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Das Präteritum 06:36 min

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Transkript Das Präteritum

Vor langer Zeit lebte in diesem Wald ein mutiger Koala. Von seinem Haus blickte er jeden Tag auf einen dunklen Turm in der Ferne. Er hörte von einem Drachen in dem Turm und wollte herausfinden, ob dort wirklich einer wohnt. Eines Tages siegte seine Neugier, er packte seine Sachen und machte sich auf den Weg dorthin. Ben erzählt hier eine Geschichte in der Zeitform Präteritum. Aber was ist das Präteritum überhaupt? Ben erzählt eine Geschichte. Das passiert jetzt, also in der Gegenwart. Er erzählt etwas, dass bereits vorbei, also vergangen, ist. Es ist vor langer Zeit, wie zum Beispiel vor 100 Jahren, passiert. Seine Geschichte liegt in der Vergangenheit. Du kannst über die Vergangenheit in der Zeitform Präteritum schreiben. Das Präteritum wird oft beim Schreiben, wie zum Beispiel in Märchen verwendet. Schauen wir uns doch einmal an, wie die Geschichte weitergeht. Seine Freunde beobachteten den Koala. Sie fürchteten sich alle vor dem Drachen. Daher folgten sie ihm nicht. Kannst du die Verben in den Sätzen erkennen? Denk dran: Das Verb ist ein Tuwort. Es sagt dir also: Was tut er, sie oder es? Was geschieht? Die Freunde BEOBACHTETEN. Sie FÜRCHTETEN sich. Sie FOLGTEN ihm nicht. Die Verben in diesen Sätzen sind also „beobachteten“, „fürchteten“ und „folgten“. Sie sind in der Zeitform „Präteritum“ geschrieben. Aber woran kannst du das erkennen? Lass uns doch dazu die Verben in ihrer Präsensform betrachten: „beobachten“, „fürchten“ und „folgen“. Erkennst du einen Unterschied? Genau! Das Verb im Präteritum hat ein ZUSÄTZLICHES „t“. Du siehst hier ein zusätzliches „e“, zwei „t“s hintereinander kann man nicht hören, also muss ein „e“ dazwischen. Du kannst an dem zusätzlichen „t“ erkennen, dass die Verben im Präteritum sind. Schauen wir doch mal, was dem Koala alles auf seinem Weg passierte. Der Koala kletterte von Baum zu Baum. Nach einiger Zeit erreichte er den Turm. Er entdeckte einen Weg um den Turm herum. Kannst du die Verben in DIESEN Sätzen finden? KLETTERTE, ERREICHTE und ENTDECKTE. Kannst du bei diesen Verben ein „t“ entdecken? Genau! Auch diese Verben haben ein zusätzliches „t“. Sie stehen ebenfalls im Präteritum. Jetzt hast du schon einige Verben im Präteritum gesehen. Schauen wir uns doch einmal an, wie sie gebildet werden. Dazu nehmen wir uns das Verb „spielen“. Dies ist die Grundform des Verbs. Sie wird auch Infinitv genannt. Sie ist zusammengesetzt aus dem Wortstamm „spiel“ und der Endung „en“. Kennst du schon alle Präsensformen des Worts „spielen“? Ich spiele. Du spielst. Er / Sie / Es spielt. Wir spielen. Ihr spielt. Sie spielen. Mithilfe dieser kannst du nun ganz einfach das Präteritum bilden. Kannst du dich daran erinnern, woran du das Präteritum erkennen kannst? An dem zusätzlichen „t“. Du sagst zum Beispiel Ich spielte. Du spieltest. Er / Sie / Es spielte. Wir spielten. Ihr spieltet. Sie spielten. In allen Formen hast du den Wortstamm, das „t“ und dann eine Endung. Die Personalendungen des Präteritums sind e, est, e, en, et, en. Bei tt und tst kannst du das t nicht hören oder sprechen. Daher muss manchmal ein „e“ dazu. Wenn du ein Verb im Präteritum schreiben möchtest, kannst du dir immer die Präsensform zur Hilfe nehmen und dir dann überlegen, wo das „t“ hingehört. Der Koala ging um den Turm herum. Er fand keinen Eingang und sah nur ein Fenster ganz weit oben. Die Verben in diesen Sätzen sind GING, FAND und SAH. Auch diese Verben sind im Präteritum. Merke dir: Manchen Verben sehen im Präteritum anders aus. Diese nennt man unregelmäßige Verben. Schauen wir uns doch noch einmal an, was wir gelernt haben. Etwas aus der VERGANGENHEIT wird mit der Zeitform Präteritum berichtet. Es wird meistens in geschriebener Sprache verwendet. Du kannst an dem Verb in einem Satz erkennen, ob der Satz im Präteritum geschrieben ist. Bei den meisten Verben erkennst du das Präteritum an dem „t“. Es steht zwischen Wortstamm und Endung. Manche Verben werden anders gebildet, diese musst du auswendig lernen. Zurück zur Geschichte: Plötzlich öffnete sich eine Falltür und der Koala hörte ein fürchterliches Geräusch. War das etwa der Drache? Gibt es ihn in diesem Wald immer noch? Und dann war es doch nur eine Echse.

2 Kommentare
  1. Hallo Radju,
    vielen Dank für dein positives Feedback. Es freut uns zu hören, dass dir das Video so gut gefällt. Dies ist ein neues Video und die Übung ist noch in Arbeit. Du wirst hier also bald eine längere Übung finden. Viel Spaß weiterhin mit unseren Inhalten.

    Von Adina Schulz, vor 10 Tagen
  2. Das Video ist super aber die Aufgabe ist kurz.

    Von Radju, vor 10 Tagen