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Will-Future – Einführung

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Team Digital

Will-Future – Einführung

lernst du im 2. Lernjahr - 3. Lernjahr

Beschreibung Will-Future – Einführung

Will future: Futur im Englischen

Willst du im Englischen einen Bezug auf ein Geschehnis in der Zukunft nehmen, hast du grundsätzlich drei verschiedene Optionen, das Futur auszudrücken. Zum einen dient dir häufig bereits das simple present, um dich auf die Zukunft zu beziehen Zum anderen gibt es mit dem will-future und dem going-to-future zwei spezifische Zeitformen für die Zukunft. Hier erhältst du einen Überblick über das will-future, seiner Bildung, seiner Verwendung und seiner Abgrenzung von anderen Varianten des Futurs im Englischen.

Will future: Bildung

Gebildet wird das will-future im Englischen aus dem Hilfsverb will und dem Infinitiv, also der Grundform, des Verbs. Die Konjugation ist simpel, denn in allen Formen wird will + Infinitiv verwendet – auch bei he, she oder it.
He will probably arrive by nine o’clock in the evening.

Für das Hilfsverb will gibt es auch die Kurzform ’ll, die vor allem im gesprochenen Englisch verwendet wird:
He’ll probably arrive by nine o’clock in the evening.
It’ll be late by now already.

Auch für die Verneinung will not gibt es eine Kurzform, die für alle Personen dieselbe ist: won’t.
I think they won’t come over tonight.

Will future: Verwendung

Für die Verwendung des will-future gibt es drei Anlässe:

  • Bei Ereignissen in der Zukunft, die du nicht beeinflussen kannst.
    The rain will stop tomorrow.
  • Genauso, wenn du eine Vermutung anstellst, die sich auf die Zukunft bezieht:
    I think the sun will shine tomorrow.
  • Bei einem spontanen Entschluss, der während des Sprechens getroffen wird:
    I’ll have a pizza margherita, please. (bei einer Bestellung im Restaurant)

will_future.jpg

Will future: Abgrenzung

Im Englischen hast du neben dem will-future noch andere Optionen, die Zukunft auszudrücken:

a.) Das present progressive kann mit einem passenden Adverb einen Bezug zur Zukunft haben, wenn du von bald eintreffenden Plänen sprechen möchtest (I am visiting my aunt tomorrow.).
b.) Auch kannst du das going-to-future verwenden, mit dem du Absichten oder Pläne in der Zukunft beschreibst (I am going to study in Cambridge next year.).

Will future: Signalwörter

Für das will-future gibt es keine Wörter, die dir in einem Satz klar anzeigen, dass diese Zeitform benötigt wird. Stattdessen solltest du auf die Handlung achten, die im Satz beschrieben wird. Orientiere dich an den drei Anwendungen, die im Absatz „Verwendung” beschrieben werden. So kannst du sicherstellen, dass du das will-future verwenden solltest.

Will future: Passiv

Möchtest du das will-future im Passiv verwenden, benötigst du, wie in jeder Passivform, das Hilfsverb to be. Aus dem Satz im simple present The book is given to me. wird im will-future:

The book will be given to me.

Will future: Reported speech

Findet die indirekte Rede in der Vergangenheit statt, greift der sogenannte backshift of tenses. Die Vergangenheitsform von will ist would, das in den Sätzen der reported speech verwendet wird.

Direct speech: ”The rain will stop tomorrow.”
Reported speech: He said, the rain would stop the following day.”

Anhand dieses Videos wirst du die will-future Verwendung gut von den weiteren Optionen des Futurs im Englischen unterscheiden können. Folge den Hinweisen zur Verwendung. Mit etwas Übung wird die Unterscheidung für dich bald kein Problem mehr sein.

