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Amazonas-Regenwald – es war einmal unsere Erde (Folge 5)

Der Amazonas-Regenwald ist das größte Regenwaldgebiet der Welt, das sich hauptsächlich in Brasilien befindet. Ursprünglich war er intakt, doch durch Kolonialisierung und Monokulturen ist er bedroht. Die Zerstörung des Regenwaldes schreitet voran und hat schwerwiegende globale Folgen. Interessiert? Im vollständigen Text erfährst du mehr über Umweltprobleme und Lösungsansätze.

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Es War Einmal Unsere Erde
Amazonas-Regenwald – es war einmal unsere Erde (Folge 5)
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse - Sekundarstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Amazonas-Regenwald – es war einmal unsere Erde (Folge 5) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Amazonas-Regenwald – es war einmal unsere Erde (Folge 5) kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse alles Wissenswerte zum tropischen Regenwald im Amazonas zusammen.

    Tipps

    Der natürliche Lebensraum der Elefanten liegt in Afrika und Asien.

    Auf den Plantagen werden vor allem Ölpalmen, Kaffee, Kakao und Soja angebaut. 80% der Sojabohnen weltweit kommen aus Brasilien, Argentinien oder der USA. Für den Anbau von Soja werden immer noch riesige Wald- und Savannenflächen abgeholzt.

    Drei Aussagen sind korrekt.

    Lösung

    Amazonien nennt man das Gebiet mit dem größten zusammenhängenden Regenwald der Welt. Der Name leitet sich vom Fluss Amazonas ab. Mit über 6000 km ist der Amazonas einer der längsten und wasserreichsten Flüsse der Erde. Er fließt durch den Regenwald und stellt zusammen mit seinen Nebenflüssen die wichtigste Verkehrsader Amazoniens dar. Dazu musst du wissen, dass viele Orte im tropischen Regenwald nur per Schiff erreicht werden können. Fracht- und Containerschiffe versorgen die Städte mit wichtigen Gütern und transportieren gleichzeitig auch die Rohstoffe Amazoniens auf diese Weise ab. Rohstoffe sind unter anderem Kautschuk, der besonders in der Automobilbranche vielfältig eingesetzt wird.

  • Stelle gegenüber, welche Ursachen und Folgen die Plünderung der Bodenschätze in Amazonien hat.

    Tipps

    Achte auf mögliche Konnektoren. Wenn zum Beispiel in einem Satz von Bodenschätzen die Rede ist, so muss es darum auch in dem entsprechenden Folgesatz gehen.

    Die Abholzung des Regenwaldes wirkt sich auf die Temperaturen und die Niederschläge der Region aus.

    Lösung

    Carajás liegt im tropischen Regenwald, im Norden von Brasilien, und gilt als eine der größten Eisenerzminen der Welt. So führte der Erzbergbau jedoch zum Abbau ganzer Berge in Amazonien und erforderte die Anlage von Stauseen, die Tausende von Quadratkilometern Regenwald überfluteten. In Folge dessen verloren nicht nur mehr als zehntausende Waldbewohner ihre Heimat - dies führte auch zu einer Entwaldung eines Gebiets von mehr als 100.000 Quadratkilometern. Das entspricht einer Fläche, die größer ist als Österreich. Der ständig wachsende Bedarf an Holzkohle führt bis heute zu immer neuen Rodungen. Das Beispiel Carajás zeigt dir also, dass hinter der Plünderung Amazoniens die Notwendigkeit steckt, Amazonien wirtschaftlich zu erschließen, um den Lebensstandard der Industrieländer zu halten und auszubauen.

  • Bestimme die Bedeutung des tropischen Regenwaldes für das Weltklima.

    Tipps

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Im Video werden vielfältige Ursachen für die Rodung des Regenwaldes angegeben. Sieh dir die entsprechende Stelle am besten gleich nochmal an!

    Lösung

    Hast du davon gehört, dass es im Sommer 2019 zu verheerenden Bränden im brasilianischen Regenwald gekommen ist? Vor dem Hintergrund, dass der Amazonas-Regenwald als die Lunge der Welt gilt, haben sich nicht nur Expertinnen und Experten die Frage gestellt, welche Auswirkungen die Brände auf das Weltklima haben. Schnell kursierte dabei auch das Gerücht, dass der Amazonas-Regenwald der größte $\text{CO}_2$-Speicher der Welt sei. Das ist jedoch nur eingeschränkt richtig. Zwar kann pflanzliche Biomasse $\text{CO}_2$ in Kohlenstoffverbindungen umwandeln und sie entsprechend speichern. Doch die größten natürlichen Speicher für Kohlenstoff sind nicht die Regenwälder, sondern die Ozeane. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) geht dabei davon aus, dass etwa 30 Prozent des jährlich produzierten $\text{CO}_2$ von den Ozeanen gespeichert werden, genauer gesagt von Meereslebewesen wie den Algen.

    Quelle: Südkurier. URL: https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Wie-wichtig-ist-der-Regenwald-fuer-das-Weltklima-wirklich-Antworten-gibt-der-Faktencheck;art409965,10257016, [abgerufen am 28.08.2019].

  • Erläutere, welche Probleme sich aus der Plantagenwirtschaft im tropischen Regenwald ergeben.

