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Going to-Future und Will-Future

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Team Digital

Going to-Future und Will-Future

lernst du im 2. Lernjahr - 3. Lernjahr - 4. Lernjahr

Beschreibung Going to-Future und Will-Future

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du in der Lage sein, das going to-future und das will-future zu unterscheiden und anwenden zu können.

Zunächst lernst du, dass das going to-future genutzt wird, um über feste Pläne und Absichten in der Zukunft zu sprechen, während das will-future für spontane Entscheidungen und Vermutungen gebraucht wird. Anschließend zeigen wir dir, wie das going to-future und das will-future gebildet werden. Abschließend lernst du, wie Fragen und Verneinungen in den beiden Zeiten gebildet werden.

Lerne etwas über die Unterscheidung des will- future und going to-future, indem du den kriminellen Hamstern Tip und Top dabei zuhörst, wie sie über ihre Einbruchspläne sprechen.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie will-future, going to-future und Infinitiv.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, wie jede Zeit für sich benutzt wird, da hier der Vergleich der beiden Zeiten im Fokus steht.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, die Zeiten selber anzuwenden und in einem nächsten Schritt andere Zeitformen zu lernen, die es einem ermöglichen über die Zukunft zu sprechen.

Transkript Going to-Future und Will-Future

Tip und Top gehören zu den berühmtesten Einbrechern der Welt. Doch welches Geheimnis steckt hinter ihrem Erfolg? I am going to finalise my burglary plans. Ich werde meine Einbruchspläne fertigstellen. Hm, I will kidnap the Queen's corgi. Hm, ich werde den Corgi der Queen entführen. Tip ist derjenige der beiden, der immer einen genauen Plan hat. Bei ihm muss alles bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Deshalb nutzt er das going to-future, denn diese Zeitform braucht man, um über feste Pläne und Absichten zu sprechen sowie Dinge, die unmittelbar bevorstehen. Er hat sich fest vorgenommen, seine Einbruchspläne fertigzustellen und hat es schon fast geschafft. Top ist ganz anders als sein Kumpel... Er braucht das will-future, um über seine Absichten zu reden, da er immer ganz spontan entscheidet, was er machen wird. Deshalb ist er auch so unberechenbar. Er hat erst gerade eben entschieden, den Corgi der Queen zu entführen. Im Gegensatz zu Tip hat Top also keinen durchdachten Plan. Und das ist auch der größte Unterschied in der Anwendung der beiden Zeiten. Wie werden sie gebildet? Das verrät eigentlich schon der jeweilige Name. Das going to-future wird mit einer Form von to be - hier "am" -, going to und dem Infinitiv des Hauptverbs - hier finalise - gebildet. Das will-future wird mit dem Hilfsverb "will" und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet, in diesem Fall "kidnap". Doch was haben Tip und Top noch vor? I am going to steal the Queen's crown. Ich werde die Krone der Königin stehlen. I think I will approach the corgi in the garden. Tips Pläne zeigen, dass er sich schon längst entschieden hat, die Krone der Queen zu stehlen. Es ist keine spontane Entscheidung, sondern eine geplante Handlung. Top hingegen hat sich gerade erst überlegt, dass er sich dem Corgi der Queen im Garten nähern wird. Es ist ein spontaner Einfall oder eine Vermutung. Das wird auch dadurch betont, dass am Anfang "I think" steht. Diese Formulierung macht deutlich, dass noch nicht feststeht, was genau passieren wird. Genauso gut könnte da "I hope" oder "maybe" stehen. Doch Tip und Top möchten noch mehr über die Absichten des anderen erfahren. Are you going to enter the garden through the side entrance? Wirst du den Garten durch den Seiteneingang betreten? Will you help me with the corgi? Wirst du mir mit dem Corgi helfen? Bei Fragen im going to-future wird die Form von to be - hier are - vor das Subjekt - hier you – gestellt. Im will-future steht das Hilfsverb will vor dem Subjekt - hier you. I am not going to help you with the corgi. I will not enter the garden through the main entrance. Verneinungen werden im going to-future mit "not going to" gebildet, im will-future mit "will not", was oft zu "won't" verkürzt wird. Klingt so, als wüssten Tip und Top, was zu tun ist. Hauptsache das Wetter spielt bei der Umsetzung ihrer Pläne mit. Top hat den Wetterbericht gesehen: It will be sunny. Es wird sonnig sein. Das wäre gut - dann ist der Corgi auf jeden Fall im Garten und die Krone wird zum Polieren herausgeholt. Doch Tip sieht ein Risiko: It is going to rain. Es wird regnen. Beide nutzen verschiedene Zeiten, um über das Wetter zu reden. Warum? Das will-future nutzt man, wenn man generelle Aussagen über das Wetter macht, wie man es zum Beispiel aus dem Wetterbericht kennt. Wenn man allerdings wie Tip eine graue Wolke sieht, die zeigt, dass Regen kurz bevor steht, dann benutzt man das going to-future. Denn ist es ziemlich sicher, dass es regnen wird. Werden Tip und Top ihre Pläne durchziehen können? Bevor wir das erfahren, schauen wir uns noch schnell die Zusammenfassung an: Bei dem going to-future und dem will-future handelt es sich um Zeiten der Zukunft. Das going to-future wird mit einer Form von to be, going to und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet. Das will-future wird mit dem Hilfsverb will und dem Infinitiv des Hauptverbs gebildet. Wenn man über feste Pläne und Absichten spricht sowie Dinge, die unmittelbar bevorstehen, braucht man das going to-future. Wenn man über Vermutungen oder spontane Entscheidungen spricht, nutzt man das will-future. Und Tip und Top? Oh nein, denen hat das Wetter wohl wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht.

