Beobachtungsaufgabe – Wirbeltiere (Amphibien)
- Wirbeltiere (Amphibien) – Biologie
- Amphibien
- Merkmale von Amphibien
- Die Haut der Amphibien
- Vielfalt der Amphibien

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Grundlagen zum Thema Beobachtungsaufgabe – Wirbeltiere (Amphibien)
Wirbeltiere (Amphibien) – Biologie
Hast du schon einmal einen Frosch im Garten gesehen oder das Quaken in der Nähe eines Teiches gehört? Amphibien wie Frösche, Kröten oder Salamander sind faszinierende Tiere, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Ihre besondere Lebensweise und ihr Lebenszyklus unterscheiden sie von allen anderen Wirbeltieren. In diesem Text lernst du, welche Merkmale Amphibien ausmachen, welche Arten es gibt und wie man sie bestimmen kann.
Amphibien
Was kennzeichnet Amphibien und woran kann man sie erkennen?
Amphibien (lat. Amphibia = „doppellebig“) sind wechselwarme Wirbeltiere, die meist einen Teil ihres Lebens im Wasser und einen Teil an Land verbringen. Sie atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Lungen oder ihre Haut.
Es gibt Arten, die ihr ganzes Leben im Wasser oder fast ausschließlich an Land verbringen. Die meisten Amphibien leben jedoch „doppelt“ – als Larve im Wasser und als erwachsenes Tier an Land.
Amphibien gehören zu den ältesten Landwirbeltieren und sind besonders empfindlich gegenüber Veränderungen ihrer Umwelt. Das liegt vor allem daran, dass ihre Haut nicht durch Schuppen oder Federn geschützt, sondern feucht und durchlässig ist.
In Deutschland gibt es zwei große Amphibiengruppen: Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken) und Schwanzlurche (Molche, Salamander)
Werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten Merkmale von Amphibien.
Merkmale von Amphibien
Die wichtigsten Merkmale, an denen du Amphibien erkennen kannst, sind:
- feuchte, dünne Haut ohne Schuppen, oft mit Schleimdrüsen
- wechselwarme Körpertemperatur – passt sich der Umgebung an
- Fortpflanzung meist im Wasser – Eier ohne feste Schale
- Metamorphose – Entwicklung vom Kiemenatmenden Jungtier zum Lungenatmenden Adulttier
- wechselnder Lebensraum – Jugendstadium im Wasser, Erwachsenenstadium oft an Land
Kennst du das?
Wenn du im Frühling an einem Gartenteich vorbei gehst, kannst du oft Laichballen oder Laichschnüre sehen. Daraus schlüpfen Kaulquappen, die sich im Laufe einiger Wochen in kleine Frösche oder Kröten verwandeln – ein beeindruckendes Beispiel für Metamorphose direkt vor deiner Haustür.
Die Haut der Amphibien
Die Haut der Amphibien erfüllt mehrere wichtige Funktionen:
- Atmung: Viele Arten nehmen Sauerstoff direkt über die Haut auf.
- Wasseraufnahme: Amphibien trinken nicht aktiv, sondern nehmen Wasser über die Haut auf.
- Schutz: Schleimdrüsen halten die Haut feucht, manche Arten besitzen Giftdrüsen. Da die Haut so durchlässig ist, sind Amphibien besonders empfindlich gegenüber Schadstoffen im Wasser oder in der Luft. Das macht sie zu wichtigen Bioindikatoren für die Umweltqualität.
Bioindikatoren sind Lebewesen, die durch ihr Vorkommen, Verhalten oder ihren Gesundheitszustand Rückschlüsse auf die Qualität eines Lebensraums erlauben.
Ein Beispiel: Wenn in einem Teich viele Frösche, Kröten oder Molche leben, zeigt das: Das Wasser ist sauber, der Lebensraum intakt.
Wenn Amphibien in einem Gebiet plötzlich seltener werden oder verschwinden, ist das vermutlich ein Warnsignal – vielleicht ist das Wasser verschmutzt, die Umweltbedingungen haben sich verschlechtert.
Vielfalt der Amphibien
In Deutschland leben vor allem folgende Amphibiengruppen:
Gruppe | Beispiele | Besonderheiten |
---|---|---|
Frösche | Grasfrosch, Laubfrosch | Lange Beine zum Springen, glatte feuchte Haut |
Kröten | Erdkröte, Kreuzkröte | Kürzere Beine, trockener wirkende warzige Haut |
Unken | Gelbbauchunke | Bauch mit auffälligen Warnfarben, herzförmige Pupillen |
Molche | Teichmolch, Bergmolch | Schlanker Körper, langer Schwanz, leben viel im Wasser, Haut meist glatt oder nur leicht rau |
Salamander | Feuersalamander | Kräftiger Körper, leben überwiegend an Land, Haut oft auffällig gefärbt, wirkt feucht und körnig |
Bestimmung von Amphibien
Beim Bestimmen von Amphibien achtest du auf verschiedenste Merkmale. Typische Bestimmungsmerkmale, anhand derer du einzelne Amphibienarten identifizieren kannst, sind:
- Körperform (schlank oder gedrungen)
- Hautbeschaffenheit (glatt, feucht, warzig)
- Färbung und Muster (Tarnfarben, Warnfarben)
- Augenform und Pupillenform (rund, senkrecht, waagerecht, herzförmig)
- Lebensraum (Teich, Wald, Wiese, Gebirge)
Ein Bestimmungsschlüssel kann dir helfen, Amphibienarten zu erkennen, indem du anhand zutreffender Merkmale Schritt für Schritt zur richtigen Art gelangst.
Auf dem folgenden Bild siehst du oben ein Amphibium, dessen Art bestimmt werden soll und einen passenden (vereinfachten) Bestimmungspfad darunter. Du kannst leicht erkennen, dass man entlang der zutreffenden Merkmale zur richtigen Art gelangt.
Zusammenfassung zum Thema Wirbeltiere (Amphibien)
- Amphibien sind wechselwarme Wirbeltiere, die teilweise im Wasser und an Land leben.
- In Deutschland gibt es folgende Amphibiengruppen: Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander.
- Sie haben eine feuchte, dünne Haut, die zur Atmung und Wasseraufnahme dient.
- Die Entwicklung verläuft über eine Metamorphose vom Ei zur Larve und schließlich zum erwachsenen Tier.
- Amphibien sind empfindliche Bioindikatoren, weil ihre Haut Schadstoffe leicht aufnimmt.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Wirbeltiere (Amphibien)
Wechselwarm bedeutet, dass die Körpertemperatur eines Tieres nicht gleich warm ist, sondern sie sich der Umgebungstemperatur anpasst.

Amphibien – Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche

Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch

Beobachtungsaufgabe – Wirbeltiere (Amphibien)

Atmung bei Lurchen

Lurche – Bau und Lebensweise

Was ist ein Amphibium?

Froschlurche – Grasfrosch und Erdkröte

Schwanzlurche – Feuersalamander und Kammmolch

Krötenwanderung – Bedeutung und Schutzmaßnahmen
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