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Präpositionen – nach Bedeutung

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Team Digital
Präpositionen – nach Bedeutung
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Präpositionen – nach Bedeutung

Nach dem Schauen dieses Videos wirst du wissen, was Präpositionen sind und wie man diese nach Bedeutung einteilen kann.

Zunächst lernst du, dass Präpositionen eine eigene Wortart sind. Anschließend zeigen wir dir, welche Wörter oder Wortgruppen Präpositionen begleiten. Abschließend lernst du, in welche Klassen bzw. nach welcher Bedeutung man Präpositionen einteilen kann.

Lerne etwas über Präpositionen, indem du Deri bei seinem nächtlichen Spaziergang durch den Stadtpark begleitest.

Das Video beinhaltet Schlüsselbegriffe, Bezeichnungen und Fachbegriffe wie Präposition, Verhältniswort, lokale Präposition, temporale Präposition, modale Präposition, kausale Präposition, örtliches Verhältnis, zeitliches Verhältnis, Art und Weise einer Beziehung, Grund einer Beziehung, Wortart.

Bevor du dieses Video schaust, solltest du bereits wissen, was Nomen bzw. Nomengruppen sind.

Nach diesem Video wirst du darauf vorbereitet sein, Präpositionen und ihren Kasus kennenzulernen.

Transkript Präpositionen – nach Bedeutung

Während eines nächtlichen Spaziergangs genießt Deri den Mondschein. Oh! Was war denn das?! Davon muss Deri sofort seiner Freundin Smilla erzählen. Und wir lernen dabei „Präpositionen nach ihrer Bedeutung“ kennen. Aber was sind eigentlich Präpositionen? Und welche Merkmale haben sie? Präpositionen sind eine eigene Wortart. Sie können einen Grund einleiten („Deri ist WEGEN letzter Nacht total aufgeregt“), oder die Art und Weise beschreiben, („Er war OHNE Smilla unterwegs“). Weil Präpositionen auch zeitliche, („Es war kurz VOR Mitternacht“), oder örtliche Verhältnisse angeben, („IN dem Teich sah er etwas“), nennt man sie auch „Verhältniswörter“. Präpositionen sind NICHT flektierbar, also nicht veränderbar. Das heißt, sie behalten ihre Form immer bei. Allerdings können sie manchmal mit einem bestimmten Artikel verschmelzen. Aus „in dem Teich“ wird so z. B. „IM Teich“. Außerdem stehen Präpositionen immer vor einem Nomen, Pronomen oder einem nominalisierten Wort bzw. einer Wortgruppe. Deri will Smilla ganz genau erzählen, was er erlebt hat. „Ich habe gesehen, wie etwas Großes durch den Teich schwamm.“ Findest du die Präposition in diesem Satz? Durch. Mit der Präposition „durch“ wird ein örtliches Verhältnis beschrieben. Der Fachbegriff lautet „lokale Präposition“. Wir erfahren, WO sich etwas Großes befand: im Teich. Andere Präpositionen dieser Art wären z. B. „in“, „aus“, „um“, „an“, „unter“, „über“, „vor“, „hinter“ oder „bei“. WO steht Deri? Kannst du die fehlende Präposition einsetzen? Deri steht dem Baum.

Deri steht NEBEN dem Baum. Smilla hat bereits eine Ahnung, WAS Deri da gesehen haben könnte... „Vor einer Stunde kam im Radio, dass ein wildes Tier ausgebrochen ist!“ Auch das Wort „vor“ ist eine Präposition. In diesem Beispiel gibt sie ein ZEITLICHES Verhältnis an. Man spricht von einer „temporalen Präposition“. Wir erfahren, WANN die Radiomeldung gesendet wurde: vor einer Stunde. Weitere Präpositionen, die genutzt werden können, um zeitliche Verhältnisse zu beschreiben, sind z. B. „nach“, „innerhalb“, „gegen“, „während“, „um“, „bis“, oder „in“. WANN hörte Smilla Radio? Versuche, die fehlende Präposition zu finden! Smilla hörte 07.30 Uhr Radio. Smilla hörte UM 07.30 Uhr Radio. Hat Deri womöglich das ausgebrochene Wildtier gesehen? „Ohne meine Brille konnte ich nur einen Schnabel erkennen.“ Gibt es auch HIER eine Präposition?

Ja, „ohne“. Sie macht eine Angabe über die Art und Weise einer Beziehung. Dazu sagt man „modale Präposition“. Wir erfahren, WIE Deri gestern versucht hat, etwas Genaueres zu erkennen: OHNE seine Brille. Es gibt noch andere Präpositionen, die du nutzen kannst, um eine Angabe über die Art und Weise einer Beziehung zu machen, z. B. „statt“, „außer“, „mit“ oder „gegen“. WIE war Deri unterwegs? Füll die Lücke im Satz: Deri war Fuß unterwegs.

Deri war zu Fuß unterwegs. Ein Tier scheint es auf jeden Fall gewesen zu sein. „Aufgrund des Schnabels dachte ich, es sei eine Ente.“

Was ist jetzt die Präposition?

Aufgrund. Mit der Präposition „aufgrund“ wird eine Angabe zu einem Grund einer Beziehung gemacht. Mit solch einer Präpositionen kann man aber auch einen Zweck oder eine Ursache beschreiben. Der Fachbegriff dafür ist „kausale Präposition“. Wir erfahren, WARUM Deri sofort an eine Ente dachte: wegen des Schnabels, den er sehen konnte. Ander Präpositionen dieser Art sind z. B. „wegen“ oder „trotz“. WARUM ist es seltsam, dass Deri dennoch nicht weiß, was er gesehen hat? Weißt du, welche Präposition in die Lücke passt? Deri hatte seiner Vermutung keine Ahnung.

Deri hatte trotz seiner Vermutung keine Ahnung. „Plötzlich lugte der Schwanz eines Bibers hinter dem Felsen hervor!“ Was soll das denn für ein Tier gewesen sein?! Bevor wir herausfinden, was Deri WIRKLICH gesehen hat, hier nochmal das Wichtigste im Überblick: Präpositionen sind eine eigene Wortart. Man nennt sie auch Verhältniswörter. Man kann sie nach ihrer Bedeutung in vier Klassen unterteilen: Präpositionen, die ein örtliches Verhältnis beschreiben, sind z. B. „in“, „aus“, „um“, „an“, „unter“, „über“, „vor“, „hinter“ oder „bei“. Du erfragst sie mit „wo?“. Mit den Präpositionen „nach“, „innerhalb“, „gegen“, „während“, „um“, „bis“ oder „in“ kannst du auch zeitliche Verhältnisse beschreiben. Du erfragst sie mit „wann?“, „wie lang?“ oder „seit wann?“ Manche Präpositionen eignen sich, um eine Angabe über die Art und Weise einer Beziehung zu machen: z. B. „ohne“, „statt“, „außer“, „mit“ oder „gegen“. Du kannst mit „wie?“ oder „auf welche Art und Weise?“ nach ihnen fragen. Mit den Präpositionen „aufgrund“, „wegen“ oder „trotz“ kannst du Angaben über den Grund einer Beziehung machen. Du fragst dann „warum?“ oder „aus welchem Grund?“ Wie du vielleicht schon gemerkt hast, lassen sich manche Präposition mehreren Typen zuordnen.

Nanu? Wer ist denn das? „Hallo ich bin Shirin Schnabeltier und neu in der Nachbarschaft“ Ahhh!

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. cool

    Von Hubert, vor 4 Tagen
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