Angebot nur für kurze Zeit gültig!

Verpasse nicht die Möglichkeit sofatutor heute kostenlos zu testen!

Nur für kurze Zeit gültig!

sofatutor kostenlos testen!

14.081+

14.081+ Bewertungen

Erzählen und Informieren – Unterschiede

Du möchtest schneller & einfacher lernen?

Dann nutze doch Erklärvideos & übe mit Lernspielen für die Schule.

Kostenlos testen
Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Lucy lernt 5 Minuten 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

  • Lucy übt 5 Minuten 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

  • Lucy stellt fragen 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Bewertung

Ø 3.2 / 82 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Melanie Mohr
Erzählen und Informieren – Unterschiede
lernst du in der Primarschule 5. Klasse - 6. Klasse

Grundlagen zum Thema Erzählen und Informieren – Unterschiede

Inhalt

Geschichten und Sachtexte

Geschichten und Sachtexte unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. Mit Geschichten kannst du andere unterhalten und mit Sachtexten informierst du Lesende über ein Thema. Beim Textschreiben kannst du also erzählen oder informieren – in der Grundschule hast du beide Formen schon kennengelernt. Doch wo liegt einfach erklärt der Unterschied zwischen dem Erzählen und Informieren?

Erzählen vs. informieren

Beim Erzählen kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Da geht es um spannendes, berichtendes und manchmal auch um mündliches Erzählen, so wie du es in der Grundschule bereits gelernt hast. Oft richtest du das Erzählen am sogenannten roten Faden aus, das heißt, dass du die Geschichte einleitest, dann Spannung aufbaust und am Ende wieder auflöst.

Beim Informieren beschreibst du etwas dagegen präzise und sachlich, ohne eine Spannung aufzubauen und ohne zu unterhalten.

Unterschiede beim Erzählen und Informieren

Erzählen in der Grundschule und der Sekundarstufe

Wahrscheinlich hast du bereits in der Grundschule verschiedene Erzählanlässe kennengelernt: Vielleicht hast du auch schon selbst von einem Erlebnis erzählt, eine Fantasiegeschichte erfunden, eine Bildergeschichte in eine spannende Erzählung umgewandelt oder den Anfang einer Geschichte fortgesetzt. Das sind alles Erzählanlässe. Doch auf was solltest du bei einer Erzählung achten?

  • Erzählungen sind Geschichten, die von Ereignissen erzählen, die entweder tatsächlich passiert sind oder die jemand erfunden hat.
  • Bevor du mit dem Erzählen beginnst, überlegst du dir, ob du in der Ich-Form oder in der Er- oder Sie-Form erzählst.
  • Jede Erzählung hat also eine erzählende Instanz, die die Figuren und die Schauplätze in eine Handlung einbettet.
  • Mit dem Erzählen einer Geschichte versucht man in der Regel, den Lesenden zu unterhalten. Deshalb ist der Einbau von spannenden Momenten beim Erzählen ein wichtiges Merkmal. Du musst darauf achten, dass deine Geschichte einen Spannungsbogen durchläuft.
  • Indem du Gefühle und Gedanken der Hauptfiguren aufnimmst, wird deine Geschichte lebendig und fesselnd.
  • Auch besondere Signalwörter können die Spannung und Unterhaltung besonders unterstützen wie beispielsweise plötzlich, vorsichtig, im nächsten Moment.
  • Mit unvollständigen Sätzen (Ich dachte …), mit Fragen (Was war das?) oder Ausrufen (Ach herrje …) sowie mit Andeutungen (vermutlich) und der wörtlichen Rede kannst du interessante Textmomente erschaffen.
  • Erzählungen werden meist im Präteritum verfasst.

Die Erzählformen sind vielfältig. In der Tabelle findest du unterschiedliche Erzählformate:

Informieren in der Grundschule und der Sekundarstufe

Auch das Informieren durch Sachtexte hast du bestimmt schon in der Grundschule kennengelernt: Du hast gelernt, Sachtexte zu verstehen und sie selbst zu erstellen, um damit zu informieren. Vielleicht hast du bereits einen eigenen Sachtext geschrieben, beispielsweise einen Bericht über euren Klassenausflug, einen Tiersteckbrief oder eine Personenbeschreibung. Das sind alles informierende Texte. Doch auf was solltest du beim Informieren durch Sachtexte achten?