20 Kommentare

20 Kommentare
  1. mir hat das Video sehr weiter geholfen danke schon mal dafür. Insgesamt finde ich dir Animationen sehr schön und anschaulich.

    Von Sara Venhoven, vor 2 Tagen
  2. cooles Video !!!!!!!!!!!!!!!

    Von Katharina 118, vor 8 Tagen
  3. Soo knuffige Hasen

    Von Marina 19, vor 10 Tagen
  4. Vielen Dank für euer Lob! Schön, dass ihr mit der Erklärung in unserem Video gut zurechtgekommen seid.
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 29 Tagen
  5. Die Hamster sind so knuffig, kaum zu glauben, dass die Einbrecher sind.

    Tollen Video, Danke

    Von Sarah Kari, vor 29 Tagen
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Going to-Future und Will-Future Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Going to-Future und Will-Future kannst du es wiederholen und üben.
  • Ergänze die Definitionen der beiden Zeitformen.

    Tipps

    Mit dem going-to-future drückst du Dinge aus, die in der Zukunft sicher geschehen werden.

    Mit dem will-future drückst du Dinge aus, bei denen du dir nicht sicher bist, dass sie in der Zukunft stattfinden.

    Beide Zeitformen werden mit dem Infintiv des Vollverbs gebildet. Er ist die Grundform des Verbs.

    Lösung

    Das going-to-future verwendest du, wenn du über feste Pläne oder Absichten in der Zukunft sprechen möchtest. Also dann, wenn etwas sicher, geplant oder beabsichtigt ist.

    • I am going to finalise my burglary plans.
    • I am going to steal the Queen's crown.
    Das will-future hingegen verwendest du, wenn du über Erwartungen, Vermutungen oder spontane Entscheidungen in der Zukunft sprechen möchtest. Also immer dann, wenn etwas unsicher oder nicht planbar ist.

    • I will make a trip to London.
    • I think I will enter the garden through the main entrance.
  • Zeige auf, welcher Begriff welcher Zukunftsform zuzuordnen ist.

    Tipps

    Das going-to-future verwendest du, wenn du über sichere Geschehnisse in der Zukunft sprechen möchtest.

    Das going-to-future wird immer mit einer Form des Verbs to be gebildet,
    also is, am, are + going to + dem Infinitiv des Vollverbs.

    Das will-future hingegen benutzt du dann, wenn du dir unsicher über das Geschehen bist, wenn du dieses nicht beeinflussen kannst oder auch dann, wenn du über Hoffnungen sprichst:

    I hope Anna will come to my astronaut party.

    Lösung

    Im Englischen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, Dinge in der Zukunft zu beschreiben.

    Das going-to-future verwendest du, wenn du über Dinge oder Handlungen sprechen möchtest, die mit Sicherheit eintreffen werden oder feststehen. Also dann, wenn du über feste Pläne, Absichten, oder geplante Ereignisse sprechen möchtest.

    • I am going to be an astronaut when I grow up.
    Das will-future verwendest du dann, wenn du über Dinge oder Handlungen sprechen möchtest, bei denen du unsicher bist, dass sie eintreffen. Also dann, wenn du über Vermutungen, Hoffnungen, Wünsche und unsichere Ereignisse sprechen möchtest.

    • I hope you will like the film about the universe.
  • Ermittle die fehlenden Formen des Hilfsverbs im Text.

    Tipps

    Das Verb to be bedeutet „sein“.

    Zum Beispiel: I am

    Es gibt einen Merksatz, den du wahrscheinlich schon ganz oft gehört hast:

    he / she / it das s muss mit!

    Lösung

    Das Verb to be bedeutet „sein“ im Deutschen.

    Um das going-to-future bilden zu können, benötigst du die passende Form von to be. Diese hängt von der jeweiligen Person ab.

    Es gibt drei Personen im Singular und auch drei Personen im Plural.

    Das Ganze sieht dann so aus:

    I am oder I'm – ich bin,
    you are, you're – du bist,
    he / she / it is oder he / she / it's – er / sie / es ist,
    we / you / they are – wir sind / ihr seid / sie sind.

