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Die Abstammung der Hauskatze

Erfahre, wie die Falbkatze zum Kulturfolger wurde und zu unserer geliebten Hauskatze domestiziert wurde. Lerne die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Haus- und Wildkatzen kennen und erfahre, warum Katzen einst als heilig galten. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

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Die Abstammung der Hauskatze
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse

Die Abstammung der Hauskatze Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Abstammung der Hauskatze kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Abstammung der Hauskatze.

    Tipps

    Erinnere dich daran, was die erste wilde Katzenart in die Nähe der Menschen gelockt hat.

    Es gibt viele verschiedene Rassen von Hauskatzen, wie z.B. die Perserkatze und die Siamkatze.

    Lösung

    Die Geschichte der Hauskatzen hat ihren Ursprung im alten Ägypten. Die dort vorherrschende menschliche Zivilisation begann durch den Betrieb von Kornspeichern ungewollt Nagetiere anzulocken, die das wertvolle Korn ihrem Speiseplan hinzufügten. Dadurch bedrohten sie die Nahrungsgrundlage der Menschen. Letztere hatten jedoch einen natürlichen Verbündeten gegen die Nager. Die wachsende Zahl der Nagetiere lockte nämlich die wilden Falbkatzen zu den Kornspeichern und in ihre Siedlungen. Die Menschen waren den Katzen sehr dankbar und verehrten sie als heilig. Somit gewöhnten sich die in die Siedlungen gezogenen Falbkatzen und Menschen mehr und mehr aneinander, wobei sich allmählich die Hauskatzen entwickelten. Nicht alle Falbkatzen gingen zu den Menschen. Deswegen leben die wilden Falbkatzen auch heute noch in Afrika. Die bekannten Hauskatzenrassen wie Siamkatze und Perserkatze sind nachträglich aus den Hauskatzen gezüchtet worden. Darum zählen sie ebenfalls zu den Hauskatzen. Luchse hingegen wurden nie als Haustiere gehalten.

  • Gib die typischen Verhaltensweisen der Hauskatzen wieder.

    Tipps

    Diese Verhaltensweisen sind allen Hauskatzenrassen gemein und gehen wahrscheinlich auf die Lebensgewohnheit der Falbkatzen zurück, von denen sie abstammen.

    Beim Spielen zeigen Katzen ähnliches Verhalten. Wie reagieren sie, wenn man einen interessanten Gegenstand in ihre Richtung wirft?

    Lösung

    Womöglich kennst du das Verhalten der Hauskatzen schon. Sie sind ausgezeichnete Schleichjäger. Im Dunkeln nähern sie sich leise ihrer Beute an, um sie mit einem blitzschnellen Überraschungsangriff zu überwältigen. Als Opfer wählen sie gerne Vögel, Mäuse und kleinere Ratten. Da sie tagsüber gerne an ruhigen, warmen Plätzen schlafen und nachts jagen, bezeichnet man sie als nachtaktiv. Zusätzlich sind sie dämmerungsaktiv.

    Warum aber zeigen sie solches Verhalten? Eine Erklärung ist, dass sie es von ihren Vorfahren, den wilden Falbkatzen aus dem alten Ägypten übernommen haben. Dort war es sehr häufig warm, wodurch sie sich über viele Generationen hinweg an die Wärme gewöhnten. Ebenso gingen sie nachts auf Jagd nach Vögeln und Mäusen. Auch die heute noch lebenden Falbkatzen und einige andere Katzenarten zeigen ein ähnliches Verhalten.

  • Stelle die Begriffe Kulturfolger und Domestikation gegenüber.

    Tipps

    Kulturfolger sind beispielsweise Stadttauben, Silberfische, Spatzen oder Füchse.

    Alle typischen Bauernhofstiere sind domestiziert worden. Dazu zählen beispielweise Rinder, Schafe, Schäferhunde und Hühner.

    Wie unterscheidet sich unsere Beziehung zu den Kulturfolgern von unserer Beziehung zu den domestizierten Tieren?

    Lösung

    Der Schlüssel zur Abgrenzung beider Begriffe ist, dass die Domestikation von den Menschen aktiv durchgeführt wird, während Kulturfolger den Lebensraum der Menschen von sich aus besiedeln. Also sind die Turmfalken Kulturfolger, weil die Türme nicht für sie gebaut, sondern ungefragt von den Falken genutzt wurden. Auf der anderen Seite sind Pferde domestiziert worden, denn die Ställe sind extra für sie bestimmt. Für die Pferde haben die Menschen zudem Arbeitsaufgaben wie das Pflügen des Feldes bestimmt und die Fortpflanzung mit Wildpferden verhindert.

  • Bestimme, ob es sich um Kulturfolger oder domestizierte Tiere handelt.

    Tipps

    Domestizierte Tiere sind normalerweise im Besitz von Menschen. Überlege, welche Tiere Menschen gehören.

    Die Kulturfolger sind uneingeladene Bewohner des menschlichen Zivilisationsraumes wie z.B. in Städten. Das heißt nicht unbedingt, dass sie stören.

    Auch Kulturfolger können domestiziert werden.

