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Die Zeit des Nationalsozialismus Rassenlehre, Holocaust und der totale Krieg – von 1933 bis 1945 verwandelte Adolf Hitler Deutschland in eine menschenverachtende Diktatur. Die Zeit des Nationalsozialismus begann mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 und endete mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945. In dieser Zeit war die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) die einzige zugelassene Partei in Deutschland. Mindestens folgende Daten des Dritten Reichs solltest du kennen und einordnen können: * 30.01.1933 Ernennung Hitlers zum Reichskanzler * 23.03.1933 Ermächtigungsgesetz * 02.08.1934 Hitler ist “Führer und Reichskanzler” * 1935 Nürnberger Gesetze * 09.11.1938 Reichspogromnacht * 01.09.1939 Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen * 1942 Wannsee-Konferenz * 20.07.1944 Attentat auf Hitler * 08.05.1945 bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht ## Die Vorkriegszeit (1933-1939) Mit energischer Propaganda nach innen und nach außen hatte die NSDAP unter der Führung ihres Parteivorsitzenden Adolf Hitler mehr und mehr Wahlstimmen für sich gewinnen können. Bei den Reichstagswahlen von 1930 war sie bereits die zweitstärkste Partei nach der SPD. Vorkriegszeit (1933-1939): NSDAP Aufmarsch Die Partei wurde nach dem „Führerprinzip” organisiert: Der Führer hatte nun die oberste Befehlsgewalt. Das Parlament als selbstständiges Gremium wurde ausgeschaltet und somit die Diktatur der Nationalsozialisten installiert. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 23. März 1933 hatte Hitler nun auch die alleinige gesetzgebende Gewalt und konnte auch verfassungswidrige Gesetze ohne Zustimmung des Reichspräsidenten verabschieden. Bis Mitte 1934 war schließlich die Machtergreifung Hitlers und der NSDAP abgeschlossen. Am 2. August 1934, direkt nach dem Tod von Paul von Hindenburg, gab sich Adolf Hitler selbst die Titel „Führer und Reichskanzler”. Diesen Titel ließ er sich am 20. August 1934 in einer inszenierten Volksabstimmung noch einmal bestätigen. In den folgenden Jahren wurde Deutschland zum “Führerstaat” umgebaut. Dadurch begann die systematische Entrechtung und Verfolgung von Juden. Mit den Nürnberger Gesetzen von 1935 hatte Hitler eine juristische Grundlage für die antisemitische Ideologie der Nationalsozialisten geschaffen. Etliche Konzentrationslager wurden eingerichtet. Die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 war vorerst der Höhepunkt der Gewaltmaßnahmen gegen Juden: Die Nationalsozialisten verbrannten Synagogen, zerstörten Geschäfte und plünderten die Wohnungen der Juden. Über 400 Juden wurden in diesen Tagen ermordet oder in den Suizid getrieben, weitere 30000 Juden wurden in Konzentrationslagern inhaftiert. ## Der Zweite Weltkrieg (1939-1945) Der Zweite Weltkrieg wurde auf der einen Seite von den Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan und auf der anderen Seite von den Alliierten USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion geführt. Eine Zusammenfassung des Kriegsverlaufs: Mit dem Angriff auf Polen brach am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg aus. Dieser Angriff kam überraschend und ohne Kriegserklärung. Daraufhin erklärten Frankreich und Großbritannien am 3. September 1939 Deutschland den Krieg. In der Luftschlacht um England erlitt die deutsche Wehrmacht im Frühjahr 1941 ihre erste Niederlage. Im Sommer 1941 gab das nationalsozialistische Regime den Beschluss zum systematischen Völkermord an Juden in ganz Europa. Nach dem Angriff der Japaner auf den amerikanischen Stützpunkt Pearl Habour am 7. Dezember 1941 erklärte Deutschland den USA den Krieg. Im Winter 1941/42 wurde die Offensive der deutschen Wehrmacht in der Sowjetunion immer schwächer. Daraufhin kämpften die deutschen Truppen gegen eine Koalition aus Großbritannien, den USA und der Sowjetunion. Im Frühjahr 1943 kapitulierte die deutsche Wehrmacht in Stalingrad aufgrund hoher Verluste. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1943 kam es zur Bombardierung Dresdens durch die Alliierten. Am 18. Februar 1943 proklamierte der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels im Sportpalast den totalen Krieg, um die sich abzeichnende Niederlage noch zu verhindern. 1944 landeten die Alliierten in Frankreich und befreiten Westeuropa. Auch aus Russland wurden die deutschen Truppen verdrängt. Von allen Seiten stießen die Alliierten nun bis nach Deutschland vor und besetzten das Land. Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler Selbstmord in Berlin. Mit Deutschlands Kapitulation am 8. Mai 1945 wurde der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Japan kämpfte zunächst noch weiter gegen die USA, musste aber nach dem Abwurf zweier Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki am 2. September 1945 ebenfalls kapitulieren. Der Zweite Weltkrieg war in der Geschichte der Menschheit der größte und verlustreichste Krieg. Zu den schlimmsten Verbrechen des Krieges gehört der Holocaust, der Genozid an 6 Millionen Juden.

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