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Indirekte Rede – Überblick

Erfahre alles über die indirekte Rede auf Französisch: von der Bildung bis zu den Regeln. Ideal für Nacherzählungen und Zeitungsartikel. Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text.

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Die Autor*innen
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Nele Améry
Indirekte Rede – Überblick
lernst du im 1. Lernjahr - 2. Lernjahr

Indirekte Rede – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Indirekte Rede – Überblick kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib an, welche Sätze in der direkten und indirekten Rede sind.

    Tipps

    Die indirekte Rede kannst du an dem que erkennen.

    In der indirekten Rede erzählt jemand von etwas, was schon gesagt wurde.

    Lösung

    In der direkten Rede fragt oder erzählt jemand direkt seine Meinung. Es ist die gesprochene Rede. Man kann sie zum Beispiel an einem Fragezeichen erkennen.

    In der indirekten Rede gibt es immer das Wort que. Und du siehst immer ein einleitendes Verb. Ganz oft ist es il dit (er sagt). Aber il raconte (er erzählt) leitet auch die indirekte Rede ein.

  • Wo hörst du welchen Satz in der indirekten Rede?

    Tipps

    In den gesprochenen Sätzen hörst du Sätze in der indirekten Rede, während die geschriebenen Sätze in der direkten Rede stehen.

    Versuche, aus dem Hörtext die Veränderungen der indirekten Rede rauszuhören. Bei der Umformung von der direkten in die indirekte Rede verändern sich die Personalpronomen, Verbformen, Reflexivpronomen und Possessivbegleiter.

    Lösung

    Wenn man die direkte Rede in die indirekte setzt, muss man ein paar Veränderungen vornehmen:

    <bp>

    • Zunächst einmal muss das Personalpronomen geändert werden, denn im ersten Hörtext ist eindeutig ein il statt ein je zu hören.
    • Das bedeutet, dass man auch im Nebensatz die dritte Person benutzen muss. Je, tu werden durch il/elle ersetzt, nous, vous durch ils/elles.
    • Da du das Personalpronomen veränderst, musst du das Verb an das neue Subjekt anpassen. Je suis wird also zu il est (erster Satz), je profite zu il profite (dritter Satz), je sens zu il sent (vierter Satz).
    • Falls das Personalpronomen bereits in der dritten Person Singular oder Plural steht, bleibt es unverändert: Il fait très chaud.Il dit qu'il fait très chaud.
    • Wenn das Verb reflexiv ist, wie im dritten Satz (me sens), muss auch das Reflexivpronomen angepasst werden: me wird dann zu se.
    • Denk auch daran, dass Possessivbegleiter angepasst werden müssen, wie zum Beispiel im vierten Satz: mes wird in der dritten Person zu ses.
    <bp>

    Hier siehst du noch einmal die richtigen Kombinationen aus den Sätzen in der direkten und indirekten Rede:

    • Je suis à Madrid.Il dit qu'il est à Madrid.
    • Il fait très chaud.Il dit qu'il fait très chaud
    • Je profite de la ville.Il dit qu'il profite de la ville.
    • Je me sens bien dans mes nouvelles chaussures.Il dit qu'il se sent bien dans ses nouvelles chaussures.
  • Arbeite die indirekte Rede heraus.

    Tipps

    Wann wird que apostrophiert?

    Vor que braucht man ein Einleitungsverb.

    Lösung

    In der indirekten Rede steht das Einleitungsverb in der dritten Person. Er sagt, dass er duscht. Du musst also im ersten Satz das Reflexivpronomen me zu se umändern.

    Es wird immer ein Einleitungsverb benutzt, meist il dit, so wie im zweiten Satz. Nachher muss man que verwenden. Vor il wird qu' wegen des Vokals apostrophiert (dritter Satz).

    Im vierten Satz ist das Subjekt je. Der Berichterstatter ist aber il. Er sagt, dass er Fotos macht. Das Pronomen je wird also zu il.

    Genauso geht es den Possessivbegleitern, so wie im fünften Satz. Wir finden in der indirekten Rede ses, statt mes. Er sagt ja, dass es seine (und nicht meine) Sonnenbrille ist.

  • Untersuche die Veränderungen in der indirekten Rede.

    Tipps

    Denk daran, dass que immer verwendet wird.

    Vergiss nicht, Pronomen und Begleiter anzugleichen.

    Lösung

    In der indirekten Rede muss man immer que haben (fünfter Satz), oder qu' (dritter und vierter Satz), wenn il und elle folgen, weil sie mit einem Vokal anfangen. Der Einleitungssatz lautet oft il dit (Satz fünf).

    Pronomen und Begleiter stehen hier in der dritten Person.

    • Je wird zu il (erster Satz). Du musst dementsprechend das Verb an passen: il va.
    • Der Possessivbegleiter mes zu ses (zweiter und fünfter Satz).
    • Und das Reflexivpronomen me wird zu se (dritter Satz).
    • Im fünften Satz muss das Verb fait in der dritten Person stehen, weil sich das Subjekt verändert hat.
    • Im vierten Satz muss das Verb dors angepasst werden: il dort.

  • Bestimme die Regel der indirekten Rede.

    Tipps

    Hier ein Beispiel:

    Je suis à Madrid. → Il dit qu'il est à Madrid.

    Lösung

    Im Unterschied zum Deutschen und Englischen benutzt man in der indirekten Rede im Französischen immer que nach dem Einleitungssatz. Wenn der Einleitungssatz im Präsens steht, dann brauchst du zum Glück die Zeit des Verbs nicht anzupassen. Dafür musst du aber Pronomen, Begleiter und Verben anpassen: Je wird zu il, weil der Einleitungssatz mit il anfängt. Und du sagst ja auch im Deutschen: Er sagt, dass er in Madrid ist. Deswegen muss auch das Verb von suis zu est angepasst werden.

    Adjektive bleiben in der indirekten Rede unverändert. Wenn das Einleitungsverb in der Vergangenheit steht, musst du die Zeit in der indirekten Rede verändern, aber das ist schon eine andere Geschichte.

  • Entscheide, wie der Satz in der indirekten Rede lauten muss.

    Tipps

    Der Einleitungssatz ist im Präsens, deswegen bleibt die Zeitform gleich.

    Hast du que vielleicht vergessen?

    Hast du daran gedacht, alle Pronomen und Begleiter anzupassen?

    Lösung

    Nach jedem Einleitungssatz musst du que hinschreiben, oder qu' vor elle im Satz drei.

    • Im ersten Satz musst du zusätzlich mon zu son verändern.
    • Im zweiten Satz: j' wird zu tu, weil der Einleitungssatz in der zweiten Person Einzahl steht. Vergiss nicht, das Verb auch richtig zu beugen: tu aimes.
    • Im dritten Satz wird das Personalpronomen je zu elle und das Reflexivpronomen muss auch zu se verändert werden.
    • Im vierten Satz bleibt das Personalpronomenje, weil der Einleitungssatz auch mit je anfängt. Danach muss gar nichts mehr angepasst werden.