1849: Tätigkeit als Aushilfslehrer in Mathematik und Griechisch
  • 1850–1856: Lehramtsstudium der Naturgeschichte und Physik an der Universität Wien (Mendel bestand die Lehramtsprüfung nicht)
  • ab 1856: Beginn der langjährigen Forschung an der Vererbung von Merkmalen bei Erbsenpflanzen im Versuchsgarten des Klosters
  • 1866: Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse
  • 1868: Wahl zum Abt im Stift St. Thomas, fortan u. a. Tätigkeiten in der Landeskommission zur Regelung der Grundsteuer in Mähren

Gregor Mendel – Entdeckungen

Zu Zeiten von Gregor Mendel wusste man noch nicht viel über die Grundlagen der Vererbung. So sagte Charles Darwin – Mendels Zeitgenosse – zum Beispiel, dass die Gesetze der Vererbung noch vollkommen unbekannt seien. Die Genetik war damals jedoch ein Forschungsgebiet, dem weltweit intensiv nachgegangen wurde.

Bei der Züchtung von nahezu 30.000 Erbsenpflanzen und der systematischen Auswertung von Merkmalen dieser Pflanzen erkannte Mendel wichtige Prinzipien der Vererbung:

  • Er erkannte, dass Erbanlagen zur Ausprägung eines Merkmals vererbt werden: Diese Erbanlagen bezeichnen wir heute als Gene.
  • Er erkannte, dass es verschiedene Erbanlagen für die Ausprägung eines Merkmals gibt, die wir heute als Allele bezeichnen.
  • Er erkannte, dass es Allele gibt, die sich bei der Ausprägung eines Merkmals durchsetzen (dominante Allele), und andere, die dabei unterlegen sind (rezessive Allele).
  • Aus diesen Erkenntnissen konnte er die mendelschen Regeln herleiten, mit denen man die Merkmalsausprägung von Nachkommen vorhersagen kann.

Nach Veröffentlichung erhielt Mendel keine Anerkennung für seine Forschungsergebnisse, da er seiner Zeit weit voraus war. So war seine Arbeitsweise damals sehr innovativ und umstritten. Außerdem sahen andere Wissenschaftler seine Arbeit als Sonderfall für Erbsen und nicht als generelle Regelmäßigkeit für die Vererbung an. Erst im Jahr 1900, also nach Mendels Tod, wurde die Richtigkeit und Bedeutung seiner Arbeit wertgeschätzt.

Mendel forschte nicht nur an Pflanzen, sondern auch an Honigbienen. Die Erkenntnisse über die Vererbung halfen ihm dabei, den Honigertrag zu steigern. Auch heutzutage bieten die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung noch eine Hilfestellung bei der ertragssteigernden Züchtung von Pflanzen und Tieren.

Doch Mendel war nicht nur in der Genetik, sondern auch in der Wetterkunde tätig. So beteiligte er sich nicht nur an der Aufzeichnung von Wetterdaten, sondern förderte diese auch aktiv.

Dieses Video

In diesem Video lernst du Gregor Mendel kennen, den Entdecker und Namensgeber der mendelschen Vererbungsregeln. Du weißt nun, wann er gelebt und geforscht hat und dass seine wissenschaftlichen Erkenntnisse heutzutage von großer Bedeutung sind. Auch zu diesem Thema findest du interaktive Übungen und ein Arbeitsblatt.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. nicht ok

    Von Ahlerskarmengeorgina, vor etwa einem Jahr
  2. super video

    Von Nmueller1315, vor fast 3 Jahren
  3. Ich kenn die DVD

    Von Chrasher S., vor fast 3 Jahren
  4. Super

    Von Gregorykessel, vor mehr als 3 Jahren
  5. ok

    Von C Dlugosch, vor fast 4 Jahren
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