    Tipps

    Export bedeutet, dass ein Land seine Güter oder Dienstleistungen aus dem Inland in das Ausland verkauft. Import heißt hingegen, dass ein Land einem anderen Land seine Produkte abkauft, d. h. sie in sein Land einführt.

    Mit der Eroberung Südamerikas durch die Europäer im 15. Jahrhundert folgte eine jahrhundertelang andauernde Zeit der Kolonialpolitik.

    Lösung

    Obwohl du heute daran gewöhnt bist, Bananen meist sogar relativ preisgünstig in jedem Supermarkt kaufen zu können, ist dies keine Selbstverständlichkeit und lediglich unserem Weltmarkt zu verdanken. Die Banane ist nämlich eine tropische Waldpflanze, die Deutschland extra importieren muss. 2010 kamen jeweils 31 Prozent der Bananen aus Ecuador oder Kolumbien. Hier werden sie rund um das Jahr auf Plantagen angebaut. Leider zieht die Plantagenwirtschaft und der Bedarf von Gütern aus dem Amazonasgebiet auch Konsequenzen nach sich, die für die Umwelt und den Einheimischen vor Ort oft eine Bedrohung darstellt.

  • Stelle die Unterschiede zwischen einem tropischen Regenwald und einem sommergrünen Laubwald gegenüber.

    Tipps

    Hast du im Video gut aufgepasst, als der Meastro von der Bedeutung der Baumkronen gesprochen hat? Diese bilden nicht nur ein Dach, sondern nehmen auch einen Großteil des Sonnenlichts auf. Was denkst du wohl, welche Arten von Bäumen darunter wachsen?

    Sommergrüne Laubwälder sind vor allem auf der Nordhalbkugel zu finden.

    Tropische Regenwälder existieren beiderseits des Äquators bis ungefähr zum 10. Breitengrad.

    Sommergrüne Laubwälder kommen auf den Britischen Inseln, aber auch in Europa sowie in Russland, China, Korea und Japan vor.

    Tropische Regenwälder sind in Süd- und Mittelamerika, Afrika, Asien und sogar Australien zu finden.

    Lösung

    Während der sommergrüne Laubwald in den gemäßigten Zonen dem Kreislauf der Jahreszeiten unterliegt, sind die tropischen Regenwälder immergrün, da hier rund ums Jahr die gleichen Klimabedingungen herrschen. Erinnerst du dich noch, dass das Klima auch für die Vegetationszonen verantwortlich ist? Das ist auch der Grund, warum in der gemäßigten Klimazone der sommergrüne Laubwald vorherrscht. In den Zonen hingegen, in denen der Winter noch länger und strenger ist als in der gemäßigten Klimazone, kommen überwiegend Nadelbäume vor, wie immergrüne Kiefern, Fichten oder Tannen. Das ist zum Beispiel in Kanada, aber auch in Russland der Fall. In den Tropen hingegen, wo die tropischen Regenwälder wachsen, ist das Klima im ganzen Jahr feuchtwarm. Das führt zu einem kräftigen Pflanzenwachstum und gibt dem Regenwald sein grünes, saftiges Aussehen.

  • Zeige den Unterschied zwischen Dauerfeldbau und Wanderfeldbau auf.

    Tipps

    Primärwald ist unberührter Wald. Dieser ist weitestgehend naturbelassen und ursprünglich. Als Sekundärwald beschreibt man die Vegetation, die der nachdem vom Menschen zerstörte Primärwald auf natürliche Weise ausbildet.

    Unter dem Begriff Wanderfeldbau versteht man, dass nicht nur die Brandrodungsfläche, sondern auch die Siedlung verlegt wird, wenn die Bodenfruchtbarkeit abgenommen hat.

    Lösung

    Obwohl im tropischen Regenwald ideale klimatische Bedingungen für den landwirtschaftlichen Anbau vorherrschen, ist der Boden nur wenig fruchtbar und macht die Agrarwirtschaft hier sehr mühsam. Um überhaupt Felder anlegen zu können, muss durch Rodung Platz geschaffen werden. Oft wendet man dabei die sogenannte Brandrodung an, da die Asche der verbrannten Bäume den Boden zusätzlich düngt. Jedoch sinkt die Bodenfruchtbarkeit rasch ab, sodass nach etwa drei bis fünf Jahren die Rodungsinsel aufgegeben werden muss und man eine neue Brandrodungsfläche vorbereitet. Sofern diese nicht in der Nähe der Siedlung angelegt werden kann, wird auch die Siedlung verlegt. Diesen Prozess nennt man Wanderfeldbau. Zwar werden die Rodungsflächen mit der Zeit wieder von Bäumen und Sträuchern bewachsen, doch wird nie wieder die Üppigkeit des ursprünglichen Regenwaldes erlangt, weswegen man von Sekundärwald spricht. Da die Bevölkerungszahl in den tropischen Regenwäldern stark gestiegen ist und zugleich die Anfrage nach den Anbauprodukten aus den Tropen wächst, ist man zum Dauerfeldbau übergegangen. Dabei bleiben die Siedlungen dauerhaft bewohnt und es werden nur die Felder verlegt. Viele Häuser verfügen darüber hinaus über einen Hausgarten, wo alles für den täglichen Bedarf kultiviert wird.