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Der Satzbau in der deutschen Sprache

Der Satzbau in Deutsch ist entscheidend für das Verständnis der deutschen Sprache. Lerne die Unterschiede zwischen Wortarten und Satzgliedern kennen und erfahre, wie du Sätze korrekt bildest. Interessiert? Du wirst alles darüber im folgenden Text finden!

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Team Digital
Der Satzbau in der deutschen Sprache
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse

Der Satzbau in der deutschen Sprache Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Der Satzbau in der deutschen Sprache kannst du es wiederholen und üben.
  • Zeige auf, welche Elemente zu den Wortarten und welche zu den Satzgliedern gehören.

    Tipps

    Es gibt zehn verschiedene Wortarten. Dazu gehören die Wörter, die großgeschrieben und oft mit einem Artikel genannt werden.

    Satzglieder sind die Bausteine eines Satzes. Du kannst sie nur bestimmen, wenn sie in einem Satz vorkommen.

    Lösung

    Merke dir den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied.

    Wortarten: Du kannst jedes einzelne Wort genau einer bestimmten Wortart zuordnen. Es gibt zehn Grundwortarten. Einige kennst du bestimmt schon sehr gut: Nomen, Verben, Adjektive, Pronomen und Artikel.

    Satzglieder sind die Elemente des Satzes. Sie übernehmen im Satz eine bestimmte Aufgabe.

    • Das Subjekt zeigt im Satz, wer oder was etwas tut.
    • Das Prädikat zeigt, was das Subjekt tut oder was geschieht.
    Weitere Satzglieder sind Objekte und adverbiale Bestimmungen.

  • Gib die verschiedenen Satzglieder an.

    Tipps

    Das Subjekt findest du immer mit der Frage Wer oder was?.

    Mit den Fragen Was tut jemand? oder Was geschieht? findest du das Prädikat im Satz.

    Objekte ergänzen den Satz. Adverbiale Bestimmungen beschreiben, unter welchen Umständen (z. B. wo) etwas passiert.

    Lösung

    Satzglieder bestimmen die Funktion der Wörter im Satz. Satzglieder können aus einem oder mehreren Wörtern bestehen.

    Die Satzglieder findest du, indem du versuchst, den Satz umzustellen. Die Wörter, die immer zusammenbleiben, sind dann die einzelnen Satzglieder des Satzes.

    Die Umstellprobe in dieser Aufgabe zeigt dir die vier Satzglieder: das Subjekt (Jacques), das Prädikat (schneidet), das Akkusativobjekt (Haare) und die adverbiale Bestimmung (im Friseursalon).

  • Erschließe dir in den Sätzen das Subjekt und die Teile des Prädikats.

    Tipps

    Das Subjekt findest du stets mit der Frage Wer tut etwas? oder Was geschieht?.

    Unterschied zwischen finit und infinit:

    • finit = Verbform an Person, Numerus, Tempus angepasst
    • infinit = Infinitiv (baden), Partizip I (badend), Partizip II (gebadet)

    Das finite Verb steht immer beim Subjekt.

    Lösung

    Die Herausforderung bei der Bestimmung von Subjekt und Prädikat besteht bei mehrteiligen Prädikaten.

    Mehrteilige Prädikate können in verschiedenen Formen auftreten, beispielsweise

    • mit modalen Hilfsverben: Er kann (finit) tanzen (infinit) oder
    • bei zusammengesetzten Zeitformen: Sie hat (finit) gemalt (infinit).

  • Arbeite den korrekten Satzbau heraus.

    Tipps

    In einfachen Sätzen steht das Subjekt an erster Satzgliedstelle und das finite Verb an zweiter Satzgliedstelle.

    Adverbiale Bestimmungen stehen in der Mitte des Satzes, können aber auch am Satzanfang vorkommen. Dann rutscht das Subjekt an die dritte Stelle.

    Lösung

    Bei mehrteiligen Verben steht in der Regel an zweiter Satzgliedstelle das finite Verb und an letzter Satzgliedstelle das infinite Verb.

    Zwischen den beiden Verbteilen können also andere Satzbausteine eingeschoben werden. Die beiden Verbteile bilden eine Klammer und werden oft als Prädikatsklammer oder Satzklammer bezeichnet.

  • Bestimme finite und infinite Verbformen.

    Tipps

    Denke daran: Eine infinite Verbform ist entweder die

    • Grundform des Verbs (trinken) oder
    • das Partizip I (trinkend) oder
    • das Partizip II (getrunken).

    Finite Verbformen passen sich an die Person und den Numerus an:

    • ich trinke
    • du trinkst

    Lösung

    Finite und infinite Verbformen kannst du einfach auseinanderhalten:
    Infinite Verbformen verändern sich kaum: Sie kommen als

    • Infinitiv (Grundform des Verbs): malen,
    • als Partizip I: malend und
    • als Partizip II: gemalt vor.

    Finite Verbformen passen sich mehreren Merkmalen an: unter anderem der Person und dem Numerus (Singular oder Plural).

    • Er malt ein Bild.
    Das Verb malt wird hier in der 1. Person und im Singular verwendet.

  • Ermittle die Sätze, in denen der Nebensatz nach dem Komma steht.

    Tipps

    Nebensätze werden meist mit unterordnenden Konjunktionen eingeleitet: weil, dass, als, bevor, nachdem, während, bis, damit, obwohl, ob, sodass.

    Im Nebensatz steht das finite Verb an letzter Satzgliedstelle. Bei einem Nebensatz im Perfekt sieht das so aus:

    • ... ,... weil sie gegessen hat.

    Das Futur I bildest du mit der Personalform von werden und dem Infinitiv eines Vollverbs. Achtung: Im Nebensatz steht dann erst der Infinitiv und ganz am Ende die Personalform von werden.

    Lösung

    Merke dir unbedingt:

    Im Nebensatz steht die finite Verbform an letzter Position.
    Nebensätze werden meist mit einer unterordnenden Konjunktion eingeleitet (z. B. weil, dass, als, bevor, nachdem, während, bis, damit, obwohl, ob, sodass).

    Bei langen Sätzen mit mehrteiligen Prädikatsteilen ist es manchmal gar nicht so einfach, alle Verbteile zu bestimmen. Da hilft dir dein Wissen über die Prädikatsklammer:
    Zwischen mehrteiligen Prädikatsteilen können andere Satzbausteine eingeschoben werden.

    • Er lässt sich die Haare in Jaques’ Friseursalon schneiden.