    Lösung

    Domestizieren, was bedeutet das nochmal? Es handelt sich um die Inobhutnahme von Tieren durch Menschen. Die Tiere erfüllen eine oder mehrere Aufgaben für die Menschen und werden deshalb von ihnen gepflegt. Typische Bauernhofstiere, die dort für Menschen eine bestimmte Arbeit verrichten, sind domestiziert. Dazu zählen die als Zug- und Lasttiere genutzten Pferde. Auch als Reittiere werden sie gezielt gehalten und gezüchtet. Der Dackel (Hundeart) gehört ebenfalls in diese Kategorie. Wie nicht jeder weiß, wurde diese Hunderasse gezüchtet, um Dachse zu jagen. Mit seinen kurzen Beinen kann er hervorragend in deren unterirdischen Bau eindringen. Und wie sieht es bei den Kamelen aus? Sie werden – wie Pferde – als Reittiere verwendet und zwar typischerweise in trockenen, wüstenartigen Gebieten. Die Katze diente den Menschen früher als Mäusejäger und heutzutage als Haustier. Somit ist sie auch domestiziert.

    Die übrigen Tiere sind Kulturfolger. Das erkennst du daran, dass sie für Menschen keine Funktion erfüllen, aber dennoch in der Nähe der Menschen leben. Sie erhalten keine gesonderte Pflege. Silberfischchen sind Insekten, die in Häusern leben, sich in Nischen verstecken und kleine Nahrungsreste vom Boden vertilgen – dazu zählen auch Hautschuppen. Die Stubenfliege ernährt sich ebenfalls von allerhand Essenresten – oft direkt aus dem Abfalleimer. Dadurch zieht es sie oft zu den Menschen. Dennoch wird sie in der Stube selten geduldet. Füchse jagen kleinere Säugetiere, bedienen sich in städtischen Gebieten aber auch gerne mit weggeworfenem Essen. Die Turmfalken bevorzugen die Nähe die Menschen nicht aufgrund ihrer Speisekarte, sondern weil Gebäude wie Türme ihnen Nistplätze bieten, um ihre Jungen großzuziehen.

  • Gib wieder, wie es dazu kam, dass Falbkatzen im alten Ägypten als heilig angesehen wurden.

    Tipps

    Katzen jagen sehr gerne. Und dabei sind sie geschickt.

    Je mehr Futter eine Tierart findet, desto besser kann sie sich vermehren und desto zahlreicher wird sie.

    Die Anzahl der Mäuse hatte einen großen Einfluss auf die Menschen.

    Lösung

    Die Ägypter waren in ihrer Liebe zu den Falbkatzen nicht ganz uneigennützig. So ist es oft im Leben: Aus Geben und Nehmen erwächst eine positive Beziehung - sei es eine Freundschaft oder eine Verehrung. Die Katzen haben geholfen, mit der Mäuseplage fertig zu werden, die die Kornvorräte der Menschen bedrohte. Dadurch profitierten die Menschen. Und die Katzen waren ebenfalls zufrieden, da sie sich an den Mäusen satt essen konnten. Also zogen die Katzen zu den Menschen, wo die Kornspeicher waren, und freundeten sich mit den Menschen an. Die Menschen waren so dankbar, dass sie die Katzen als heilige Tiere anerkannten. Sie genossen daraufhin die besondere Verehrung und Fürsorge der Ägypter.

  • Erkläre die Enstehung des Haushundes aus dem Wolf.

    Tipps

    Einzelne Wölfe können (durch Konditionierung) neue Verhaltensgewohnheiten erlernen. Dies wird nicht vererbt. Angeborene Verhaltenstendenzen jedoch können vererbt und somit durch Züchtung verändert werden.

    Lösung

    Um die Große Lücke zwischen Wolf und Hund und die beeindruckende Entwicklung zu begreifen, die die Wölfe absolviert haben, lohnt es sich, kleinschrittig zu denken. Wie konnte man überhaupt ein wildes Tier wie den Wolf dazu bewegen, sich mit Menschen abzugeben? Eine Möglichkeit war, es zu fangen und/oder es zu füttern. Dadurch gewöhnte es sich an den Menschen. So oder ähnlich wurden mit großer Wahrscheinlichkeit die ersten Hunde gezähmt. Wurde das Füttern mit der Erfüllung einer bestimmten Voraussetzung gekoppelt – wie z.B. mit einer erfolgreichen Jagd – dann gewöhnten sich die Wölfe nicht nur an die Nähe zum Menschen, sondern auch an die Verhaltensweisen, die sie bei den Menschen zeigen mussten, um erfolgreich zu sein. Da erlernte Verhaltensweisen nicht erblich sind, ist dies allerdings noch nicht ausreichend, um eine Einwicklung von Wolf zu Hund zu erklären. Hier kommt die Zucht ins Spiel: Hatten die Menschen einmal einige Hunde gezähmt, konnten sie aus deren Nachkommen diejenigen auswählen, die am zahmsten waren oder am meisten zur Jagd beitrugen. Über mehrere Generationen veränderten sich somit stetig die genetischen Anlagen der Wölfe, sodass sie den heutigen Hunden ähnlicher wurden. Gleichwohl wird auch heute noch jeder Hund erzogen. Für die Erfolgreiche Domestikation des Hundes war also beides notwendig: Erziehung und Zucht.