Transkript Will-Future – Einführung

Oooh, welch mysteriöser Ort ist dies? Es sieht so aus, als wären wir beim mächtigen Ronald gelandet - einem Wahrsagertalent, dem eine große Zukunft bevorsteht. Ronalds erstes Versuchsobjekt ist ein unbekannter Besucher. Er entscheidet sich ganz spontan "I will tell you the future" – Ich werde dir die Zukunft vorhersagen. Dafür braucht Wahrsager-Talent Ronald das Will-Future. Ronald hat diese Entscheidung ganz spontan getroffen, aber wie wird das will-future eigentlich gebildet? Das will-future bildest du mit dem Hilfsverb "will" und dem Infinitiv eines Vollverbs, in diesem Fall "tell". "will“ steht dabei im Aussagesatz immer vor dem Infinitiv. "I will" kann auch als "I'll" abgekürzt werden. I’ll tell you the future. Es bleiben nur die Person "I", ein Apostroph und der Doppelkonsonant "L" zurück. Das Hilfsverb "will" verändert sich übrigens nie. Es bleibt bei allen Personen gleich, zum Beispiel bei I, he, we, oder they. "Will you listen to me?" - Wirst du mir zuhören? fragt Ronald seinen Besucher. Entscheidungsfragen werden wie folgt gebildet: "will" steht als Hilfsverb am Satzanfang. Dahinter folgen das Subjekt und der Infinitiv. Hm, keine Antwort für Ronald? Er sieht es als Zustimmung und macht einfach weiter "You will be surprised!" – Du wirst überrascht sein! Das klingt nach einem aufregenden Versprechen! Das will-future nutzt du also nicht nur für spontane Entscheidungen, sondern auch für spontane Versprechen. Ronald schaut tief in seine Wahrsagerkugel: "It will be really cold, but you will be warm." – Es wird kalt werden, aber dir wird warm sein. Was für eine merkwürdige Vorhersage. Ronald braucht hier das will-future, da er eine Vorhersage über zukünftige Ereignisse trifft, die er nicht beeinflussen kann. Vorhersagen über das Wetter fallen in der Regel auch in diese Kategorie und werden mit dem will-future getroffen. It will be rainy. Es wird regnerisch sein. Hierbei handelt es sich um eine generelle Vorhersage über das Wetter, wie bei einem Wetterbericht, den man aus dem Fernsehen kennt. Das Wetter ist nicht beeinflussbar, deshalb wird das will-future genutzt. Siehst du direkt über dir eine graue Wolke, nutzt du allerdings das going to-future, da du sehen kannst, dass es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit regnen wird: "It is going to rain". Ronald wirft einen weiteren Blick in die Glaskugel. "You will be surrounded by water, but you will not be wet." – Du wirst von Wasser umgeben sein, aber nicht nass werden. Was für eine kryptische Vorhersage – auch die kann Ronald nicht beeinflussen, deshalb braucht er das will-Future. Bei "you will not be wet", benutzt er die Verneinung. Diese wird mit "will" und "not" gebildet. Möchte man die Kurzform verwenden, verschmelzen will und not und werden zu "won´t". "You won't be wet." Wahrsager Ronald macht weiter: "I hope you will be brave" – Ich hoffe, du wirst mutig sein. Schon wieder das will-future? Ja, denn auch um Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen auszudrücken, braucht man das will-future. Die Einleitung "I hope" unterstützt Ronalds Wunsch oder Hoffnung. Ronalds Aussage: "I am sure I will enjoy it." – Ich bin mir sicher, dass ich es genießen werde, drückt eine Vermutung aus. Sie wird durch die Verwendung von "I am sure" unterstützt. Ebenso könnten da allerdings "I think" oder "maybe" stehen. Eine Sache ist noch ganz wichtig! Das deutsche "Ich will" wird im Englischen mit "I want" übersetzt, nicht mit "I will", das bedeutet nämlich "Ich werde". Ronald hat mithilfe des will-futures viele merkwürdige Vorhersagen über die Zukunft getroffen. Er hat es für spontane Entscheidungen und Versprechen genutzt. Er hat Vorhersagen über Ereignisse getroffen, die nicht beeinflussbar sind. Und er hat seine Hoffnungen, Wünsche und Vermutungen ausgedrückt. Doch wer war jetzt eigentlich Ronalds geheimnisvoller Besucher? Ah, sein Teddy. Na, das erklärt auch, warum Ronald so gut über seine Zukunft Bescheid wusste. Schließlich ist heute Badetag, wie jeden Sonntag. Er ist wirklich ein überaus begabter Wahrsager!