  • Anders als beim Erzählen willst du beim Informieren nicht unterhalten, sondern sachlich beschreiben: Eine Sache, ein Gegenstand oder ein Vorgang steht im Mittelpunkt.
  • Um möglichst genau und umfassend informieren zu können, versuchst du bestimmte Fragen zu beantworten.
    → Bei einem Bericht geht es zum Beispiel um die Fragewörter: Was? Wann? Wo? Wie? und Warum?
    → Für Beschreibungen nutzt du andere Fragen. Beispielsweise stellst du dir bei einer Vorgangsbeschreibung die Fragen Was wird benötigt? und Wie läuft der Vorgang ab? Bei einer Gegenstandsbeschreibung informierst du vor allem über Merkmale und besondere Kennzeichen.
  • Beim Informieren versuchst du, möglichst präzise Fakten zu präsentieren und sachlich und genau zu beschreiben.
  • Die meisten Sachtexte stehen im Präsens.

Genauso wie beim Erzählen gibt es beim Informieren sehr viele verschiedene Textformen. In der Tabelle kannst du dein Wissen über die verschiedenen Formen von Sachtexten vertiefen:

Verschiedene Formen des Informierens:
Beschreibungen
Berichte schreiben
Reportage schreiben

Transkript Erzählen und Informieren – Unterschiede

Hallo, da bin ich wieder. Heute möchte ich Euch den Unterschied von Erzählen und Informieren erklären. Nach dem Film weißt Du, was Du bei den Aufsatzformen Erlebniserzählung, Fantasiegeschichte oder Zeitungsbericht und Vorgangsbeschreibungen beachten musst. Du solltest bereits den Unterschied von Sachtexten und Geschichten kennen und wissen, wie das Präteritum und Präsens gebildet wird. Wann wird eigentlich erzählt? Es gibt verschiedene Erzählanlässe. Zum Beispiel die Erlebniserzählung, die Fantasieerzählung, die Bildgeschichte oder das Fortsetzen einer Geschichte. Was ist wichtig beim Erzählen? Zunächst suchst Du Dir aus, aus welcher Sicht Du erzählst. Entweder aus der Ich oder aus der Er-Erzähler Perspektive. Dann musst Du beachten, dass Deine Erzählung einen Spannungsbogen hat. Diesen erreichst Du, in dem Du über die Gefühle und Gedanken der Personen erzählst. Wichtig ist, dass Du Deine Erzählung im Präteritum verfasst. Spannung erzeugst Du durch einen guten sprachlichen Ausdruck. Hier ein paar Hinweise von mir: Verwende Signalwörter, wie zum Beispiel plötzlich oder vorsichtig oder auch mal unvollständige Sätze: Ich dachte, dass, Fragen wie zum Beispiel: Was war das? Ausrufe, wie zum Beispiel hoppla, herje oder jippy, Andeutungen, wie zum Beispiel: vermutlich Kommen wir nun zum Informieren. Bei folgenden Aufsätzen wird informiert: Beim Bericht, bei Vorgangsbeschreibungen, Gegenstands, Personen oder Tierbeschreibungen. Beim Informieren stehen die Sache, der Gegenstand oder ein Vorgang im Mittelpunkt. Diese musst Du sachlich beschreiben. Bei einem Bericht beantwortest Du die Fragen: was, wann, wo, wie und warum. Bei Vorgangsbeschreibungen informierst Du, was man benötigt und wie der Vorgang vonstattengeht. Bei Gegenstandsbeschreibungen informierst Du vor allem über besondere Kennzeichen und Merkmale. Wichtig ist, dass Du die Zeitformen beachtest. Den Bericht schreibt man im Präteritum und die Beschreibungen im Präsens. Nun hast Du gelernt, wie man erzählen und informieren, unterscheidet. Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung im Überblick: Man unterscheidet in die Aufsatzformen Erzählen und Informieren. Beim Erzählen musst Du Dich für eine Erzählperspektive entscheiden und eine Spannung erzeugen. Wichtig ist, dass Deine Geschichte im Präteritum verfasst ist. Beim Informieren steht die Sache im Mittelpunkt. Diese musst Du neutral und sachlich darlegen. Wenn Du einen Bericht schreibst, so steht dieser im Präteritum. Die Beschreibungen stehen immer im Präsens. Beim Erzählen und Informieren gibt es verschiedene Aufsatzarten. Zum Erzählen gehören die Erlebniserzählung, die Fantasieerzählung, die Bildgeschichte oder das Fortsetzen einer Geschichte. Beim Informieren unterscheidet man in Beschreibungen und Berichte. Zu den Beschreibungen gehören die Vorgangsbeschreibung, die Gegenstandsbeschreibung, die Tier- und Personenbeschreibung. Zum Bericht gehören der Unfallbericht, der Zeitungsartikel und der Polizeibericht. Zum Schluss noch einmal auf den Punkt gebracht, merke Dir: Beim Erzählen kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen, beim Informieren musst Du präzise beschreiben. Ich hoffe, ich konnte Euch den Unterschied deutlich machen. Danke fürs Zuschauen, tschüss bis zum nächsten Mal.

