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„Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt)

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„Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt)
lernst du in der Sekundarstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema „Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt)

Klara Wäscher wird von Alfred Ill geschwängert, der um seine Vaterschaft zu leugnen, 2 Zeugen besticht. Nachdem vom Gericht die Vaterschaft nicht abschließend geklärt werden kann, verlässt die Hauptfigur in Dürrenmatts Drama das kleine Städtchen Güllen. Wird sie zurückkehren? Friedrich Dürrenmatts tragische Komödie "Der Besuch der alten Dame" kreist um die Rache einer älteren, reichen Frau an ihrem einstigen Geliebten, der sie in der Jugend verraten hat. Mit welchen Mitteln sie dies einstellt, erfährst du in diesem Video. Viel Spaß!

Transkript „Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt)

Vorgeschichte

„Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt ist eine Komödie mit tragischen Elementen. Entscheidend ist für sie die Vorgeschichte. Ohne diese wäre die Handlung des Stückes überhaupt nicht möglich.

Der Ort des Geschehens ist das beschauliche Güllen. Klara Wäscher ist ein junges Mädchen aus einfachem Hause. Sie hat eine heimliche Liebesaffäre mit dem ebenfalls jungen Alfred Ill. Als Klara schwanger wird, verleugnet Ill die Vaterschaft.

Für die folgende Gerichtsverhandlung besticht er zwei Zeugen mit banalem Schnaps. Diese behaupten daraufhin, ebenfalls mit Klara geschlafen zu haben. So kann die Vaterschaft nicht sicher festgestellt werden. Klara muss Güllen entehrt und verarmt verlassen. Ihr Kind muss sie nach der Geburt abgeben und wird Prostituierte. Erst die Ehe mit einem ihrer Kunden gibt ihrer Entwicklung eine neue Richtung. Durch den Milliardär namens Zachanassian gelingt ihr der soziale und finanzielle Aufstieg.

Erster Akt

45 Jahre später ist Klara eine abgebrühte Frau. Von Unfällen und zahlreichen Ehen gezeichnet sinnt sie auf Rache. Diese bereitet Klara von langer Hand vor: Mit Hilfe ihres Geldes manipuliert und ruiniert sie die Industrie von Güllen. Nun kann sie als Milliardärin Claire Zachanassian in ihre verarmte, heruntergekommene Heimatstadt zurückkehren. Zur Unterstützung bietet sie den Einwohnern eine Milliarde an. Als Bedingung dafür will sie Gerechtigkeit. Die sieht sie in einem Mord an ihrem treulosen und verschwörerischen Ex-Liebhaber Alfred Ill.

Zunächst lehnen die Einwohner ihr Angebot schockiert ab. Nach und nach bröckelt jedoch die oberflächliche Fassade der bürgerlichen Moral. Claire Zachanassians letzte Worte im ersten Akt lauten: "Ich warte." Sie dienen als Vorausdeutung für den zweiten Akt.

Zweiter Akt

Der zweite Akt zeigt, wie Claire Zachanassian auf dem Balkon ihres Gasthauses thront und auf die Güllener herabblickt. Sie beobachtet und belauert den allmählichen Moralverfall der Einwohner.

Die Menschen werden von der Aussicht auf die große Geldsumme schrittweise korrumpiert. Der Einkauf auf Pump greift um sich wie eine Seuche. Als Symbol für den bedrohten Ill dient Zachanassians schwarzer Panther. Dieser bricht aus, wird gejagt und schließlich getötet. Die Bürger distanzieren sich immer mehr von ihren moralischen Prinzipien.

Ill erkennt langsam seine bedrohliche Lage. Zunächst erhält er noch Solidaritätsbekundungen von seinen Mitmenschen. Er muss aber feststellen, dass diese immer mehr wertvolle Waren in seinem Laden kaufen und anschreiben lassen. Sie können die Waren nur bezahlen, wenn sie die Forderung der alten Dame erfüllen.

Ill sucht daraufhin Hilfe. Bei der Polizei stellt er fest, dass der Polizist neue gelbe Schuhe und einen Goldzahn trägt. Er hat sich also von dem verlockendem Reichtum korrumpieren lassen – genau wie die anderen Güllener. Eingreifen will er nicht. Der Bürgermeister behauptet heuchlerisch, dass Ill nicht bedroht werde.

Selbst der Pfarrer kann ihm nicht mehr helfen. Er rät Ill, stattdessen die Flucht anzutreten. Doch sein Fluchtversuch scheitert. Die Güllener folgen ihm auf dem Weg zum Bahnhof. Er befürchtet, dass diese ihn mit Gewalt zurückhalten wollen, wenn er in den Zug steigt. Ill lässt es nicht darauf ankommen und fährt nicht weg. Es bleibt also offen, was die Güllener wirklich getan hätten.

Dritter Akt

Als Vorausdeutung für den dritten Akt dient Ills Erkenntnis am Ende des zweiten Aktes: "Ich bin verloren!" Folgerichtig kreist der dritte und letzte Akt dann um Ills Tod.

Alfred Ill wird sich mehr und mehr seiner Schuld bewusst. Er gibt es deshalb auf, um sein Leben zu kämpfen. Ill steht zu seiner Schuld. Er ist bereit, sein Schicksal zu akzeptieren. Die Bürger Güllens hingegen werden mit steigendem Konsum immer selbstgerechter. Schließlich sind sie so hoch verschuldet, dass sie Ill ermorden müssen. Diese Tötung wird heuchlerisch als Prozess der Gerechtigkeit inszeniert.

Die Weltpresse ist anwesend und beobachtet den ganzen Vorgang. Sie interpretiert ihn aber auf groteske Weise völlig falsch. Auch die Presse als kritischer Beobachter und Warner versagt hier also. Selbst der Arzt als Vertreter des sozialen Bereiches folgt Claires Aufforderung vom Beginn des Stückes. Er diagnostiziert bei Ill lediglich einen Herzinfarkt.

Bezug zur Vorgeschichte

Damit schließt sich der Kreis zur Vorgeschichte. Claire Zachanassian alias Klara Wäscher bekommt ihre Rache. Sie lässt den Verräter von einst richten. Auch an den Güllenern kann sie sich so rächen Sie korrumpiert eben jene Moral, die damals die Basis für das Verstoßen der schwangeren Klara war – und dies, ohne dass es den Güllenern bewusst wird.

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. Der helle Wahnsinn

    Von Dfb U Teams 19 2, vor mehr als einem Jahr
  2. mega gutes Video :)))))
    durch das Video habe ich nochmal einen gesamten Überblick über die einzelnen Personen bekommen .
    Am Anfang der Lektüre habe ich Claire Zachanassian nicht so gut verstehen können , weil sie schon sehr gefühlslos war. Aber wenn man sich so richtig in Claire hinein versetzt kann man sie verstehen. Ich meine , wenn man damals ein lediges Kind bekommen hat, dann wurde man sozial ausgegrenzt. Gedemütigt musste sie Güllen verlassen und ein Jahr später ist ihr Kind, das sie abgeben musste, gestorben . ill hat sein leben gewählt und Claire in ihres gezwungen. Wenn man all das weiß , versteht man die Beweggründe besser :)
    also danke nochmal
    Top Video!!!!!

    Von Edithstadler, vor fast 4 Jahren
  3. Super Video und super Übungen !!!!

    Von Adrian Sutter, vor mehr als 4 Jahren
  4. Sehr schön gemacht und gut verständlich.

    Von Checker24, vor etwa 5 Jahren
  5. Hallo, einen Gegenwartsbezug kannst du überall dort herstellen, wo eine Gruppe von Menschen durch Geld an die Grenzen ihrer Moral geführt wird, wo scheinbar zivilisierte Menschen durch Kapitalismus korrumpiert werden. Dabei muss es kein bestimmtes Ereignis der letzten Jahre sein, worauf sich das Drama beziehen lässt, du kannst es auch auf aktuelle gesellschaftliche Zustände allgemein beziehen, z.B. dass Flüchtlinge von manchen Menschen nicht akzeptiert werden aufgrund eigener finanzieller und sozialer Abstiegsängste.

    Beste Grüße
    Deine Redaktion

    Von René Perfölz, vor mehr als 5 Jahren
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„Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video „Der Besuch der alten Dame“ – Inhaltsangabe (Dürrenmatt) kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne den Grund für Claires Rückkehr nach Güllen.

    Tipps

    Erinnerst du dich daran, was in der Vorgeschichte passiert ist?

    Lösung

    Der Grund für Claires Rache liegt in der Vergangenheit und in der Vorgeschichte. Vor 45 Jahren hatte sie eine heimliche Liebesaffäre mit Alfred Ill. Als Claire – damals noch Klara Wäscher – schwanger wird, verleugnet Alfred Ill die Vaterschaft. Für die folgende Gerichtsverhandlung besticht er zwei Zeugen, sodass sie behaupten, ebenfalls mit Klara geschlafen zu haben. So kann die Vaterschaft nicht sicher festgestellt werden. Klara muss Güllen entehrt verlassen und ihr Kind nach der Geburt abgeben: Sie wird eine Prostituierte. Als Rache an Alfred Ill bietet sie den Bewohnern von Güllen nun 1 Milliarde für seinen Tod.