36 Kommentare

36 Kommentare
  1. Hallo Birthe, hallo Sarah,
    freut uns sehr, dass ihr mit der Erklärung in unserem Video gut lernen konntet. Aber es stimmt, Sarah, was du über den Unterricht sagst: Lehrinnen und Lehrer haben noch ganz andere Aufgaben, als nur zu erklären – und müssen eine ganze Klasse unterrichten. Wir sind sicher, dass eure LehrerInnen einen tollen Job machen!
    Herzliche Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor 29 Tagen
  2. Ja ist halt so ! Englisch in 5 Minuten erklärt ! Aber man sollte auch bedenken, dass man in diesen 2-3 Wochen auch Übungen dazu macht. Außerdem ist es ja eine ganze Klasse, die der Lehrer unterrichten muss und das Lerntempo jedes Schülers ist verschieden.

    Danke für das tolle Video !

    Von Sarah Kari, vor 29 Tagen
  3. Imagine ein 5 Minutenvideo hilft mehr als 2 Wochen Schule xD

    Von Birthe Osiander, vor etwa 2 Monaten
  4. Hallo Marion,
    danke für dein Feedback. Was hat dir an diesem Video nicht gefallen? Wir freuen uns sehr über möglichst konkrete Hinweise zur Verbesserung. Und wer ist Puuki231?
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Kilian Söllner, vor etwa 2 Monaten
  5. Sehr dummes Video meine meinung ich bins puuki231

    Von Marion Auge, vor etwa 2 Monaten
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Will-Future – Einführung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Will-Future – Einführung kannst du es wiederholen und üben.
  • Ergänze die Regelsätze.

    Tipps

    Die Sätze, die du hier liest, stammen aus dem Video.

    Lies dir die Teilsätze genau durch, bevor du sie verbindest. Welche Sätze ergeben zusammen Regeln für das will-future?

    Achtung! Eine Antwortmöglichkeit bleibt übrig.

    Lösung

    In dieser Aufgabe hattest du noch einmal die Gelegenheit, die Regeln aus dem Video zu wiederholen. Für das will-future musst du dir zum Glück nicht besonders viel merken:

    • Du bildest es immer mit dem Hilfsverb will und dem Infinitiv eines Vollverbs.
    • Du drückst damit zum Beispiel spontane Entschlüsse, Vermutungen und Hoffnungen für die Zukunft aus.
    Präge dir die Regeln gut ein, denn das will-future ist eine der am häufigsten verwendeten Zeitformen.

  • Bestimme die fehlenden Verbformen.

    Tipps

    Die Hörbeispiele verraten dir, wie der Satz ausgesprochen klingt.

    Man kann statt will auch die Kurzform 'll benutzen.

    Das will-future wird immer mit einem Hilfsverb und einem Vollverb gebildet.

    Die Sätze sollten dir bekannt vorkommen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe musstest du Sätze im will-future bilden. Merke dir:

    • Das will-future bildest du immer mit dem Hilfsverb will und dem Infinitiv, also der Grundform, eines Vollverbs.
    • Bei Fragen steht das Hilfsverb am Satzanfang.
    Bei dieser Aufgabe war dein Hörverstehen gefragt. Du musstest genau hinhören, um zu erkennen, welche Verben in den Sätzen fehlen.

  • Bestimme die richtige Reihenfolge der Satzteile.

    Tipps

    Erinnere dich an die Regeln zum Satzbau beim will-future.

    Das Hilfsverb will steht in Aussagesätzen immer vor dem Infinitiv.

    Bei Fragesätzen beginnst du mit dem Hilfsverb.

    Achte auf Großschreibung und Satzzeichen - daran kannst du oft Anfang und Ende eines Satzes erkennen.