    Wie du siehst, gibt es für das Hilfsverb to be immer sowohl eine Kurzform ('m, 're, 's), als auch eine Langform (am, are, is).

  • Bestimme die fehlenden Zukunftsformen.

    Tipps

    In der Verneinung beim going-to-future steht not zwischen be und going to. In der Verneinung beim will-future steht not zwischen will und dem Vollverb.

    Achte auf Wörter, die dir anzeigen können, welche Zukunftsform du benutzen musst. Geht es eher um Absichten und Dinge, die kurz bevorstehen, oder werden unsichere Vorhaben und Versprechen beschrieben?

    For sure bedeutet „ganz sicher“, oder „gewiss“. Du benutzt es, wenn du dir bei etwas wirklich sicher bist.

    Lösung
    • Im ersten Satz zeigt dir das Verb think an, dass du das will-future verwenden musst. Es handelt sich hier um eine Vermutung. To be sure ist ebenfalls ein Signalwort, weil es dir zeigt, dass sich jemand ganz sicher ist. Im nächsten Satz brauchen wir das going-to-future, da es sich hier um einen festen Plan handelt: „Ich versuche mein Bestes, um nicht zu spät zu kommen.“
    • Das gilt auch für den ersten Satz des zweiten Abschnitts: Auch hier verwenden wir das going-to-future, da es sich um eine Tatsache in naher Zukunft handelt. Im darauffolgenden Satz brauchst du das will-future mit der Verneinung, weil der Regenschirm dich ganz sicher trocken hält. Im Satz danach brauchst du wieder das going-to-future, weil es sich auch hier wieder um einen festen Plan handelt. „Ich werde mich entschuldigen.“
    • Im ersten Satz des dritten Aufgabenteils handelt es sich auch wieder um eine feste Absicht: „Wenn ich nach Hause komme, lasse ich mir ein Bad ein.“ Daher brauchst du hier auch das going-to-future. Im Satz darauf verwenden wir das will-future, da es sich um eine Erwartung handelt. Das Signalwort hope weist darauf hin.
  • Nenne die jeweiligen Signalwörter für die Zukunftsformen.

    Tipps

    Überlege dir immer, ob es sich um feste Absichten und feste Pläne handelt. Wenn ja, musst du das going-to-future verwenden.

    Werden Vermutungen, Hoffnungen oder Erwartungen geäußert, musst du das will-future verwenden.

    Definitely bedeutet „definitiv“ auf Deutsch.

    Wörter, wie to hope, to think und hopefully beschreiben Hoffnungen und Vermutungen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musstest du die Wörter markieren, die dir verraten, welche Zeitform der Zukunft im Satz verwendet werden muss. Merke dir:

    • Das going-to-future, das du benutzt, wenn Ereignisse sicher eintreffen werden, wenn etwas fest geplant oder beabsichtigt ist. Achte auf Wörter, wie to be sure, surely oder auch Wörter, die feste Pläne beschreiben, wie zum Beispiel definitely.
    • Das will-future, das du benutzt, wenn du dir nicht sicher bist, ob Ereignisse in der Zukunft stattfinden werden. Also auch dann, wenn du über Erwartungen oder Hoffnungen sprechen möchtest. Achte hier auf Wörter, wie to think, to guess, maybe, perhaps oder hopefully, also „hoffentlich“.
  • Vervollständige die Sätze mit den Verben in der richtigen Zukunftsform.

    Tipps

    Überlege, was in dem Satz beschrieben wird. Handelt es sich um einen festen Plan oder einen spontanen Entschluss?

    Für feste Pläne benutzt du das going-to-future, für spontane Entschlüsse und unsichere Vorhersagen benutzt du das will-future.

    Das going-to-future wird aus der entsprechenden Form von to be + going to und dem Infinitiv des Vollverbs gebildet.

    Lösung

    So konntest du dir die Lösung für die Sätze herleiten:

    1. Im ersten Satz benutzt du das will-future. Das Verb to hope verrät dir, dass es sich um eine Hoffnung handelt, also benutzt du das will-future.
    2. Im zweiten Satz brauchst du das going-to-future, weil du von einem festen Plan sprichst.
    3. Da man selten einen Einfluss darauf hat, was man träumt, benutzt du im dritten Satz wieder das will-future.
    4. Im vierten Satz nimmt sich die Person fest vor, das Kennedy Space Center jeden Monat zu besuchen. Hier brauchst du demnach wieder das going-to-future.
    5. Weil die Person nicht genau vorhersagen kann, wo sie nach der Schule arbeiten wird, muss hier das will-future verwendet werden.
    6. Wenn es allerdings klappt, wird sie das Universum täglich bestaunen können. Es handelt sich hier um eine generelle Aussage, also benutzt man das going-to-future.
    7. Das Wort maybe im ersten Satz sagt dir hier wieder, dass es sich um eine Vermutung handelt. Mit I am sure im zweiten Satz drückt die Person aus, dass sie sich sicher ist. Also brauchst du hier wieder das going-to-future.
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