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Pflanzenbewegungen – Tropismen

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Team Realfilm
Pflanzenbewegungen – Tropismen
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse - Sekundarstufe 1. Klasse - 2. Klasse - 3. Klasse - 4. Klasse - 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse

Beschreibung Pflanzenbewegungen – Tropismen

Pflanzen reagieren auf ihre Umwelt häufig mit einem bestimmten Wachstum. Manche Teile der Pflanzen wachsen zum Beispiel immer Richtung Licht oder entgegen der Schwerkraft. Sie können aber auch auf Wasser und andere Faktoren reagieren. Auf diese Weise gesteuertes Wachstum nennt man Tropismus. Er wird durch ein Hormon gesteuert, das vermehrt in den Zellen stark wachsender Stellen der Pflanze vorkommt. Dieses Hormon heißt Auxin und verstärkt das Wachstum dort, wo es nötig ist. Diesen Effekt hat man sich auch in der Industrie zunutze gemacht.

Transkript Pflanzenbewegungen – Tropismen

Eine Blume entfaltet sich bei Tagesanbruch. Eine Venusfliegenfalle schnappt zu: Mitunter reagieren Pflanzen sehr schnell auf Reize. Doch die meisten Bewegungen von Pflanzen laufen viel zu langsam ab, um sie in Echtzeit beobachten zu können. Diese Bewegungen werden vom Wachstum kontrolliert. Wachstumsreaktionen bewegen Pflanzen permanent auf einen Reiz zu oder von einem Reiz weg, um die besten Bedingungen zu erreichen. Man nennt sie Tropismen. Die wesentlichsten Tropismen einer Pflanze sind die Reaktionen auf Licht, Gravitation und Wasser. Reaktionen auf Licht nennt man Fototropismus. Reaktionen auf die Gravitation Gravitropismus. Und Reaktionen auf Wasser Hydrotropismus. Tropismen sind entweder positiv oder negativ, also auf einen Reiz zu oder von einem Reiz weg. Ein Beispiel: Wenn dieser Samen keimt, wird der Spross immer in Richtung des Lichts und gegen die Gravitation wachsen. Während die Wurzel immer in den Boden und in Richtung des Wassers wächst. Aber wie kontrollieren Pflanzen diese Wachstumsreaktionen? Die Antwort liegt in einem Pflanzenhormon, das an den Spitzen von Sprossachsen und Wurzeln produziert wird: Auxin. Die Menge an Auxin wird von äußeren Bedingungen beeinflusst und es fördert das Wachstum. Ein Beispiel: Weil das Licht ungleichmäßig auf diesen Stängel fällt, sammelt sich auf seiner schattigen Seite mehr Auxin an, wodurch ihr Wachstum beschleunigt wird. Das Ergebnis ist ein Stängel, der sich in Richtung des Lichts krümmt. Wenn wir die Wirkung von Pflanzenhormonen kennen, können wir sie zu unserem Vorteil nutzen. Auxine werden in Bewurzelungspulver eingesetzt, um das Wurzelwachstum von Stecklingen anzuregen und den Fruchtertrag zu steigern. Für Pflanzen sind Tropismen ein Reaktionssystem, das ihnen erlaubt, die besten Bedingungen für ihr Überleben zu erreichen.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Gutes Video,Danke!

    Von Sutuioana2004, vor mehr als einem Jahr
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