27 Kommentare

27 Kommentare
  1. Sehr gut

    Von Karimistdero, vor etwa einem Monat
  2. ganz ganz gute video

    Von Yasser, vor 4 Monaten
  3. Ja geht.🦸‍♂️👌

    Von Abdul, vor 6 Monaten
  4. 👍👌😀👁👅👁 toll

    Von Melina, vor 8 Monaten
  5. 👁👅👁😀👌👍

    Von ٭Sophia٭, vor 11 Monaten
Mehr Kommentare

Erzählen und Informieren – Unterschiede Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erzählen und Informieren – Unterschiede kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme, welche Erzählanlässe es gibt.

    Tipps

    Beim Informieren stehen Tatsachen im Vordergrund.

    Beim Erzählen kommt es auf die Kreativität an.

    Lösung

    Zwischen dem Erzählen und dem Informieren gibt es Unterschiede: Während eine Erzählung den Leser unterhalten will, wollen informierende Texte, wie der Bericht oder die Beschreibung, den Leser über etwas informieren. Deswegen steht bei den erzählenden Texten ein Spannungsbogen sowie Gefühle und Gedanken der Personen im Vordergrund, während informierende Texte so sachlich wie möglich verfasst sein sollten.

  • Bestimme die Merkmale von informierenden und erzählenden Texten.

    Tipps

    Zu den informierenden Texten gehören beispielsweise Zeitungs- und Unfallberichte, aber auch Beschreibungen von Personen, Gegenständen oder Wegen. Was ist typisch für diese Art von Texten?

    Eine Erlebnisgeschichte ist ein erzählender Text. Gibt es eine erzählende Person? Wird eine Erlebnisgeschichte spannend oder eher neutral und sachlich erzählt?

    Lösung

    Erzählende Texte zeichnen sich durch ihre Erzählperspektive, d.h. durch ihren Erzähler aus. Es kann beispielsweise einen Ich-Erzähler, aber auch einen auktorialen Erzähler geben. Außerdem sind erzählende Texte oftmals unterhaltend, was an ihrem Spannungsbogen liegt. Sie werden im Präteritum verfasst, während die Beschreibung als informierende Textsorte im Präsens geschrieben wird. Bei den informierenden Texten steht immer die Sache, bzw. der Gegenstand im Mittelpunkt, der möglichst präzise erläutert werden soll. Während bei den erzählenden Texten also eher die Kreativität und Fantasie gefragt ist, geht es bei den informierenden Texten um den Sachinhalt.

  • Arbeite die Spannungselemente der Erzählung heraus.

    Tipps

    Eine spannende Erzählung fängt schon mit einer aufregenden Überschrift an.

    Welche Adjektive passen am besten zu den Wörtern Nase, Maul und Zähne?

    Lösung

    Der Autor des Textes benutzt für seinen Spannungsaufbau nicht nur viele Adjektive, um das „Wesen vom anderen Stern“ zu beschreiben, sondern auch Sätze wie Was war das?
    Auch Max' Gedanken und Gefühle (Er wagte kaum zu atmen) sowie lautmalerische Stilmittel (krr) machen den Text aufregender.

    Quelle des Textauszugs: Busse, August (u.a.) (Hrsg.) (2010): Wortstark 6. Sprach-Lesebuch Deutsch. Differenzierte Ausgabe. Braunschweig, S. 41.