  • Formuliere eine Einleitung für eine schriftliche Inhaltsangabe zum Drama „Der Besuch der alten Dame“.

    Tipps

    In der Vorgeschichte hieß die Protagonistin Klara Wäscher. Bei der Rückkehr in ihre einstige Heimatstadt trägt sie einen leicht veränderten Vornamen.

    Lösung

    In die Einleitung einer Inhaltsangabe gehören Informationen über Autor, Titel, Genre, Entstehungszeit und ein kurzer Abriss der Handlung bzw. des zentralen Themas.

    „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt ist eine Tragikkomödie, da sie tragische und komische Elemente miteinander vereint. Entscheidend ist für sie die Vorgeschichte. Ohne diese wäre die Handlung des Stückes überhaupt nicht verständlich. Schauplatz ist die Stadt Güllen. Einst wurde hier die Protagonistin Claire Zachanassian – damals noch Klara Wäscher – von ihrem damaligen Liebhaber Alfred Ill im Stich gelassen, der die Vaterschaft des gemeinsamen Kindes nicht anerkannte. Claire musste die Stadt entehrt und verarmt verlassen. Nun kehrt sie zurück, um sich an Alfred Ill zu rächen.

  • Erläutere die Vorgeschichte.

    Tipps

    Lies dir alle Textausschnitte durch, bevor du mit dem Sortieren beginnst.

    Lösung

    Die Vorgeschichte im Drama „Der Besuch der alten Dame“ ist deshalb so wichtig, weil sie die Motivation für das Verhalten von Claire Zachanassian – nämlich die Rache an Allfred Ill – erklärt. Ohne diese Vorgeschichte könnten die Ereignisse nicht auf solche Weise verlaufen und verstanden werden.

    Klara Wäscher hatte damals vor 45 Jahren eine heimliche Liebesaffäre mit Alfred Ill. Als Klara schwanger wurde, verleugnete er allerdings die Vaterschaft des gemeinsamen Kindes. In der darauffolgenden Gerichtsverhandlung bestach er zwei Zeugen, die ebenfalls zugaben, mit Klara geschlafen zu haben. Dadurch konnte die Vaterschaft nicht eindeutig festgestellt werden. Klara verließ daraufhin Güllen entehrt und verarmt. Sie musste das Kind abgeben und arbeitete als Prostituierte. Erst durch die Heirat mit dem Milliardär Zachanassian gelang ihr der soziale Aufstieg. Durch ihren Einfluss manipulierte sie die Industrie Güllens und trieb sie damit in den finanziellen Ruin. Jetzt verlangt sie Gerechtigkeit. Sie bietet den verarmten und unwissenden Güllenern eine Milliarde für den Tod Alfred Ills.

  • Entscheide, welche Aussage zu welcher Person gehört.

    Tipps

    Überlege, welche Meinungen die aufgezählten Figuren im Stück vertreten. Welche Aussage passt zu der jeweiligen Meinung?

    Der Bürgermeister vertritt mit seiner Meinung die Gemeinschaft von Güllen.

    Welche Person ist streng genommen Schuld daran, dass Klara Wäscher zu Claire Zachanassian wurde?

    Lösung

    Claire Zachanassian
    Claire ist mittlerweile Milliardärin. Durch ihren finanziellen und sozialen Einfluss gelang es ihr, die Industrie und Wirtschaft von Güllen zu ruinieren. Das tat sie zur Vorbereitung ihres Racheplans. Die Bewohner sind jetzt bedürftiger, ihr Angebot von einer Milliarde anzunehmen, um ihre Situation zu verbessern. Das Zitat „[...] mit meiner Finanzkraft leistet man sich eine Weltordnung.“ drückt aus, dass Claire sich mit ihrem Geld die Welt ordnen kann, wie es ihr gefällt.

    Alfed Ill
    Der Auslöser für Klaras Verlassen ihrer Heimatstadt war das Verhalten von Alfred Ill. Er verleugnete die Vaterschaft des gemeinsamen Kindes und ließ Klara als Hure darstehen.

    Polizist
    Alfred Ill sucht Hilfe bei der Polizei, da er sich zunehmend bedroht fühlt. Der Polizist versichert ihm, dass er nichts zu befürchten hat – gleichzeitig bemerkt Ill, dass er neue Schuhe und einen Goldzahn trägt. Auch er geht demnach davon aus, dass die Stadt bald zu Reichtum kommen wird.

    Pfarrer
    Als Alfred Ill schließlich beim Pfarrer Hilfe sucht, rät dieser ihm, die Flucht anzutreten. Auch er kann ihm nicht mehr helfen.

    Bürgermeister
    Der Bürgermeister vertritt in seiner Rolle die Meinung der Gemeinschaft von Güllen – der Bürger. Das Zitat „Noch sind wir in Europa, noch sind wir keine Heiden.“ steht zu Beginn der Ereignisse und ist die erste Reaktion auf Claires Angebot, der Stadt eine Milliarde für Alfred Ills Tod zu zahlen. Die Bürger sind zunächst empört und lehnen das Angebot strikt ab.

    Quelle: Dürrenmatt, Friedrich: Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie. Diogenes Verlag 1980, S. 91, 102, 63, 76, 50.

  • Fasse den Inhalt des Dramas zusammen.

    Tipps

    Achte auf die Satzzeichen und Signalwörter wie und. Das kann dir schon Hinweise auf die richtige Reihenfolge geben.

    Lösung

    Das Werk „Der Besuch der alten Dame“ ist eine Tragikkomödie in drei Akten von Friedrich Dürrenmatt aus dem Jahr 1956. Sie vereint tragische und komische Elemente miteinander.
    Die Geschichte spielt in der Stadt Güllen und handelt von der Milliardärin Claire Zachanassian, die in ihre Heimat zurückkehrt, um Rache an ihrem ehemaligen Liebhaber Alfred Ill zu nehmen. Dieser hatte die Vaterschaft des gemeinsamen Kindes verleugnet, woraufhin Claire – damals Klara Wäscher – die Stadt entehrt und verarmt verlassen musste. Sie war gezwungen, das Kind wegzugeben und arbeitete fortan als Prostituierte. Erst durch die Heirat mit dem Milliardär Zachanassian gelang ihr der soziale Aufstieg. Durch ihren erlangten Einfluss trieb sie die Industrie Güllens in den finanziellen Ruin. Jetzt bietet sie den Einwohnern eine Milliarde für den Tod Alfred Ills.

  • Beschreibe den Inhalt der einzelnen Akte.

    Tipps

    Lies dir erst alle Textausschnitte durch, um dir einen Überblick zu verschaffen. Wenn du dann die einzelnen Handlungen in eine chronologische Abfolge bringst, fällt es leichter, die Akte zuzuordnen.

    Lösung

    1. Akt
    Claire Zachanassian kehrt nach 45 Jahren zurück in ihre Heimatstadt Güllen. Für ihre damals erlebte Schmach verlangt sie Gerechtigkeit und bietet den verarmten Güllenern eine Milliarde für den Tod ihres Ex-Liebhabers Alfred Ill. Zunächst sind die Güllener schockiert von Claires Angebot. Claire dagegen verbleibt mit den Worten: „Ich warte.“ Diese können als Vorausdeutung auf den 2. Akt angesehen werden.

    2. Akt
    Allmählich wird ein Verfall der Moral der Einwohner von Güllen erkennbar. Ihr zunehmender Konsum auf Pump macht deutlich, dass sie mit einer baldigen Geldsumme rechnen müssen. Auch Alfred Ill wird sich seiner bedrohlichen Lage bewusst – die Kunden in seinem Geschäft lassen immer mehr Waren anschreiben. Zachanassians Panther bricht aus und wird umgebracht – ein Symbol für das Schicksal, das Ill drohen wird. Dieser versucht, sich Hilfe bei der Polizei zu suchen, bemerkt allerdings, dass alle Bürger Güllens das gleiche Verhalten zeigen. Selbst der Pfarrer rät ihm schließlich, die Flucht zu ergreifen. Ills Versuch, die Stadt zu verlassen, scheitert allerdings. Die Güllener verfolgen ihn bis zum Bahnhof und aus Angst, von ihnen umgebracht zu werden, bleibt er.

    3. Akt
    Alfred Ill hat seine Schuld eingesehen und sein Schicksal akzeptiert. Während einer Stadtversammlung beschließen die Einwohner*innen Güllens vor laufender Kamera einstimmig über Alfred Ills Bestrafung und Tötung. Diese Tötung wird heuchlerisch als Prozess der Gerechtigkeit inszeniert. Auch die Presse als vermeintlich kritische Instanz der Öffentlichkeit interpretiert die Tat als gerecht. Auch der Arzt – stellvertretend für den sozialen Bereich – handelt in Claires Sinne und diagnostiziert bei Alfred Ill einen Herzinfarkt als Todesursache. Somit erfüllt sich Claires Rache sowohl an Ill als auch an den Güllenern, die Claire um ihre Moral gebracht hat.

    Quelle: Dürrenmatt, Friedrich: Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie. Diogenes Verlag 1980, S. 50.

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