    Lösung

    In dieser Aufgabe konntest du noch einmal den Satzbau im will-future üben. Dieser ist, im Vergleich zu anderen Zeitformen, relativ einfach:

    • Du setzt immer das Hilfsverb will vor das Vollverb im Infinitiv.
    • I will call you later.
    • Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb an erster Stelle.
    • Will you call me later?
    Präge dir den Satzbau gut ein, dann wirst du kaum noch Schwierigkeiten mit dieser Zeitform haben!

  • Entscheide, welche Zeitform verwendet werden muss.

    Tipps

    Achtung! Hier und da brauchst du auch das going to-future.

    Das will-future benutzt du für spontane Entschlüsse, ungewisse Ereignisse in der Zukunft, Vermutungen und Hoffnungen.

    Wenn etwas in der Zukunft mit hoher Warscheinlichkeit eintreffen wird, benutzt du das going to-future. Du benutzt es auch, wenn du dir sicher bist, dass etwas passieren wird, oder es geplant ist.

    Lösung

    Diese Aufgabe war etwas komplizierter. Du musstest nicht nur die Regeln für das will-future im Kopf haben und anwenden können, sondern auch in einigen Fällen das going to-future verwenden. Beide Zeitformen sind sich sehr ähnlich in ihrem Satzbau. Die Verwendung macht den Unterschied allerdings deutlich:

    • Das will-future verwendest du für spontane Entschlüsse und Versprechen, für Ereignisse in der Zukunft, auf die du keinen Einfluss hast, die also ungewiss sind, und für Wünsche, Hoffnungen und Vermutungen.
    • Das going to-future verwendest du für Ereignisse, die geplant sind, oder mit sehr hoher Warscheinlichkeit eintreffen werden. Du verwendest diese Zeitform auch für Vorhersagen, die du mit Sicherheit machen kannst.
    In dieser Aufgabe musste in den meisten Fällen das will-future verwendet werden. Nur in zwei Sätzen passte das going to-future:
    • Wenn du schon merkst, dass es kalt ist, kannst du mit Sicherheit sagen, dass es kalt bleibt.
    • Wenn Verwandte von dir ihren Besuch schon länger angekündigt und geplant haben.
  • Bestimme die Zeitformen der Sätze.

    Tipps

    Erinnere dich an die Zusammensetzung des will-future.

    Sätze im will-future enthalten immer ein ganz bestimmtes Hilfsverb und ein Vollverb im Infinitiv.

    Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb am Satzanfang.

    Lösung

    Erkennst du die Sätze im will-future? Sie sind relativ leicht zu erkennen, weil sie immer das Hilfsverb will enthalten. Das Vollverb des Satzes steht dann im Infinitiv.

    • We will go to the cinema later.
    Hast du einen Fragesatz im will-future, steht das Hilfsverb will am Satzanfang.

    • Will you join us?
  • Bilde Sätze in der richtigen Zeitform.

    Tipps

    Erinnere dich an die Bildung des will-future. Der Name der Zeitform verrät dir schon einiges über den Satzbau.

    Vergiss nicht, dass man am Satzanfang immer groß schreibt und am Ende des Satzes einen Punkt setzt.

    Das Apostroph für die Kurzformen findest du, wenn du die Umschalt-Taste und die Raute-Taste zusammen drückst.

    In diesen Sätzen kannst du das Subjekt und das Objekt immer übernehmen. Nur die Verbformen müssen angepasst werden.

    Lösung

    Hier musstest du schon komplett auf dich allein gestellt Sätze im will-future bilden. Der Satzbau mit dieser Zeitform ist zum Glück nicht allzu kompliziert:

    • Du brauchst immer das Hilfsverb will und lässt das Vollverb des Satzes im Infinitiv.
    • I will watch this video again.
    • Bei Fragesätzen steht das Hilfsverb an erster Stelle.
    • Will he come visit me today?
    Präge dir die Bildung und die Verwendung dieser Zeitform gut ein! Das will-future ist nämlich sehr gebräuchlich im Englischen und du kannst es sehr oft anwenden.

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