  • Beschreibe die Unterschiede von erzählenden und informierenden Texten.

    Tipps

    In erzählenden Texten lässt der Autor seiner Fantasie freien Lauf.

    In informierenden Texten wird der Leser durch präzise Beschreibungen über etwas informiert.

    Lösung

    Erzählende und informierende Texte kann man nicht nur hinsichtlich ihrer Textsorten, sondern auch inhaltlich unterscheiden. Während erzählende Texte sprachlich mehr Spielraum lassen, werden informierende Texte rein sachlich verfasst. Eine Erzählperspektive sowie ein Spannungsaufbau kommen daher in informierenden Texten nicht vor.

  • Zeige typische Beispiele und Eigenschaften eines Berichts und einer Beschreibung auf.

    Tipps

    Ein Bericht gibt Auskunft über was, wann, wo, wie und warum.

    Lösung

    Bei einem Bericht unterscheidet man zum Beispiel zwischen einem Unfall-, Polizei- oder Zeitungsbericht. Ein Bericht wird meistens im Präteritum verfasst und gibt sachlich Auskunft über ein Ereignis, indem die W-Fragen beantwortet werden. Eine Beschreibung wird hingegen im Präsens geschrieben und beschreibt Personen, Gegenstände, Bilder, Wege oder Tiere genauer.

  • Untersuche, um welche Art von Erzählung oder Bericht es sich bei den Textauszügen handelt.

    Tipps

    Tiere sind charakteristisch für welche Textsorte?

    Lösung
    1. erzählender Text - Märchen: Märchen zählen zu den erzählenden Texten. Sie sind frei erfunden und Ort und Zeit der Märchenhandlung bleiben unbestimmt. Die Handlung ist oft so aufgebaut, dass die Hauptfigur, bevor sie am Ende glücklich wird, oft erst einmal Prüfungen bestehen muss.
    2. erzählender Text - Fabel: Fabeln sind ebenfalls erzählende Texte. Das Wort Fabel kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Erzählung bzw. Geschichte. Fabeln sind besondere Geschichten, in denen immer Tiere (oder auch Pflanzen) die Handlungen von Menschen übernehmen. Die Tiere verkörpern dabei meist typische Charaktereigenschaften von Menschen.
    3. informierender Text - Zeitungsbericht: Ein Zeitungsbericht ist ein informierender Text. Die Sprache ist sachlich und im Fokus steht ein Ereignis, über das berichtet wird.
    4. informierender Text - Personenbeschreibung: Beschreibungen zählen zu den informierenden Texten. Hier handelt es sich um die Beschreibung einer Person. Die Sprache ist sachlich, die Person steht im Vordergrund der Geschichte.
    5. informierender Text - Gegenstandsbeschreibung: Beschreibungen zählen zu den informierenden Texten. Hier handelt es sich um die Beschreibung eines Gegenstands, nämlich eines Fahrrads. Die Sprache ist sachlich, der Gegenstand steht im Vordergrund der Geschichte. Es gibt keine Erzählperspektive und auch keinen Spannungsbogen.
    6. erzählender Text - Erlebniserzählung: Erlebniserzählungen gehören zu den erzählenden Texten. Die Erzählung über den verlorenen Schlüssel zeigt deutlich, dass es einen ich-Erzähler gibt, die Spannung aufgebaut wird und Gefühle und Gedanken in den Text eingebaut werden.

    Quelle der Textauszüge:

    1. URL: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/frau_holle [05.04.2018].
    2. URL: http://www.udoklinger.de/Deutsch/Fabeln/Aesop.htm#Der_Hund_und_das_Schaf [05.04.2018].
    3. URL: http://www.deutschlandfunk.de/groesstes-teleskop-der-welt-viermal-acht-gleich-sechzehn.732.de.html?dram:article_id=414479 [05.04.2018].
    4. URL: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/personenbeschreibung [05.04.2018].
    5. URL: https://e-hausaufgaben.de/Hausaufgaben/D846-Fahrrad-Fahrradbeschreibung.php [05.04.2018].
    6. URL: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/erlebniserzaehlung [05.04.2018].

30 Tage kostenlos testen
Mit Spass Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

2'666

sofaheld-Level

6'196

vorgefertigte
Vokabeln

10'216

Lernvideos

42'209

Übungen

37'302

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Schulstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden